Presseschau 20. August

BMVI und das Landesverkehrsministerium Baden-Württemberg suchen laut Schwäbischer Zeitung nach einem Termin, um die Finanzierungsvereinbarung für die „Südbahn“ Ulm-Bodensee zu unterzeichnen. Ausbau und Elektrifizierung sollen 226 Mio. EUR kosten, das Land beteiligt sich mit 90 Mio. EUR. Die Planfeststellung stehe „unmittelbar bevor“, wird ein Sprecher des Landes zitiert.

Der Automobilzulieferer Delphi hat von der Bezirksregierung die Genehmigung bekommen, auf zwei Strecken in Wuppertal autonom fahrende Autos zu erproben. Das berichtet die Westdeutsche Zeitung. NRW hatte vom Bund gefordert, dass nicht nur Bayern ein „Digitales Testfeld“ bekommt.

Das österreichische Verkehrsministerium will mit 8000 EUR Kaufzuschuss für 250 elektrisch angetriebene Taxis in Wien die schleppende Einführung der E-Mobilität vorantreiben, wie die Wiener Zeitung berichtet. Eigentlich sollten bis 2020 200.000 E-Autos in Österreich fahren, aktuell seien es aber nur 3386. In Berlin ist unterdessen jedes dritte neu zugelassene Taxi ein (Toyota-) Hybridfahrzeug, wie die Wirtschaftswoche schon Anfang 2014 berichtete. (roe)

Martin Weber wird neuer Vize von Hessen Mobil

Franz Eckhardt (links) und Martin Weber. Foto: Hessen Mobil
Franz Eckhardt (links) und Martin Weber. Foto: Hessen Mobil

Martin Weber, bisher Referatsleiter Straßenbau im hessischen Verkehrsministerium, wird zum 1. September neuer Vizepräsident von Hessen Mobil. Vor seinem Wechsel ins Ministerium 2006 leitete er die regionale Vorgängerorganisation von Hessen Mobil in Dillenburg. Er folgt auf Franz Eckhardt (65), der im August in den Ruhestand tritt. Er war seit 1966 in der Landesstraßenbauverwaltung tätig und seit 2012 Vizepräsident. (roe)

Martin Weber wird neuer Vize von Hessen Mobil

Franz Eckhardt (links) und Martin Weber. Foto: Hessen Mobil
Franz Eckhardt (links) und Martin Weber. Foto: Hessen Mobil

Martin Weber, bisher Referatsleiter Straßenbau im hessischen Verkehrsministerium, wird zum 1. September neuer Vizepräsident von Hessen Mobil. Vor seinem Wechsel ins Ministerium 2006 leitete er die regionale Vorgängerorganisation von Hessen Mobil in Dillenburg. Er folgt auf Franz Eckhardt (65), der im August in den Ruhestand tritt. Er war seit 1966 in der Landesstraßenbauverwaltung tätig und seit 2012 Vizepräsident. (roe)

Lies und Meyer werben für A20-Elbquerung

  • Niedersachsen will 2017 mit Bau der A20 beginnen
  • 2,1 Mio. EUR für Fähranlagen in Cuxhaven

Die Landesverkehrsminister von Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Olaf Lies und Reinhard Meyer, regen für den Bau der festen Elbquerung im Zuge der A20 die Gründung einer staatlichen Projektgesellschaft nach dänischem Vorbild an. Die Kosten würden mit 1,1 Mrd. EUR veranschlagt, sagten sie am Mittwoch. Weiterlesen

Lies und Meyer werben für A20-Elbquerung

  • Niedersachsen will 2017 mit Bau der A20 beginnen
  • 2,1 Mio. EUR für Fähranlagen in Cuxhaven

Die Landesverkehrsminister von Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Olaf Lies und Reinhard Meyer, regen für den Bau der festen Elbquerung im Zuge der A20 die Gründung einer staatlichen Projektgesellschaft nach dänischem Vorbild an. Die Kosten würden mit 1,1 Mrd. EUR veranschlagt, sagten sie am Mittwoch. Weiterlesen

Presseschau 19. August

Der Bau des 3. Bauabschnitts der B15 neu verteuert sich laut Angaben des BMVI gegenüber dem Grünen-Bundestagsabgeordneten Thomas Gambke von 82 Mio. EUR (Stand 2009) auf aktuell 182 Mio. EUR. Wie der Merkur berichtet, begründet die Straßenbaudirektion Süd die Kostensteigerung mit dem hohen Grundwasserstand, der vor „hydrologischen Langzeitmessungen“ nicht absehbar gewesen sei und daher unter anderem eine Betonwanne in Troglagen erforderlich gemacht habe.

Die Bundesregierung fordert laut Focus Online in ihrem Antwortschreiben zum EU-Vertragsverletzungsverfahren wegen der Pkw-Maut, das Verfahren einzustellen. Die Vorwürfe seien ungerechtfertigt, unter anderem habe auch Österreich bei Einführung der Vignette die Pendlerpauschale angehoben.

Am Mittwoch starten die beiden Landesverkehrsminister Olaf Lies und Reinhard Meyer die neue Fährlinie Cuxhaven-Brunsbüttel, berichtet unter anderem die Bild-Zeitung. Sie soll im Endzustand im 90-Minuten-Takt einen neuen Weg am Elbtunnel vorbei eröffnen. Die 70-minütige Überfahrt kostet für einen Pkw mit Fahrer 25 EUR. (roe)

Presseschau 19. August

Der Bau des 3. Bauabschnitts der B15 neu verteuert sich laut Angaben des BMVI gegenüber dem Grünen-Bundestagsabgeordneten Thomas Gambke von 82 Mio. EUR (Stand 2009) auf aktuell 182 Mio. EUR. Wie der Merkur berichtet, begründet die Straßenbaudirektion Süd die Kostensteigerung mit dem hohen Grundwasserstand, der vor „hydrologischen Langzeitmessungen“ nicht absehbar gewesen sei und daher unter anderem eine Betonwanne in Troglagen erforderlich gemacht habe.

Die Bundesregierung fordert laut Focus Online in ihrem Antwortschreiben zum EU-Vertragsverletzungsverfahren wegen der Pkw-Maut, das Verfahren einzustellen. Die Vorwürfe seien ungerechtfertigt, unter anderem habe auch Österreich bei Einführung der Vignette die Pendlerpauschale angehoben.

Am Mittwoch starten die beiden Landesverkehrsminister Olaf Lies und Reinhard Meyer die neue Fährlinie Cuxhaven-Brunsbüttel, berichtet unter anderem die Bild-Zeitung. Sie soll im Endzustand im 90-Minuten-Takt einen neuen Weg am Elbtunnel vorbei eröffnen. Die 70-minütige Überfahrt kostet für einen Pkw mit Fahrer 25 EUR. (roe)

BMVI erläutert anhand der B27 Kostensteigerungen

  • Vom „weiteren Bedarf“ zum Konjunkturpaket-Projekt
  • Neue Vorschriften verteuern den Bau weiter
  • BMVI will mit neuer Anweisung Kostenüberraschungen verhindern

Die Kostensteigerungen beim Bau der Ortsumfahrung Waake im Zuge der B27 in Niedersachsen sind zum Teil auf zu optimistische Planung im Vorfeld zurückzuführen, zum Teil auf Änderungen der Sicherheitsvorschriften während der Bauzeit. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministerium auf eine Kleine Anfrage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin hervor, die ausgerechnet zum Tag der Verkehrsfreigabe publik wurde. Weiterlesen

BMVI erläutert anhand der B27 Kostensteigerungen

  • Vom „weiteren Bedarf“ zum Konjunkturpaket-Projekt
  • Neue Vorschriften verteuern den Bau weiter
  • BMVI will mit neuer Anweisung Kostenüberraschungen verhindern

Die Kostensteigerungen beim Bau der Ortsumfahrung Waake im Zuge der B27 in Niedersachsen sind zum Teil auf zu optimistische Planung im Vorfeld zurückzuführen, zum Teil auf Änderungen der Sicherheitsvorschriften während der Bauzeit. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministerium auf eine Kleine Anfrage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin hervor, die ausgerechnet zum Tag der Verkehrsfreigabe publik wurde. Weiterlesen

Kiel erprobt 2+1-Verkehrsführung während B76-Sanierung

Die wechselnde 2+1-Verkehrsführung während der Sanierung der B76 Schwentinental-Kiel hat sich nach Einschätzung von Schleswig-Holsteins Landesverkehrsminister Reinhard Meyer bewährt. Wie das Ministerium am Montag erläuterte, werden auf der normalerweise vierspurigen Bundesstraße wegen der ausgeprägten Verkehrsspitzen morgens zwei Spuren in Richtung Kiel und abends zwei Spuren stadtauswärts zur Verfügung gestellt. Gesteuert werde dies mit einer Wechselverkehrsstreifenanlage, die erstmals in Norddeutschland Anwendung finde. „Dieses gelungene Verkehrskonzept soll zumindest im nächsten Bauabschnitt wieder umgesetzt werden“, kündigte Meyer an. Das tägliche Verkehrsaufkommen auf der Strecke beträgt46.000 Kfz.

Die B76 zwischen Kiel und Schwentinental wird derzeit in vier Bauabschnitten auf insgesamt 8km Länge bis 2018 grundhaft erneuert. Investiert werden rund 40 Mio. EUR. (roe)