Spanische Ingenieure sollen Straßen im Ländle planen

Baden-Württemberg wirbt in Spanien um Ingenieure für die Straßenbauverwaltung. Das gab das Land am Dienstag offiziell bekannt. Es bestätigte damit eine vertrauliche Ankündigung vom Rande der Verkehrsministerkonferenz in der vergangenen Woche.

Das Landesverkehrsministerium ist auf dem „Baden-Württemberg-Tag“ in Barcelona mit einem eigenen Stand vertreten. Es will spanischen Bauingenieurstudenten ein Auslandssemester an der Unversität Stuttgart mit der Möglichkeit eines Praktikums in der Straßenbauverwaltung schmackhaft machen. So soll ein Anreiz geschaffen werden, dass sie schon während des Studiums Deutsch lernen. Grundlage für die Veranstaltung in Barcelona ist eine Kooperationsvereinbarung der Landesregierung mit Katalonien über Arbeitsmobilität. (roe)

Spanische Ingenieure sollen Straßen im Ländle planen

Baden-Württemberg wirbt in Spanien um Ingenieure für die Straßenbauverwaltung. Das gab das Land am Dienstag offiziell bekannt. Es bestätigte damit eine vertrauliche Ankündigung vom Rande der Verkehrsministerkonferenz in der vergangenen Woche.

Das Landesverkehrsministerium ist auf dem „Baden-Württemberg-Tag“ in Barcelona mit einem eigenen Stand vertreten. Es will spanischen Bauingenieurstudenten ein Auslandssemester an der Unversität Stuttgart mit der Möglichkeit eines Praktikums in der Straßenbauverwaltung schmackhaft machen. So soll ein Anreiz geschaffen werden, dass sie schon während des Studiums Deutsch lernen. Grundlage für die Veranstaltung in Barcelona ist eine Kooperationsvereinbarung der Landesregierung mit Katalonien über Arbeitsmobilität. (roe)

Presseschau 23. April

Nach dem Bericht von Verkehrsminister Alexander Dobrindt im Bundestags-Verkehrsausschuss über den Germanwings-Absturz herrscht fraktionsübergreifend Einigkeit, dass die Taskforce unter Führung des Luftverkehrsverbandes BDL nicht unter Zeitdruck gesetzt werden soll. Das berichtet die Sächsische Zeitung.

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann räumt laut Ludwigsburger Kreiszeitung am Rande des „Straßen-Geo-Kongresses“ ein, dass seine Idee von einer „intelligenten“ entfernungsabhängigen Maut nicht mehrheitsfähig ist. Hinter vorgehaltener Hand hat die Bundestagsfraktion über seine nicht abgestimmte Einzelmeinung schon länger gestöhnt, weil sie mit ihren Datenschutzvorstellungen nur schwer vereinbar ist. (roe)

Presseschau 23. April

Nach dem Bericht von Verkehrsminister Alexander Dobrindt im Bundestags-Verkehrsausschuss über den Germanwings-Absturz herrscht fraktionsübergreifend Einigkeit, dass die Taskforce unter Führung des Luftverkehrsverbandes BDL nicht unter Zeitdruck gesetzt werden soll. Das berichtet die Sächsische Zeitung.

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann räumt laut Ludwigsburger Kreiszeitung am Rande des „Straßen-Geo-Kongresses“ ein, dass seine Idee von einer „intelligenten“ entfernungsabhängigen Maut nicht mehrheitsfähig ist. Hinter vorgehaltener Hand hat die Bundestagsfraktion über seine nicht abgestimmte Einzelmeinung schon länger gestöhnt, weil sie mit ihren Datenschutzvorstellungen nur schwer vereinbar ist. (roe)

Weiter grünes Licht für deutsche Tonnagesteuer

Der weiteren Gewährung des Tonnagesteuervorteils in Deutschland steht aus EU-Sicht offenbar nichts im Wege. Auf den im Frühjahr 2014 verspätet an die EU übersandten Bericht der Bundesregierung über die Flaggenverteilung in der deutschen Handelsflotte seien keine Nachfragen gekommen, ist aus Berliner Fachkreisen zu hören.

Um den Tonnagesteuervorteil gewähren zu dürfen, muss laut Beihilferichtlinien der Anteil der EU-Flaggen an der insgesamt von einem Staat aus bereederten Flotte höher liegen als Anfang 2004. Damit will die EU sicherstellen, dass die mit der Tonnagesteuer beabsichtigte Förderung auch Erfolg hat und nicht nur den Wettbewerb verzerrt. Deutschland hatte zum Ende der offiziellen Berichtsperiode im Dezember 2012 den verlangten Schwellenwert von 27,1 Prozent mit nur 25 Prozent Tonnage unter EU-Flaggen klar verfehlt. Allerdings haben die Reeder im Laufe des Jahres 2013 nach einem Hinweis von VDR und Bundesregierung auf die Brisanz massiv in europäische Flaggen wie Luxemburg und Portugal umgeflaggt. Ende 2013 wurde der Mindestschwellenwert mit 29 Prozent erstmals seit langem wieder überschritten. Daraufhin hatte das BMVI den bis dahin hinausgezögerten Bericht an die EU übersandt. Aktuell beträgt die Quote der EU-Flaggen nach Berechnungen des Verkehrsbriefs übrigens 34,2 Prozent. (roe)