Presseschau 1. September

Der Streit zwischen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und seinem NRW-Amtskollegen Michael Groschek geht weiter: Dobrindt wirft Groschek laut Rheinischer Post Schlamperei vor. Groschek hätte für drei auf Eis liegende Bauprojekte Sofortvollzug anordnen müssen, dann wäre die Finanzierung des Bundes gesichert. [Anm. der Red.: Groschek hat in seinem Bericht an den Landtag allerdings erklärt, dass erst die Finanzierungszusage des Bundes erforderlich ist, damit die Planfeststellungsbehörde den Sofortvollzug anordnen kann.]

In Niedersachsen sind 182 Straßenbrücken im Zuge von Bundesfernstraßen dringend sanierungsbedürftig, berichtet der Weser-Kurier unter Berufung auf eine Kleine Anfrage der Grünen. Nur 1350 der 5400 Brücken im Lande seien in gutem oder sehr gutem Zustand.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt weist gegenüber dem Oberbayrischen Volksblatt die Aufforderung von EU-Kommissarin Violeta Bulc zurück, mit Einschränkungen für laute Güterzüge so lange zu warten, bis es eine gesamteuropäische Lösung existiert. (roe)

Straßenbaupaket des Bundes gefährdet Landesstraßenerhalt

  • Landesstraßen in Rheinland-Pfalz zu 71 Prozent abgenutzt
  • LBM-Erhaltungsstrategie wirkt nicht gegen Substanzverzehr
  • Rechnungshof fordert Netzzustandsberichte
  • Regierung soll Landtag mit Qualitätszenarien konfrontieren
  • Ministerium verteidigt Strategie des LBM

Der Landesrechnungshof Rheinland-Pfalz warnt davor, den Landesbetrieb Mobilität (LBM) mit der Abwicklung der zusätzlichen Investitionen in die Bundesfernstraßen so zu überfordern, dass die Erhaltung der Landesstraßen gefährdet wird. Weiterlesen

Straßenbaupaket des Bundes gefährdet Landesstraßenerhalt

  • Landesstraßen in Rheinland-Pfalz zu 71 Prozent abgenutzt
  • LBM-Erhaltungsstrategie wirkt nicht gegen Substanzverzehr
  • Rechnungshof fordert Netzzustandsberichte
  • Regierung soll Landtag mit Qualitätszenarien konfrontieren
  • Ministerium verteidigt Strategie des LBM

Der Landesrechnungshof Rheinland-Pfalz warnt davor, den Landesbetrieb Mobilität (LBM) mit der Abwicklung der zusätzlichen Investitionen in die Bundesfernstraßen so zu überfordern, dass die Erhaltung der Landesstraßen gefährdet wird. Weiterlesen

Presseschau 31. August

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat seinem NRW-Kollegen Michael Groschek in der Rheinischen Post vorgeworfen, seine Hausaufgaben bei der Planung von Bundesfernstraßenplanung nicht gemacht zu haben. Deshalb habe NRW nur so wenig Mittel aus dem Programm „Zukunftsinvestitionen“ abbekommen (128 Mio. EUR). Groschek warf Dobrindt im Gegenzug in der WAZ vor, auf wiederholte Ersuchen des Landes um Baufreigaben im Volumen von 242 Mio. EUR nicht zu reagieren. Dobrindt sagte im Interview aber auch, es gebe noch finanzielle Luft für zusätzliche NRW-Projekte.

Der geplante Neubau der B7n von Altenburg (Thüringen) nach Frohburg an der A72 ist in der jüngsten Deges-Planung von einer vier- über eine dreispurige Schnellstraße zu einer zweispurigen „normalen“ Landstraße mit einzelnen dreispurigen Überholabschnitten zusammengeschrumpft, berichtet die Ostthüringer Zeitung. Baubeginn könnte 2021 sein, sofern das Projekt die BVWP-Bewertung besteht. (roe)

Presseschau 31. August

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat seinem NRW-Kollegen Michael Groschek in der Rheinischen Post vorgeworfen, seine Hausaufgaben bei der Planung von Bundesfernstraßenplanung nicht gemacht zu haben. Deshalb habe NRW nur so wenig Mittel aus dem Programm „Zukunftsinvestitionen“ abbekommen (128 Mio. EUR). Groschek warf Dobrindt im Gegenzug in der WAZ vor, auf wiederholte Ersuchen des Landes um Baufreigaben im Volumen von 242 Mio. EUR nicht zu reagieren. Dobrindt sagte im Interview aber auch, es gebe noch finanzielle Luft für zusätzliche NRW-Projekte.

Der geplante Neubau der B7n von Altenburg (Thüringen) nach Frohburg an der A72 ist in der jüngsten Deges-Planung von einer vier- über eine dreispurige Schnellstraße zu einer zweispurigen „normalen“ Landstraße mit einzelnen dreispurigen Überholabschnitten zusammengeschrumpft, berichtet die Ostthüringer Zeitung. Baubeginn könnte 2021 sein, sofern das Projekt die BVWP-Bewertung besteht. (roe)

Alle drei Minuten hält jetzt am BMVI eine Straßenbahn

Blick vom Hauptbahnhof Richtung BMVI (Foto: roe)
Blick vom Hauptbahnhof Richtung BMVI (Foto: roe)

Der BMVI-Hauptsitz in der Invalidenstraße ist seit Samstag auch mit den Straßenbahnlinien M8 und M10 zu erreichen (Haltestelle Invalidenpark). Damit fährt in den Hauptverkehrszeiten durchschnittlich alle drei Minuten eine Straßenbahn zum Hauptbahnhof oder zum S-Bahnhof Nordbahnhof (S1, S2 und S25). Dafür endet die Buslinie 245 jetzt gegenüber vom BMVI am Robert-Koch-Platz und fährt nicht mehr zum Nordbahnhof weiter. Wie schon bisher fährt am BMVI außerdem die M5 vom Hauptbahnhof über die Chausseestraße in Richtung Hackescher Markt.

Der Neubau der Straßenbahn zwischen Nordbahnhof und Hauptbahnhof hatte 2010 begonnen und umfasste letztlich den kompletten Neubau der Invalidenstraße in diesem Abschnitt. (roe)

Alle drei Minuten hält jetzt am BMVI eine Straßenbahn

Blick vom Hauptbahnhof Richtung BMVI (Foto: roe)
Blick vom Hauptbahnhof Richtung BMVI (Foto: roe)

Der BMVI-Hauptsitz in der Invalidenstraße ist seit Samstag auch mit den Straßenbahnlinien M8 und M10 zu erreichen (Haltestelle Invalidenpark). Damit fährt in den Hauptverkehrszeiten durchschnittlich alle drei Minuten eine Straßenbahn zum Hauptbahnhof oder zum S-Bahnhof Nordbahnhof (S1, S2 und S25). Dafür endet die Buslinie 245 jetzt gegenüber vom BMVI am Robert-Koch-Platz und fährt nicht mehr zum Nordbahnhof weiter. Wie schon bisher fährt am BMVI außerdem die M5 vom Hauptbahnhof über die Chausseestraße in Richtung Hackescher Markt.

Der Neubau der Straßenbahn zwischen Nordbahnhof und Hauptbahnhof hatte 2010 begonnen und umfasste letztlich den kompletten Neubau der Invalidenstraße in diesem Abschnitt. (roe)