Baden-Württemberg will mit einem landeseigenen Fahrzeugpool den Wettbewerbsbahnen die Teilnahme an SPNV-Ausschreibungen erleichtern. Der Landtag habe in abschließender zweiter Lesung das Gesetz zur Errichtung der Landesanstalt Schienenfahrzeuge Baden-Württemberg (SFBW) verabschiedet, teilte das Verkehrsministerium in Stuttgart mit. Anders als Niedersachsen überlässt Baden-Württemberg die Fahrzeugauswahl bei der Erstausschreibung den Unternehmen, übernimmt dann aber Finanzierung, Eigentum und Restwertrisiko. Dadurch profitieren auch nichtbundeseigene Eisenbahnen von den günstigeren Kreditkonditionen für die öffentliche Hand. Wartung und Instandhaltung bleiben in der Hand der SPNV-Unternehmen, werden aber von der SFBW kontrolliert. Bei der Zweitausschreibung in der Mitte der Fahrzeuglebensdauer werden die Fahrzeuge dem dann erfolgreichen Bieter beigestellt. (roe)
Presseschau 13. März
Das Land Rheinland-Pfalz sei mit seiner Stärkung des SPNV selbst schuld daran, dass die Intercity-Verbindung nach Trier und Luxemburg unrentabel geworden sei, soll Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt bei einem Ortstermin in Trier gesagt haben, berichtet die Trierer Tageszeitung Volksfreund. Weitere Themen waren der Moselaufstieg – eine seit geplante bessere Anbindung Triers an die A64 – und die Pkw-Maut, wie das Luxemburger Wort berichtet.
Die EU-Kommission will offenbar einen Vorstoß von Deutschland und Frankreich aufgreifen, Verkehrsrechte für die Golf-Airlines an faire Wettbewerbsbedingungen zu knüpfen, berichtet Spiegel Online.
Die Sperrung der Schiersteiner Brücke koste die Wirtschaft täglich 1,4 Mio. EUR, sagt die örtliche IHK und fordert einen Hilfsfonds. Das berichtet das Wiesbadener Tagblatt. Streit gibt es auch weiter um die Frage, ob die Brücke durchgängig sechsspurig ausgelegt sein muss. (roe)
Presseschau 13. März
Das Land Rheinland-Pfalz sei mit seiner Stärkung des SPNV selbst schuld daran, dass die Intercity-Verbindung nach Trier und Luxemburg unrentabel geworden sei, soll Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt bei einem Ortstermin in Trier gesagt haben, berichtet die Trierer Tageszeitung Volksfreund. Weitere Themen waren der Moselaufstieg – eine seit geplante bessere Anbindung Triers an die A64 – und die Pkw-Maut, wie das Luxemburger Wort berichtet.
Die EU-Kommission will offenbar einen Vorstoß von Deutschland und Frankreich aufgreifen, Verkehrsrechte für die Golf-Airlines an faire Wettbewerbsbedingungen zu knüpfen, berichtet Spiegel Online.
Die Sperrung der Schiersteiner Brücke koste die Wirtschaft täglich 1,4 Mio. EUR, sagt die örtliche IHK und fordert einen Hilfsfonds. Das berichtet das Wiesbadener Tagblatt. Streit gibt es auch weiter um die Frage, ob die Brücke durchgängig sechsspurig ausgelegt sein muss. (roe)
Zwischenbilanz: Lang-Lkw eckt teilweise an
In deutlich offenerer Form als im schriftlichen Zwischenbericht sind bei der Präsentation der Zwischenergebnisse des Lang-Lkw-Feldversuchs in der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) am Donnerstag auch kritische Punkte und noch offene Fragen angesprochen worden.
Kurze Nothaltebuchten und Konflikte beim Abbiegen
Ein sicherheitsrelevantes Problem stellen nach Ansicht von Prof. Christian Lippold von der TU Dresden die kurzen Nothaltebuchten in den Tunnels dar. Bei Lang-Lkw mit Tandemachs-Anhänger (Typ 2), Dolly-Achse (Typ 3) oder Doppelsattelzügen (Typ 4) ragten die Fahrzeugenden 90cm bis 1,90m in die Fahrbahn hinein. Vergleichsweise unproblematisch seien überlanger Gliederzug (Typ 5) und verlängerter Trailer (Typ 1), wo die Fahrzeugenden 20-50cm in die Fahrbahn hineinragten – übrigens genauso wie beim normalen Sattelzug. Lippold sprach sich deshalb dafür aus, bei der anstehenden Überarbeitung der Richtlinien für die Anlagen von Autobahnen (RAA) die Nothaltebuchten unabhängig vom Lang-Lkw zu verlängern.
Konflikte sieht Lippold auch beim Abbiegen an Landstraßenkreuzungen. So fährt der Zug mit Tandemachs-Anhänger beim Rechtsabbiegen entweder über den inneren Fahrbahnrand oder in die Gegenfahrbahn. Bei Linksabbiegen überstreichen Züge mit Tandemachsanhänger und überlange Gliederzüge andere Fahrbahnen.
In normgerecht gebauten Kreisverkehren ist sehr exaktes Fahren notwendig, damit die Fahrbahnränder nicht überfahren werden. In der Praxis dürften die von Ex-Verkehrsminister Peter Ramsauer angesprochenen Geranien also häufiger in Mitleidenschaft gezogen werden.
Geeignete Autobahn-Stellplätze fehlen
Als ungelöstes Problem bezeichneten sowohl Lippold als auch der bei den BASt für den Lang-Lkw-Feldversuch zuständige Projekt Marco Irzik die Stellplätze an Autobahnen. Sie seien für maximal 21m lange Fahrzeuge ausgelegt. Zudem könnten Lang-Lkw in einen freien Stellplatz zwischen zwei anderen Lkw weder konfliktfrei einfahren noch ihn verlassen. Derzeit sei das noch kein gravierendes Problem, weil bei den meist kurzen Entfernungen Ruehpausen nicht notwendig sei. Eine schnelle Lösung konnten beide nicht anbieten.
Überholen unkritisch
Als nichtexistent stellte sich das im Vorfeld vor allem vom ADAC vorgebrachte Problem des sicheren Überholens auf Landstraßen heraus. Wie Matthias Zimmermann vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) berichtete, seien die Lang-Lkw im Durchschnitt etwas langsamer unterwegs als normale Lkw, so dass der Überholvorgang nicht länger dauere als beim Normal-Lkw. Begünstigend komme hinzu, dass die meisten Überholenden schneller fuhren als sonst üblich. Eine Begründung dafür nannte Zimmermann nicht. Die Lang-Lkw sind aber am Heck mit einem auffälligen Warnschild ausgestattet.
Mangels ausreichend Daten konnten keine verwertbaren Erkenntnisse gewonnen werden, ob Lang-Lkw Kreuzungen rechtzeitig genug räumen, bevor der querende Verkehr Grün bekommt. Die Lang-Lkw-Fahrer hätten ein sehr defensives Verhalten an den Tag gelegt und bei Gelb eher gebremst als die Normal-Lkw.
Modalitäten eines Regelbetriebs offen
Keine belastbaren Aussagen gab es zu der Frage, wie es konkret nach dem Auslaufen des Feldversuchs mit dem Lang-Lkw weiter geht. Anke Leue vom BMVI plädierte zwar vehement für einen Regelbetrieb, vermied aber jegliche Festlegung. BASt-Vizepräsident Michael Rohloff sagte in seinem Schlusswort, die BASt würde „ganz gerne mal verschiedene Dinge durchspielen“, zum Beispiel ein Positivnetz aus den Bundesautobahnen und einem „wie auch immer gearteten nachgelagerten Netz“ und einer Regelung für die letzte Meile. (roe)
Zwischenbilanz: Lang-Lkw eckt teilweise an
In deutlich offenerer Form als im schriftlichen Zwischenbericht sind bei der Präsentation der Zwischenergebnisse des Lang-Lkw-Feldversuchs in der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) am Donnerstag auch kritische Punkte und noch offene Fragen angesprochen worden.
Kurze Nothaltebuchten und Konflikte beim Abbiegen
Ein sicherheitsrelevantes Problem stellen nach Ansicht von Prof. Christian Lippold von der TU Dresden die kurzen Nothaltebuchten in den Tunnels dar. Bei Lang-Lkw mit Tandemachs-Anhänger (Typ 2), Dolly-Achse (Typ 3) oder Doppelsattelzügen (Typ 4) ragten die Fahrzeugenden 90cm bis 1,90m in die Fahrbahn hinein. Vergleichsweise unproblematisch seien überlanger Gliederzug (Typ 5) und verlängerter Trailer (Typ 1), wo die Fahrzeugenden 20-50cm in die Fahrbahn hineinragten – übrigens genauso wie beim normalen Sattelzug. Lippold sprach sich deshalb dafür aus, bei der anstehenden Überarbeitung der Richtlinien für die Anlagen von Autobahnen (RAA) die Nothaltebuchten unabhängig vom Lang-Lkw zu verlängern.
Konflikte sieht Lippold auch beim Abbiegen an Landstraßenkreuzungen. So fährt der Zug mit Tandemachs-Anhänger beim Rechtsabbiegen entweder über den inneren Fahrbahnrand oder in die Gegenfahrbahn. Bei Linksabbiegen überstreichen Züge mit Tandemachsanhänger und überlange Gliederzüge andere Fahrbahnen.
In normgerecht gebauten Kreisverkehren ist sehr exaktes Fahren notwendig, damit die Fahrbahnränder nicht überfahren werden. In der Praxis dürften die von Ex-Verkehrsminister Peter Ramsauer angesprochenen Geranien also häufiger in Mitleidenschaft gezogen werden.
Geeignete Autobahn-Stellplätze fehlen
Als ungelöstes Problem bezeichneten sowohl Lippold als auch der bei den BASt für den Lang-Lkw-Feldversuch zuständige Projekt Marco Irzik die Stellplätze an Autobahnen. Sie seien für maximal 21m lange Fahrzeuge ausgelegt. Zudem könnten Lang-Lkw in einen freien Stellplatz zwischen zwei anderen Lkw weder konfliktfrei einfahren noch ihn verlassen. Derzeit sei das noch kein gravierendes Problem, weil bei den meist kurzen Entfernungen Ruehpausen nicht notwendig sei. Eine schnelle Lösung konnten beide nicht anbieten.
Überholen unkritisch
Als nichtexistent stellte sich das im Vorfeld vor allem vom ADAC vorgebrachte Problem des sicheren Überholens auf Landstraßen heraus. Wie Matthias Zimmermann vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) berichtete, seien die Lang-Lkw im Durchschnitt etwas langsamer unterwegs als normale Lkw, so dass der Überholvorgang nicht länger dauere als beim Normal-Lkw. Begünstigend komme hinzu, dass die meisten Überholenden schneller fuhren als sonst üblich. Eine Begründung dafür nannte Zimmermann nicht. Die Lang-Lkw sind aber am Heck mit einem auffälligen Warnschild ausgestattet.
Mangels ausreichend Daten konnten keine verwertbaren Erkenntnisse gewonnen werden, ob Lang-Lkw Kreuzungen rechtzeitig genug räumen, bevor der querende Verkehr Grün bekommt. Die Lang-Lkw-Fahrer hätten ein sehr defensives Verhalten an den Tag gelegt und bei Gelb eher gebremst als die Normal-Lkw.
Modalitäten eines Regelbetriebs offen
Keine belastbaren Aussagen gab es zu der Frage, wie es konkret nach dem Auslaufen des Feldversuchs mit dem Lang-Lkw weiter geht. Anke Leue vom BMVI plädierte zwar vehement für einen Regelbetrieb, vermied aber jegliche Festlegung. BASt-Vizepräsident Michael Rohloff sagte in seinem Schlusswort, die BASt würde „ganz gerne mal verschiedene Dinge durchspielen“, zum Beispiel ein Positivnetz aus den Bundesautobahnen und einem „wie auch immer gearteten nachgelagerten Netz“ und einer Regelung für die letzte Meile. (roe)
Linke und Grüne kritisieren erneut Lang-Lkw
Grüne und Linke haben die Präsentation der Zwischenergebnisse des Lang-Lkw-Feldversuchs auf einer Veranstaltung in der Bundesanstalt für Straßenwesen (Bast) erneut zum Anlass genommen, deutlich gegen diese Fahrzeuge Stellung zu nehmen. Der Zwischenbericht selbst war bereits Mitte September 2014 vorgelegt worden.
„Bei der Beurteilung des Feldversuches klammert Verkehrsminister Dobrindt alles aus, was ihm nicht passt“, kritisierte der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Stephan Kühn. „Er sagt nichts über die Auswirkungen der Gigaliner auf die Verkehrssicherheit, nichts über die Verlagerungseffekte von der Schiene auf die Straße, nichts über die damit steigenden Umweltbelastungen. Abenteuerlich einfach ist die Rechnung von Verkehrsminister Dobrindt, zwei Gigaliner würden drei normale Lkw ersetzen. Diese Behauptung lässt sich angesichts der dünnen Datenbasis überhaupt nicht belegen.“
Linke bezweifelt Bedarf an Lang-Lkw
Der Linken-Verkehrsexperte Herbert Behrens beklagte, dass die „Riesen-Laster“ eine Verlagerung von der Straße auf die Schiene bewirkten und berief sich auf mehrere Verkehrswissenschaftler. Er forderte, den Feldversuch sofort einzustellen. „Seit Jahren werden nun Gigaliner in einem Feldversuch auf bundesdeutschen Autobahnen getestet. Ein erstes Ergebnis hat erbracht, dass von den für den Feldversuch vorgesehenen 400 Gigalinern derzeit nur 112 auf deutschen Straßen unterwegs sind. Da scheint es mit dem Bedarf nicht sehr weit her zu sein.“ Die Kosten für bauliche Veränderungen an der Straßeninfrastruktur stünden stehen in keinem Verhältnis zum Ertrag und verkehrsrechtliche Fragen, insbesondere zur Verkehrssicherheit, seien nicht geklärt.
Kühn sieht lange Trailer als Alternative zum Lang-Lkw
Kühn sagte weiter, Dobrindt bekomme „offensichtlich nicht mit, dass es für die Branche eine vielversprechende Alternative gibt. So testet Nordrhein-Westfalen Euro-Trailer, also verlängerte Sattelzügen von 17,8 Metern Länge, anstelle von Gigalinern.“ Für die Euro-Trailer müsse nicht investiert werden, um die Straßen anzupassen.
Behrens kritisiert Grüne als Umfaller
Behrens wiederum kritisierte gegenüber dem Verkehrsbrief diesen Schwenk von Grünen und SPD: „Bei den rot-grün-regierten Ländern deutet sich ein Abschied auf Raten vom Widerstand der Grünen und der SPD gegen die Gigaliner an. NRW will jetzt einen Teil zulassen und die Grünen in Baden-Württemberg geben gemeinsam mit Daimler eine Studie in Auftrag.“ Solche Studien seien die Vorstufe zum Einknicken, ließ er durchblicken. (roe)
Linke und Grüne kritisieren erneut Lang-Lkw
Grüne und Linke haben die Präsentation der Zwischenergebnisse des Lang-Lkw-Feldversuchs auf einer Veranstaltung in der Bundesanstalt für Straßenwesen (Bast) erneut zum Anlass genommen, deutlich gegen diese Fahrzeuge Stellung zu nehmen. Der Zwischenbericht selbst war bereits Mitte September 2014 vorgelegt worden.
„Bei der Beurteilung des Feldversuches klammert Verkehrsminister Dobrindt alles aus, was ihm nicht passt“, kritisierte der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Stephan Kühn. „Er sagt nichts über die Auswirkungen der Gigaliner auf die Verkehrssicherheit, nichts über die Verlagerungseffekte von der Schiene auf die Straße, nichts über die damit steigenden Umweltbelastungen. Abenteuerlich einfach ist die Rechnung von Verkehrsminister Dobrindt, zwei Gigaliner würden drei normale Lkw ersetzen. Diese Behauptung lässt sich angesichts der dünnen Datenbasis überhaupt nicht belegen.“
Linke bezweifelt Bedarf an Lang-Lkw
Der Linken-Verkehrsexperte Herbert Behrens beklagte, dass die „Riesen-Laster“ eine Verlagerung von der Straße auf die Schiene bewirkten und berief sich auf mehrere Verkehrswissenschaftler. Er forderte, den Feldversuch sofort einzustellen. „Seit Jahren werden nun Gigaliner in einem Feldversuch auf bundesdeutschen Autobahnen getestet. Ein erstes Ergebnis hat erbracht, dass von den für den Feldversuch vorgesehenen 400 Gigalinern derzeit nur 112 auf deutschen Straßen unterwegs sind. Da scheint es mit dem Bedarf nicht sehr weit her zu sein.“ Die Kosten für bauliche Veränderungen an der Straßeninfrastruktur stünden stehen in keinem Verhältnis zum Ertrag und verkehrsrechtliche Fragen, insbesondere zur Verkehrssicherheit, seien nicht geklärt.
Kühn sieht lange Trailer als Alternative zum Lang-Lkw
Kühn sagte weiter, Dobrindt bekomme „offensichtlich nicht mit, dass es für die Branche eine vielversprechende Alternative gibt. So testet Nordrhein-Westfalen Euro-Trailer, also verlängerte Sattelzügen von 17,8 Metern Länge, anstelle von Gigalinern.“ Für die Euro-Trailer müsse nicht investiert werden, um die Straßen anzupassen.
Behrens kritisiert Grüne als Umfaller
Behrens wiederum kritisierte gegenüber dem Verkehrsbrief diesen Schwenk von Grünen und SPD: „Bei den rot-grün-regierten Ländern deutet sich ein Abschied auf Raten vom Widerstand der Grünen und der SPD gegen die Gigaliner an. NRW will jetzt einen Teil zulassen und die Grünen in Baden-Württemberg geben gemeinsam mit Daimler eine Studie in Auftrag.“ Solche Studien seien die Vorstufe zum Einknicken, ließ er durchblicken. (roe)
Presseschau 12. März
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will die Positivliste für das Lang-Lkw-Streckennetz noch einmal erweitern, berichtet die Rheinische Post. Ausdrücklich begrüßt er, dass NRW den Feldversuch nun auch unterstützt – wenn auch nur in Bezug auf den verlängerten Sattelauflieger. A heutigen Donnerstag findet bei der BASt in Bergisch Gladbach eine Präsentation der Ergebnisse des Zwischenberichts statt (an dem der Autor dieser Zeilen gerne in voller Länge teilgenommen hätte, wenn er nicht vier Stunden Verspätung im ICE von Berlin nach Köln eingesammelt hätte).
Der Ersatzneubau für die Rader Hochbrücke komme auf die „Turboliste“ des Bundesfernstraßengesetzes (BFStrG), berichten unter anderem die Kieler Nachrichten. Das Bundeskabinett habe einer entsprechenden Ergänzung des bereits vorliegenden Gesetzentwurfes zum Ersatzneubau der Leverkusener Rheinbrücke zugestimmt. Mit der Aufnahme in den Anhang des BFStrG wird der Klageweg gegen die Planung auf eine Instanz verkürzt. (roe)
Presseschau 12. März
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will die Positivliste für das Lang-Lkw-Streckennetz noch einmal erweitern, berichtet die Rheinische Post. Ausdrücklich begrüßt er, dass NRW den Feldversuch nun auch unterstützt – wenn auch nur in Bezug auf den verlängerten Sattelauflieger. A heutigen Donnerstag findet bei der BASt in Bergisch Gladbach eine Präsentation der Ergebnisse des Zwischenberichts statt (an dem der Autor dieser Zeilen gerne in voller Länge teilgenommen hätte, wenn er nicht vier Stunden Verspätung im ICE von Berlin nach Köln eingesammelt hätte).
Der Ersatzneubau für die Rader Hochbrücke komme auf die „Turboliste“ des Bundesfernstraßengesetzes (BFStrG), berichten unter anderem die Kieler Nachrichten. Das Bundeskabinett habe einer entsprechenden Ergänzung des bereits vorliegenden Gesetzentwurfes zum Ersatzneubau der Leverkusener Rheinbrücke zugestimmt. Mit der Aufnahme in den Anhang des BFStrG wird der Klageweg gegen die Planung auf eine Instanz verkürzt. (roe)
Niedersachsen prüft drei Bahnstrecken für SPNV-Reaktivierung
Die drei Bahnstrecken Einbeck-Mitte – Einbeck-Salzderhelden, Salzgitter-Lebenstedt – Salzgitter-Fredenberg und Neuenhaus – Bad Bentheim sollen eingehender auf ihr Reaktivierungspotenzial für den SPNV untersucht werden. Das kündigte Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies nach Vorlage der Gutachten zur Nutzen-Kosten-Analyse an. Er werde in der kommenden Woche dem Lenkungskreis vorschlagen, bei diesen drei Strecken den Prozess „unverzüglich“ fortzusetzen.
Ebenfalls ein positives Nutzen-Kosten-Verhältnis erreichte die Strecke Buchholz -Maschen. Voraussetzung für eine Reaktivierung sei jedoch, dass DB und Bund den Knoten Hamburg entflechten, um Trassenkonflikte mit dem Güterverkehr zu vermeiden. (roe)