Maut für 7,5-Tonner störungsfrei gestartet

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Von links: Verkehrsstaatssekretärin Dorothee Bär, Toll-Collect-Chef Hanns-Karsten Kirchmann und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (Foto: roe)

Die Ausweitung der Lkw-Maut auf Fahrzeuge zwischen 7,5 und 12t und die feinere Achsklassendifferenzierung sind in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag störungsfrei gestartet. Bis zum 30. September waren schon rund 143.000 Lkw unter 12t für die Maut registriert, davon wurden 103.000 mit Bordgeräten (OBU) ausgerüstet. Zum Vergleich: Auf Lkw über 12t sind mehr als 700.000 OBUs installiert. Wie ein Toll-Collect-Vertreter beim feierlichen Mautstart in der Nacht erläuterte, wurden in der letzten Woche vor der Mautausweitung gut 10.000 OBUs in Fahrzeuge eingebaut, dreimal mehr als in normalen Wochen. (roe)

Maut für 7,5-Tonner störungsfrei gestartet

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Von links: Verkehrsstaatssekretärin Dorothee Bär, Toll-Collect-Chef Hanns-Karsten Kirchmann und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (Foto: roe)

Die Ausweitung der Lkw-Maut auf Fahrzeuge zwischen 7,5 und 12t und die feinere Achsklassendifferenzierung sind in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag störungsfrei gestartet. Bis zum 30. September waren schon rund 143.000 Lkw unter 12t für die Maut registriert, davon wurden 103.000 mit Bordgeräten (OBU) ausgerüstet. Zum Vergleich: Auf Lkw über 12t sind mehr als 700.000 OBUs installiert. Wie ein Toll-Collect-Vertreter beim feierlichen Mautstart in der Nacht erläuterte, wurden in der letzten Woche vor der Mautausweitung gut 10.000 OBUs in Fahrzeuge eingebaut, dreimal mehr als in normalen Wochen. (roe)

Plan von 1934 war Grundlage für Verkehrswege Deutsche Einheit

 

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Günter Krause (Foto: roe)
  •  Es lag kein BVWP „Deutsche Einheit“ in den Bonner Schubladen
  • Unkonventionelle Lösungen im Planungsrecht wieder ausgraben
  • Krause mahnt dritte Stufe der Bahnreform an

Die ersten Grundzüge für den Aufbau des Verkehrsnetzes im wiedervereinten Deutschland hat sich das Bundesverkehrsministerium aus einem Reichsverkehrswegeplan des Jahres 1934 abgeguckt. Das verriet am Mittwochabend Günther Krause, der von Januar 1991 bis Mai 1993 Bundesverkehrsminister war. Weiterlesen

Plan von 1934 war Grundlage für Verkehrswege Deutsche Einheit

 

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Günter Krause (Foto: roe)

    li> Es lag kein BVWP „Deutsche Einheit“ in den Bonner Schubladen

  • Unkonventionelle Lösungen im Planungsrecht wieder ausgraben
  • Krause mahnt dritte Stufe der Bahnreform an
  • Die ersten Grundzüge für den Aufbau des Verkehrsnetzes im wiedervereinten Deutschland hat sich das Bundesverkehrsministerium aus einem Reichsverkehrswegeplan des Jahres 1934 abgeguckt. Das verriet am Mittwochabend Günther Krause, der von Januar 1991 bis Mai 1993 Bundesverkehrsminister war. Weiterlesen

    Presseschau 1. Oktober

    Das Schiedsgerichtsverfahren zwischen Bund und Toll Collect werde noch mindestens bis 2017 dauern, berichtet die Frankfurter Rundschau unter Berufung auf ein Papier des BMVI für den Bundestags-Haushaltsausschuss.

    NRW will aus der defizitäerenFlughafen-Gesellschaft Essen-Mülheim (FEM) aussteigen – auch gegen den Willen der beiden Mitgesellschafter Essen und Mülheim. Dazu hat das Land jetzt Klage auf Auflösung der Gesellschaft eingereicht, berichten die Zeitungen der WAZ-Gruppe.

    Das baden-württembergische Landesverkehrsministerium ist einer Lösung nähergekommen, den Bahnhalt Merklingen an der künftigen Schnellfahrstrecke Ulm-Wendlingen zu finanzieren. Die Anliegergemeinden jubeln, berichtet die Südwestpresse. In der Geislinger Zeitung – ebenfalls zur Südwestpresse gehörend – wird hingegen über „Riesen-Zorn“ in Geislingen berichtet, das an der Bestandsstrecke liegt und jetzt befürchtet, abgehängt zu werden.

    Die Werdenfelsbahn (München-Garmisch-Partenkirchen) bleibt weiter in weiten Abschnitten eingleisig. Ein zweigleisiger Ausbau, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen, sei mit mindestens 214 Mio. EUR zu teuer, berichtet der Merkur unter Berufung auf die Antwort des Landesverkehrsministerium auf eine SPD-Anfrage. (roe)