Presseschau 11. September

Münchner Merkur und Süddeutsche Zeitung berichten über eine inzwischen nicht mehr vertrauliche Serie von fraktionsübergreifenden Gesprächsrunden, die der bayerische Ministerpräsident Horst Seehafer zum Bau der dritten Startbahn des Flughafens München gestartet hat.

Im Dialogforum Schiene Nord zur Y-Trasse und ihren Varianten soll am heutigen Freitag eine überarbeitete Version der sogenannten Alpha-Variante auf den Tisch gelegt werden. Das berichtet die Lüneburger Landeszeitung. Die Variante sieht vor, den Güterverkehr besser auf mehrere Bestandsstrecken zu verteilen, statt komplett neue Strecken zu bauen.

Am heutigen Freitag wird der regelmäßige Zugverkehr auf der Bahnstrecke Frankenberg-Korbach wieder aufgenommen. Er war 1987 eingestellt worden. Noch gibt es Zweifel, ob die als Minimum genannte Zahl von 600 Fahrgästen pro Tag erreicht wird, berichtet der HR. (roe)

E-Autos rechnen sich erst bei hoher Fahrleistung

  • 3000km pro Monat in der Praxis erreichbar
  • Nur Klimabilanz positiv, Gesamtökobilanz derzeit fragwürdig

Erst ab 200.000km fahren heutige Elektrofahrzeuge ihren anfänglichen Mehrpreis durch niedrigere Betriebskosten wieder ein. Für einen wirtschaftlichen Einsatz von Elektrofahrzeugen werden daher hohe tägliche Laufleistungen aus gut planbaren Einzeltouren von maximal 100km Länge benötigt. Eine Wirtschaftlichkeit für durchschnittliche private Autofahrer ist daher unter heutigen Randbedingungen noch nicht in Sicht. Weiterlesen

E-Autos rechnen sich erst bei hoher Fahrleistung

  • 3000km pro Monat in der Praxis erreichbar
  • Nur Klimabilanz positiv, Gesamtökobilanz derzeit fragwürdig

Erst ab 200.000km fahren heutige Elektrofahrzeuge ihren anfänglichen Mehrpreis durch niedrigere Betriebskosten wieder ein. Für einen wirtschaftlichen Einsatz von Elektrofahrzeugen werden daher hohe tägliche Laufleistungen aus gut planbaren Einzeltouren von maximal 100km Länge benötigt. Eine Wirtschaftlichkeit für durchschnittliche private Autofahrer ist daher unter heutigen Randbedingungen noch nicht in Sicht. Weiterlesen

Presseschau 10. September

Das BMVI hat laut Westfälischen Nachrichten für die Ortsumfahrung der B481 (Münster) nachträglich die Mittel bewilligt und damit den Sofortvollzug ermöglicht. Das Vorhaben war Gegenstand des Streits zwischen NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und dem Bund über eine angebliche Benachteiligung des Landes bei der jüngsten Tranche von Baufreigaben.

Nach einem Bericht des Hamburger Abendblattes und anderer Zeitungen der Funke-Gruppe steht die Begleitung von Schwer- und Großraumtransporten durch Privatunternehmen statt der Polizei kurz vor dem politischen Durchbruch. (roe)

Presseschau 10. September

Das BMVI hat laut Westfälischen Nachrichten für die Ortsumfahrung der B481 (Münster) nachträglich die Mittel bewilligt und damit den Sofortvollzug ermöglicht. Das Vorhaben war Gegenstand des Streits zwischen NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und dem Bund über eine angebliche Benachteiligung des Landes bei der jüngsten Tranche von Baufreigaben.

Nach einem Bericht des Hamburger Abendblattes und anderer Zeitungen der Funke-Gruppe steht die Begleitung von Schwer- und Großraumtransporten durch Privatunternehmen statt der Polizei kurz vor dem politischen Durchbruch. (roe)

WSV-Reform mit mehr statt weniger Personal

  • Jojo-Aufgaben für GDWS
  • GDWS ist bisher nur ein Skelett
  • Personalbedarfsermittlung zögert sich heraus
  • Ämtergrenzen sollen Ende 2015 stehen
  • Kosten- und Leistungsrechnung stößt anscheinend auf Widerstand

Um den Aufbau der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) zu beschleunigen, werden vorübergehend 19 neue Stellen geschaffen. Das berichtet das BMVI im ersten Fortschrittsbericht zur WSV-Reform, der dem Verkehrsbrief vorliegt. Weiterlesen

WSV-Reform mit mehr statt weniger Personal

  • Jojo-Aufgaben für GDWS
  • GDWS ist bisher nur ein Skelett
  • Personalbedarfsermittlung zögert sich heraus
  • Ämtergrenzen sollen Ende 2015 stehen
  • Kosten- und Leistungsrechnung stößt anscheinend auf Widerstand

Um den Aufbau der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) zu beschleunigen, werden vorübergehend 19 neue Stellen geschaffen. Das berichtet das BMVI im ersten Fortschrittsbericht zur WSV-Reform, der dem Verkehrsbrief vorliegt. Weiterlesen