Presseschau 12. August

In Lippstadt müssen überraschend drei marode Brücken im Zuge der B55 für Fahrzeuge über 7,5t gesperrt werden. Die WAZ berichtet über ein örtliches Krisentreffen mit NRW-Verkehrsminister Michael Groschek.

Die FDP in Hessen kritisiert die Anfang Juni angekündigte Sanierungsoffensive für die Landesstraßen als Tropfen auf den heißen Stein, wie der Hessische Rundfunk berichtet. 3300km Landesstraßen seien in schlechtem oder sehr schlechten Zustand, aber nur 640km würden bis 2022 saniert.

Das Nutzen-Kosten-Verhältnis für einen SPNV-Bahnhalt Merklingen an der künftigen Schnellfahrtstrecke Ulm-Stuttgart liegt bei 0,3, wie der Reutlinger General-Anzeiger berichtet. Deswegen können Bund und Land das Projekt nicht finanzieren. Derzeit versuchen Kommunen in der Nähe, das Geld selbst aufzubringen. Münsingen sträubt sich angesichts ungewisser Folgekosten. (roe)

Presseschau 11. August

Bei einer Schwerpunktkontrolle von 93 Fernbussen Ende Juli haben Bundesamt für Güterverkehr (BAG) und Polizei in NRW 35 Verstöße gegen Arbeitszeit- und Sozialvorschriften festgestellt, berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. In fünf Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt.

Baden-Württemberg beabsichtigt, der DB den Zuschlag für den SPNV auf Murr- und Gäubahn zu erteilen. Die politische Bewertung seitens der oppositionellen CDU und des Landesverkehrsministeriums gehen laut Stuttgarter Nachrichten weit auseinander. (roe)

Presseschau 11. August

Bei einer Schwerpunktkontrolle von 93 Fernbussen Ende Juli haben Bundesamt für Güterverkehr (BAG) und Polizei in NRW 35 Verstöße gegen Arbeitszeit- und Sozialvorschriften festgestellt, berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. In fünf Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt.

Baden-Württemberg beabsichtigt, der DB den Zuschlag für den SPNV auf Murr- und Gäubahn zu erteilen. Die politische Bewertung seitens der oppositionellen CDU und des Landesverkehrsministeriums gehen laut Stuttgarter Nachrichten weit auseinander. (roe)

BMVI sträubt sich weiter gegen Fernbusmaut

Eine Fernbusmaut von 0,2 Cent je Kilometer und Fahrgast würde den „aktuellen harten Wettbewerb im Mobilitätsgeschäft kaum verändern“. Das sagte am Montag ein Sprecher des BMVI zur Umfrage der Süddeutschen Zeitung unter Verkehrspolitikern der im Bundestag vertretenen Parteien. Die (Deutsche) Bahn müsse vielmehr selbst stärker in den Fernbusmarkt einsteigen und sich außerdem anstrengen, die eigene Attraktivität zu steigern. Als Beispiele nannte der Sprecher kostenfreies WLAN in den Zügen. Das BMVI wolle die Entwicklung nach der Marktöffnung zunächst beobachten. „Wir sehen darin ein zusätzliches Mobilitätsangebot auch für den kleinen Geldbeutel und wollen das fördern.“ (roe)

BMVI sträubt sich weiter gegen Fernbusmaut

Eine Fernbusmaut von 0,2 Cent je Kilometer und Fahrgast würde den „aktuellen harten Wettbewerb im Mobilitätsgeschäft kaum verändern“. Das sagte am Montag ein Sprecher des BMVI zur Umfrage der Süddeutschen Zeitung unter Verkehrspolitikern der im Bundestag vertretenen Parteien. Die (Deutsche) Bahn müsse vielmehr selbst stärker in den Fernbusmarkt einsteigen und sich außerdem anstrengen, die eigene Attraktivität zu steigern. Als Beispiele nannte der Sprecher kostenfreies WLAN in den Zügen. Das BMVI wolle die Entwicklung nach der Marktöffnung zunächst beobachten. „Wir sehen darin ein zusätzliches Mobilitätsangebot auch für den kleinen Geldbeutel und wollen das fördern.“ (roe)