Investitionshochlauf geht an Schiene und Wasserstraße vorbei

  • Schiene rutscht trotz Schönrechnen tief ins Minus
  • Investitionsrückgang auch bei der Wasserstraße (präzisiert 16.11.2015)
  • Im Straßenbau nehmen fast alle Länder mehr Geld ab als zugebilligt
  • NRW hat sein Planungstief überwunden

In den drei vergangenen Jahren wurden immer mehr Mittel für Aus- und Neubau von Schiene und Wasserstraße nicht verbaut. Nur in die Bundesfernstraßen konnte durchgehend mehr investiert werden als in den Haushalten zugebilligt war. Bayern hat davon am meisten profitiert. Weiterlesen

Presseschau 30. Oktober 2015

NRW-Verkehrsminister Michael Groschek fordert den Bund in den WAZ-Zeitungen auf, seine Vorstellungen von einer Bundesfernstraßengesellschaft zu konkretisieren. Kritisch sieht er vor allem die stärkere Einbindung privater Investoren. Verdi befürchtet, dass eine Reform 18.000 Arbeitsplätze und funktionierende Strukturen gefährden könnte.

Eine Leverkusener Bürgerinitiative fühlt sich durch den „Gesehen-Vermerk“ des BMVI für den Ersatzneubau der gesamten A1 von der Rheinbrücke bis zum Autobahnkreuz Leverkusen überrumpelt. Teil ist nämlich auch die umstrittene „Stelzenautobahn“, wie der Leverkusener Anzeiger berichtet.

Laut Allgemeiner Zeitung (Uelzen) wollen die lokalen Bürgerinitiativen am kommenden Donnerstag zur letzten Sitzung des Dialogforums Schiene Nord (Y-Trasse) ziehen, um dort für die Alpha-Variante zu werben und ihre Ablehnung von Neubaustrecken deutlich zu machen. (roe)

Presseschau 30. Oktober 2015

NRW-Verkehrsminister Michael Groschek fordert den Bund in den WAZ-Zeitungen auf, seine Vorstellungen von einer Bundesfernstraßengesellschaft zu konkretisieren. Kritisch sieht er vor allem die stärkere Einbindung privater Investoren. Verdi befürchtet, dass eine Reform 18.000 Arbeitsplätze und funktionierende Strukturen gefährden könnte.

Eine Leverkusener Bürgerinitiative fühlt sich durch den „Gesehen-Vermerk“ des BMVI für den Ersatzneubau der gesamten A1 von der Rheinbrücke bis zum Autobahnkreuz Leverkusen überrumpelt. Teil ist nämlich auch die umstrittene „Stelzenautobahn“, wie der Leverkusener Anzeiger berichtet.

Laut Allgemeiner Zeitung (Uelzen) wollen die lokalen Bürgerinitiativen am kommenden Donnerstag zur letzten Sitzung des Dialogforums Schiene Nord (Y-Trasse) ziehen, um dort für die Alpha-Variante zu werben und ihre Ablehnung von Neubaustrecken deutlich zu machen. (roe)

Niedersachsen und Hamburg werben für Schleuse Scharnebeck

  • Kanal-Bündnis: In Transportketten denken
  • Grünen-Verkehrsexpertin Wilms sieht Chance für Verschonung der Elbe
  • Reichweite der 10 Mio. EUR Planungsmittel strittig
  • Hamburger Hafen arbeitet an „Willkommenskultur“ für Binnenschiff

Ergänzt 30.10. Trotz der Freigabe von weiteren 10 Mio. EUR Planungsmitteln für die Schleuse Lüneburg-Scharnebeck am Elbe-Seitenkanal (siehe hier) sehen es Hamburg und Niedersachsen sowie die Verbände noch nicht als ausgemacht an, dass es das Projekt in den BVWP 2015 schafft. Weiterlesen

Niedersachsen und Hamburg werben für Schleuse Scharnebeck

  • Kanal-Bündnis: In Transportketten denken
  • Grünen-Verkehrsexpertin Wilms sieht Chance für Verschonung der Elbe
  • Reichweite der 10 Mio. EUR Planungsmittel strittig
  • Hamburger Hafen arbeitet an „Willkommenskultur“ für Binnenschiff

Ergänzt 30.10. Trotz der Freigabe von weiteren 10 Mio. EUR Planungsmitteln für die Schleuse Lüneburg-Scharnebeck am Elbe-Seitenkanal (siehe hier) sehen es Hamburg und Niedersachsen sowie die Verbände noch nicht als ausgemacht an, dass es das Projekt in den BVWP 2015 schafft. Weiterlesen

Straßenbauer offenbar immer wieder überrascht vom Baugrund

  • Kostensteigerung bei Bedarfsplanprojekten vor allem durch Erdbau
  • Brücken an zweiter Stelle der Kostentreiber
  • Neue Leitplanken-Vorschriften verteuern fast alle Projekte

Von der Kostensteigerung um 32 Mio. EUR oder 18 Prozent der Gesamtkosten für die Ortsumfahrung Oberau (B2) im Wahlkreis von Alexander Dobrindt entfallen 40 Prozent auf den Bereich Untergrund/Erdbau. Das Projekt ist damit nicht untypisch. Weiterlesen

Straßenbauer offenbar immer wieder überrascht vom Baugrund

  • Kostensteigerung bei Bedarfsplanprojekten vor allem durch Erdbau
  • Brücken an zweiter Stelle der Kostentreiber
  • Neue Leitplanken-Vorschriften verteuern fast alle Projekte

Von der Kostensteigerung um 32 Mio. EUR oder 18 Prozent der Gesamtkosten für die Ortsumfahrung Oberau (B2) im Wahlkreis von Alexander Dobrindt entfallen 40 Prozent auf den Bereich Untergrund/Erdbau. Das Projekt ist damit nicht untypisch. Weiterlesen

Presseschau 29. Oktober 2015

Kirsten Lühmann, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, schlägt im Gespräch mit Mannheimer Bürgern über den Ausbau des Bahnknotens vor, dass der Bund den Bürgerinitiativen im Rahmen der Beteiligungsverfahren Gelder für eigene Experten und für die Erstellung von Gutachten bereitstellt. Das berichtet das regionale Nachrichtenportal MRN-News.de.

Die Gemeinden Sande (Friesland) und Langenberg (Kreis Gütersloh) prüfen unabhängig voneinander, ob sie landwirtschaftliche Schwerfahrzeuge mit einer Gebühr für das Befahren gewichtsbeschränkter Kommunalstraßen belegen („Treckermaut“). Das berichten die Nordwestzeitung und die Glocke. (roe)

Presseschau 29. Oktober 2015

Kirsten Lühmann, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, schlägt im Gespräch mit Mannheimer Bürgern über den Ausbau des Bahnknotens vor, dass der Bund den Bürgerinitiativen im Rahmen der Beteiligungsverfahren Gelder für eigene Experten und für die Erstellung von Gutachten bereitstellt. Das berichtet das regionale Nachrichtenportal MRN-News.de.

Die Gemeinden Sande (Friesland) und Langenberg (Kreis Gütersloh) prüfen unabhängig voneinander, ob sie landwirtschaftliche Schwerfahrzeuge mit einer Gebühr für das Befahren gewichtsbeschränkter Kommunalstraßen belegen („Treckermaut“). Das berichten die Nordwestzeitung und die Glocke. (roe)

EU-Mitgliedstaaten setzen ehrgeizige Abgasziele

  • VDA mahnt rasche Ausgestaltung des RDE-Verfahrens an
  • Neue Schadstoffziele im Konflikt mit Klimazielen

Korrigiert 29.10. Das Technical Committee on Motor Vehicles (TCMV) der EU-Mitgliedstaaten hat sich am Mittwoch auf Grenzwerte für das RDE-Verfahren geinigt, die zwar hinter den Wünschen der EU-Kommission zurückbleiben, nach Ansicht der Automobilindustrie aber „äußerst ambitioniert“ sind. Weiterlesen