Im Europavergleich wenig Staatsgeld für die Schiene

  • DB hat 2014 302 Mio. EUR nicht verbaut
  • Unterschiedliche nationale Finanzierungsmodelle nicht berücksichtigt
  • SCI befürchtet Investitionsstau

Deutschland liegt beim europäischen Ranking der vom Staat getragenen Pro-Kopf-Investitionen in das Schienennetz weiter auf einem der hinteren Plätze. Das geht aus Vergleichszahlen hervor, die die Allianz pro Schiene heute in Berlin vorlegte. Weiterlesen

Presseschau 2. Juli

Das BMVI will es den Kommunen ermöglichen, S-Pedelecs (oder „E-Bikes“), die bis zu 45km/h fahren können, auf innerörtlichen Radwegen zuzulassen. Das geht laut Südwestpresse aus der noch Antwort des Ministeriums auf eine Kleine Anfrage des Grünen-Verkehrsexperten Matthias Gastel hervor.

Das BMVI hat offensichtlich noch nicht ausreichend die Änderung der Gesetzesgrundlage für die Bemautung vierspuriger Bundesstraßen kommuniziert: Ein Rosenheimer Spediteur beklagt im Oberbayerischen Volksblatt, dass die Mautpflicht auf einem 2,8km langen Teilstück der B15 nicht den Vorgaben des Bundesfernstraßenmautgesetzes von 2012 entspreche. (roe)

Presseschau 2. Juli

Das BMVI will es den Kommunen ermöglichen, S-Pedelecs (oder „E-Bikes“), die bis zu 45km/h fahren können, auf innerörtlichen Radwegen zuzulassen. Das geht laut Südwestpresse aus der noch Antwort des Ministeriums auf eine Kleine Anfrage des Grünen-Verkehrsexperten Matthias Gastel hervor.

Das BMVI hat offensichtlich noch nicht ausreichend die Änderung der Gesetzesgrundlage für die Bemautung vierspuriger Bundesstraßen kommuniziert: Ein Rosenheimer Spediteur beklagt im Oberbayerischen Volksblatt, dass die Mautpflicht auf einem 2,8km langen Teilstück der B15 nicht den Vorgaben des Bundesfernstraßenmautgesetzes von 2012 entspreche. (roe)

Auch nach EuGH-Urteil sind Weser- und Elbvertiefung offen

  • EuGH entscheidet nicht über Ausnahme im konkreten Fall
  • Grüne: EU-Recht steht Ausbaggerungen entgegen
  • GDWS bleibt zuversichtlich für beide Vorhaben

Die Weservertiefung steht weiter auf der Kippe: Der Europäische Gerichtshof tritt in seiner am Mittwoch veröffentlichten Entscheidung zur Vorlagefrage des Bundesverwaltungsgerichts zwar für eine strenge Auslegung der Wasserrahmenrichtlinie ein, lässt aber prinzipiell Ausnahmen zu. Weiterlesen

Auch nach EuGH-Urteil sind Weser- und Elbvertiefung offen

  • EuGH entscheidet nicht über Ausnahme im konkreten Fall
  • Grüne: EU-Recht steht Ausbaggerungen entgegen
  • GDWS bleibt zuversichtlich für beide Vorhaben

Die Weservertiefung steht weiter auf der Kippe: Der Europäische Gerichtshof tritt in seiner am Mittwoch veröffentlichten Entscheidung zur Vorlagefrage des Bundesverwaltungsgerichts zwar für eine strenge Auslegung der Wasserrahmenrichtlinie ein, lässt aber prinzipiell Ausnahmen zu. Weiterlesen

GDL hebelt Tarifeinheit bei DB aus – aber nur formal

  • Schlichtung kann auch einseitig angerufen werden
  • Neue GDL-Tarifverträge konfliktfrei mit EVG-Verträgen
  • Lokrangierführer fallen jetzt unter GDL-Hoheit

Der Tarifkonflikt zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn ist beigelegt. Wie aus den Mitteilungen der beiden Seiten hervorgeht, wird das Tarifeinheitsgesetz formal ausgehebelt, inhaltlich bleibt aber die Tarifeinheit erhalten. Weiterlesen

GDL hebelt Tarifeinheit bei DB aus – aber nur formal

  • Schlichtung kann auch einseitig angerufen werden
  • Neue GDL-Tarifverträge konfliktfrei mit EVG-Verträgen
  • Lokrangierführer fallen jetzt unter GDL-Hoheit

Der Tarifkonflikt zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn ist beigelegt. Wie aus den Mitteilungen der beiden Seiten hervorgeht, wird das Tarifeinheitsgesetz formal ausgehebelt, inhaltlich bleibt aber die Tarifeinheit erhalten. Weiterlesen

Presseschau 1. Juli

Laut Lübecker Nachrichten hatte Dänemark für die Feste Fehmarnbeltquerung mit doppelt so hoher EU-Förderung gerechnet wie am Montag in Aussicht gestellt. Der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Reinhard Meyer sieht den Tunnel allerdings nicht gefährdet.

In den Streit um die Finanzierung rein touristisch genutzter (Bundes-) Wasserstraßen kommt offenbar Bewegung: Nach einem Bericht der Celler Presse In einem Schreiben an die Kirsten Lühmann, SPD-Verkehrsexpertin und zugleich regionale SPD-Abgordnete, stelle das BMVI in Aussicht, „eine auf den angemessenen Erhalt der Nebenwasserstraßen ausgerichtete Institution ins Leben zu rufen“, die eine bessere Einbindung der öffentlichen und privaten Akteure gewährleisten könne.

In der Welt wird die Diskussion über Mindesttempo 100km/h auf der linken Spur dreispuriger Autobahnen aufgerollt. Anlass ist eine entsprechende Gesetzesänderung in der Schweiz, wo der Gesetzgeber so den Verkehrsfluss verbessern will. (roe)