Kiel erprobt 2+1-Verkehrsführung während B76-Sanierung

Die wechselnde 2+1-Verkehrsführung während der Sanierung der B76 Schwentinental-Kiel hat sich nach Einschätzung von Schleswig-Holsteins Landesverkehrsminister Reinhard Meyer bewährt. Wie das Ministerium am Montag erläuterte, werden auf der normalerweise vierspurigen Bundesstraße wegen der ausgeprägten Verkehrsspitzen morgens zwei Spuren in Richtung Kiel und abends zwei Spuren stadtauswärts zur Verfügung gestellt. Gesteuert werde dies mit einer Wechselverkehrsstreifenanlage, die erstmals in Norddeutschland Anwendung finde. „Dieses gelungene Verkehrskonzept soll zumindest im nächsten Bauabschnitt wieder umgesetzt werden“, kündigte Meyer an. Das tägliche Verkehrsaufkommen auf der Strecke beträgt46.000 Kfz.

Die B76 zwischen Kiel und Schwentinental wird derzeit in vier Bauabschnitten auf insgesamt 8km Länge bis 2018 grundhaft erneuert. Investiert werden rund 40 Mio. EUR. (roe)

Presseschau 18. August

Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer und der Bahnexperte Matthias Gastel machen sich gegenüber der Welt erneut für die Idee stark, eine Fernbusmaut zu erheben, die für den Ausbau der Haltestelleninfrastruktur verwendet werden soll. Verglichen werden in dem Beitrag auch die Wettbewerbsbedingungen zwischen Fernbus und Schienenfernverkehr.

Link: MEINUNG: Fernbusmaut ja – aber nicht so

In Bonn musste am Wochenende bis Montagmittag der Godesberger Tunnel im Zuge der B9 nach einem Ausfall der unabhängigen Stromversorgung aus Sicherheitsgründen gesperrt werden, berichtet der WDR. Eine schnellere Reparatur sei nicht möglich gewesen, weil der zuständigen Firma laut Tiefbauamt „eine Ersatzteilvorhaltung für die gesamte, mittlerweile über 15 Jahre alte Anlage, nicht möglich sei“, berichtete der WDR  am Montag ergänzend.

Presseschau 18. August

Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer und der Bahnexperte Matthias Gastel machen sich gegenüber der Welt erneut für die Idee stark, eine Fernbusmaut zu erheben, die für den Ausbau der Haltestelleninfrastruktur verwendet werden soll. Verglichen werden in dem Beitrag auch die Wettbewerbsbedingungen zwischen Fernbus und Schienenfernverkehr.

Link: MEINUNG: Fernbusmaut ja – aber nicht so

In Bonn musste am Wochenende bis Montagmittag der Godesberger Tunnel im Zuge der B9 nach einem Ausfall der unabhängigen Stromversorgung aus Sicherheitsgründen gesperrt werden, berichtet der WDR. Eine schnellere Reparatur sei nicht möglich gewesen, weil der zuständigen Firma laut Tiefbauamt „eine Ersatzteilvorhaltung für die gesamte, mittlerweile über 15 Jahre alte Anlage, nicht möglich sei“, berichtete der WDR  am Montag ergänzend.

Seeleute sollen nicht mehr mittellos in fremden Häfen stranden

Auch für Schiffe unter deutscher Flagge müssen die Reeder künftig eine Versicherung abschließen, mit der die Heimschaffung der Seeleute und ihre finanziellen Ansprüche gesichert werden, falls sie der Reeder im Stich lässt. Ebenfalls versichert werden müssen Seeleute, die bei Arbeitsunfällen oder Berufserkrankungen nicht über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert sind. Das sieht eine Novelle des Seearbeitsgesetzes (SeeArbG) vor, mit der neue Vorgaben des internationalen Seearbeitsübereinkommens in nationales Recht umgesetzt werden. Der Entwurf des Gesetzes ist am vergangenen Freitag veröffentlicht worden. Es soll am 18. Juli 2018 in Kraft treten.

Darüber hinaus wird der Bund die Seemannsmissionen in deutschen Seehäfen ab 2017 nicht mehr projektbasiert, sondern mit einem jährlichen Festbetrag unterstützen. (roe)

Seeleute sollen nicht mehr mittellos in fremden Häfen stranden

Auch für Schiffe unter deutscher Flagge müssen die Reeder künftig eine Versicherung abschließen, mit der die Heimschaffung der Seeleute und ihre finanziellen Ansprüche gesichert werden, falls sie der Reeder im Stich lässt. Ebenfalls versichert werden müssen Seeleute, die bei Arbeitsunfällen oder Berufserkrankungen nicht über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert sind. Das sieht eine Novelle des Seearbeitsgesetzes (SeeArbG) vor, mit der neue Vorgaben des internationalen Seearbeitsübereinkommens in nationales Recht umgesetzt werden. Der Entwurf des Gesetzes ist am vergangenen Freitag veröffentlicht worden. Es soll am 18. Juli 2018 in Kraft treten.

Darüber hinaus wird der Bund die Seemannsmissionen in deutschen Seehäfen ab 2017 nicht mehr projektbasiert, sondern mit einem jährlichen Festbetrag unterstützen. (roe)

Regierungsentwurf für neues Vergaberecht veröffentlicht

  • Entlastung für Wirtschaft durch E-Vergabe
  • Vergabeverfahren wird im GWB abgebildet
  • Inhouse-Vergabe und interkommunale Zusammenarbeit erleichtert
  • Vergabe im Baubereich teilweise ausgeklammert

Der Regierungsentwurf für das Vergaberechtsmodernisierungsgesetz ist am Freitag veröffentlicht worden. Mit dem Gesetz sollen mehrere EU-Richtlinien zur Vergabe öffentlicher Aufträge in nationales Recht umgesetzt werden. Wesentliche Neuerung ist, dass der gesamte Vergabeprozess in der Regel elektronisch abgewickelt wird. Weiterlesen

Regierungsentwurf für neues Vergaberecht veröffentlicht

  • Entlastung für Wirtschaft durch E-Vergabe
  • Vergabeverfahren wird im GWB abgebildet
  • Inhouse-Vergabe und interkommunale Zusammenarbeit erleichtert
  • Vergabe im Baubereich teilweise ausgeklammert

Der Regierungsentwurf für das Vergaberechtsmodernisierungsgesetz ist am Freitag veröffentlicht worden. Mit dem Gesetz sollen mehrere EU-Richtlinien zur Vergabe öffentlicher Aufträge in nationales Recht umgesetzt werden. Wesentliche Neuerung ist, dass der gesamte Vergabeprozess in der Regel elektronisch abgewickelt wird. Weiterlesen

Presseschau 17. August

Selbst im Eisenbahn-Musterland Schweiz hat die Staatsbahn SBB im vergangenen Jahr nur 5 von 15 Zielvorgaben für Netzqualität und Betrieb erreicht, berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Grund sei unter anderem vorher nicht erkannter Nachholbedarf in der Infrastrukturerhaltung. Die SBB fordere für die kommende Vierjahresperiode ab 2017 eine Erhöhung der Erhaltungskostenpauschale.

In Büttelborn bei Groß-Gerau erläutert ein Vertreter von Pro Bahn den Kommunalvertretern die Korridorstudie Mittelrhein und empfiehlt die Gründung eines Projektbeirats, berichtet das Darmstädter Echo.

Dank der vielen Staustufen wird die Schifffahrt auf dem Main durch die lange Trockenheit nicht beeinträchtigt, berichtet die Mainpost – ganz im Gegensatz zum Rhein, wo die Schiffe laut Wormser Zeitung mit teilweise weniger als einem Drittel der sonst üblichen Ladung unterwegs sind. (roe)

Presseschau 17. August

Selbst im Eisenbahn-Musterland Schweiz hat die Staatsbahn SBB im vergangenen Jahr nur 5 von 15 Zielvorgaben für Netzqualität und Betrieb erreicht, berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Grund sei unter anderem vorher nicht erkannter Nachholbedarf in der Infrastrukturerhaltung. Die SBB fordere für die kommende Vierjahresperiode ab 2017 eine Erhöhung der Erhaltungskostenpauschale.

In Büttelborn bei Groß-Gerau erläutert ein Vertreter von Pro Bahn den Kommunalvertretern die Korridorstudie Mittelrhein und empfiehlt die Gründung eines Projektbeirats, berichtet das Darmstädter Echo.

Dank der vielen Staustufen wird die Schifffahrt auf dem Main durch die lange Trockenheit nicht beeinträchtigt, berichtet die Mainpost – ganz im Gegensatz zum Rhein, wo die Schiffe laut Wormser Zeitung mit teilweise weniger als einem Drittel der sonst üblichen Ladung unterwegs sind. (roe)

Niedersachsen bemängelt BVWP-Bewertungsmethodik

  • Länder sollen bei Priorisierung eingebunden werden
  • Sorgfältige Öffentlichkeitsbeteiligung eingefordert

Niedersachsen fürchtet anscheinend um die Aufnahme der Schleuse Scharnebeck (Elbe-Seitenkanal) in den BVWP 2015 und will daher die Bewertungsmethodik ändern lassen. Das geht aus dem endlich vorliegenden Entschließungsantrag für den Bundesrat hervor (siehe Ankündigung). Weiterlesen