Wenn es auf der Nationalen Konferenz Elektromobilität Anfang dieser Woche so etwas wie ein übergreifendes Gefühl gab, so war es da einer gewissen Ratlosigkeit. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel brachte diese am klarsten zum Ausdruck: Die Politik mache sich lächerlich, wenn sie am Ziel einer Million Elektroautos bis 2020 festhalte, obwohl jeder sehe, dass es unrealistisch sei. Das Ziel aufgeben will er aber auch nicht. „Wir müssen uns etwas einfallen lassen“, war sein Schluss. Das einzige, was ihm selbst einfiel, war zusätzliche Förderung.
Wie wäre es, stattdessen einmal innezuhalten und zu überlegen, ob Politik und Automobilwirtschaft wirklich auf dem richtigen Weg sind? Woran liegt es, dass sich vor allem private Kunden hartnäckig allen Vermarktungsoffensiven widersetzen? Weiterlesen