InfrastrukTOUR: Die Gütermagistrale Hoyerswerda-Polen

Der Bau der „Gütermagistrale“ Hoyerswerda-Knappenrode-Polen schreitet voran – aber mit Verzögerungen und Lücken, wie der Verkehrsbrief bei zwei Ortsterminen im Februar und August dieses Jahres beobachten konnte.

1508-NeissebrueckeZunächst die für die Verkehrsbranche erfreuliche Nachricht: Die von der polnischen Infrastrukturgesellschaft PKP PLK zu errichtende neue Brücke über die Neiße ist im Bau. Weiterlesen

InfrastrukTOUR: Die Gütermagistrale Hoyerswerda-Polen

Der Bau der „Gütermagistrale“ Hoyerswerda-Knappenrode-Polen schreitet voran – aber mit Verzögerungen und Lücken, wie der Verkehrsbrief bei zwei Ortsterminen im Februar und August dieses Jahres beobachten konnte.

1508-NeissebrueckeZunächst die für die Verkehrsbranche erfreuliche Nachricht: Die von der polnischen Infrastrukturgesellschaft PKP PLK zu errichtende neue Brücke über die Neiße ist im Bau. Weiterlesen

Presseschau 21. August

In der Pressekonferenz nach der Sitzung der deutsch-dänischen Verkehrskommission ist Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer laut Welt deutlicher geworden als es die gestrige Pressemitteilung vermuten ließ: Der Fehmarnbeltquerung droht eine neuerliche Verzögerung schon beim Planfeststellungsbeschluss auf deutscher Seite – von 2016 auf 2017. Mit Klagen dagegen könne man zu 100 Prozent rechnen.

Die Grünen in der Altmark zweifeln laut Altmark-Zeitung an der Aussage von Sachsen-Anhalts Landesverkehrsminister, dass die A14 nördlich von Magdeburg bis zur Elbe bis 2020 fertig wird. Zum einen fehle bisher eine tragfähige Finanzierung, zum anderen sei bei so nachlässiger Planung wie bisher mit Klagen zu rechnen.

Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies will die A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg auch gegen den Willen des grünen Koalitionspartners durchsetzen, berichtet die Uelzener Allgemeine Zeitung. Der Landrat und „80 Prozent + X“ der Menschen in der Region stünden hinter der Autobahn.

Presseschau 21. August

In der Pressekonferenz nach der Sitzung der deutsch-dänischen Verkehrskommission ist Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer laut Welt deutlicher geworden als es die gestrige Pressemitteilung vermuten ließ: Der Fehmarnbeltquerung droht eine neuerliche Verzögerung schon beim Planfeststellungsbeschluss auf deutscher Seite – von 2016 auf 2017. Mit Klagen dagegen könne man zu 100 Prozent rechnen.

Die Grünen in der Altmark zweifeln laut Altmark-Zeitung an der Aussage von Sachsen-Anhalts Landesverkehrsminister, dass die A14 nördlich von Magdeburg bis zur Elbe bis 2020 fertig wird. Zum einen fehle bisher eine tragfähige Finanzierung, zum anderen sei bei so nachlässiger Planung wie bisher mit Klagen zu rechnen.

Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies will die A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg auch gegen den Willen des grünen Koalitionspartners durchsetzen, berichtet die Uelzener Allgemeine Zeitung. Der Landrat und „80 Prozent + X“ der Menschen in der Region stünden hinter der Autobahn.

Länder nutzen Erhaltungsmittel sehr unterschiedlich

Erhaltungsausgaben-Grosse-LaenderBayern ist bei den Erhaltungsinvestitionen in die Autobahnen seit 2012 an NRW vorbeigezogen. Das geht aus einer Tabelle des BMVI hervor, die die Grünen bei einer Kleinen Anfrage zu den Hitzeschäden auf den Autobahnen abgefragt haben. Das Ministerium hat dabei die Erhaltungsanteile bei Um- und Ausbauprojekten eingeschlossen. Sie werden in Fachkreisen auf zuletzt rund 600 Mio. EUR/Jahr geschätzt.

Bemerkenswert ist auch, wie unterschiedlich die Länder mit der Mittelanhebung durch die Konjunkturprogramme 2009-2011 umgegangen sind: In Berlin, Bremen und Sachsen ist relativ wenig Bewegung festzustellen. Bei einigen Ländern haben die Konjunkturpakete erst mit Verzögerung gewirkt, so in Hessen und Hamburg.

Erhaltungsausgaben-Kleine-Laender

Zwecks besserer Übersichtlichkeit sind die Länder grafisch in zwei Gruppen getrennt dargestellt – über bzw. unter 100 Mio. EUR im Jahr 2014. (roe)

 

Länder nutzen Erhaltungsmittel sehr unterschiedlich

Erhaltungsausgaben-Grosse-LaenderBayern ist bei den Erhaltungsinvestitionen in die Autobahnen seit 2012 an NRW vorbeigezogen. Das geht aus einer Tabelle des BMVI hervor, die die Grünen bei einer Kleinen Anfrage zu den Hitzeschäden auf den Autobahnen abgefragt haben. Das Ministerium hat dabei die Erhaltungsanteile bei Um- und Ausbauprojekten eingeschlossen. Sie werden in Fachkreisen auf zuletzt rund 600 Mio. EUR/Jahr geschätzt.

Bemerkenswert ist auch, wie unterschiedlich die Länder mit der Mittelanhebung durch die Konjunkturprogramme 2009-2011 umgegangen sind: In Berlin, Bremen und Sachsen ist relativ wenig Bewegung festzustellen. Bei einigen Ländern haben die Konjunkturpakete erst mit Verzögerung gewirkt, so in Hessen und Hamburg.

Erhaltungsausgaben-Kleine-Laender

Zwecks besserer Übersichtlichkeit sind die Länder grafisch in zwei Gruppen getrennt dargestellt – über bzw. unter 100 Mio. EUR im Jahr 2014. (roe)

 

Presseschau 20. August

BMVI und das Landesverkehrsministerium Baden-Württemberg suchen laut Schwäbischer Zeitung nach einem Termin, um die Finanzierungsvereinbarung für die „Südbahn“ Ulm-Bodensee zu unterzeichnen. Ausbau und Elektrifizierung sollen 226 Mio. EUR kosten, das Land beteiligt sich mit 90 Mio. EUR. Die Planfeststellung stehe „unmittelbar bevor“, wird ein Sprecher des Landes zitiert.

Der Automobilzulieferer Delphi hat von der Bezirksregierung die Genehmigung bekommen, auf zwei Strecken in Wuppertal autonom fahrende Autos zu erproben. Das berichtet die Westdeutsche Zeitung. NRW hatte vom Bund gefordert, dass nicht nur Bayern ein „Digitales Testfeld“ bekommt.

Das österreichische Verkehrsministerium will mit 8000 EUR Kaufzuschuss für 250 elektrisch angetriebene Taxis in Wien die schleppende Einführung der E-Mobilität vorantreiben, wie die Wiener Zeitung berichtet. Eigentlich sollten bis 2020 200.000 E-Autos in Österreich fahren, aktuell seien es aber nur 3386. In Berlin ist unterdessen jedes dritte neu zugelassene Taxi ein (Toyota-) Hybridfahrzeug, wie die Wirtschaftswoche schon Anfang 2014 berichtete. (roe)