Aufgefischt 6.6.2017

  • Weiterer Aufrücker in den vordringlichen Bedarf steht fest
  • Große Lösung an der Ems
  • CDU-Politiker drohen mit Klage in Leverkusen
  • Koalitionsunterhändler lassen sich in die Karten schauen

Die Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung Weimar-Gera-Gößnitz rückt vom potenziellen in den vordringlichen Bedarf des BVWP 2030 auf, berichtet die Thüringer Allgemeine unter Berufung auf einen Brief von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt an Ministerpräsident Bodo Ramelow. Danach sei das Vorhaben in optimierter Form volkswirtschaftlich rentabel. Dem Vernehmen nach war die Zusage Gegenleistung dafür, dass sich Thüringen bei der Abstimmung über die Pkw-Maut im Bundesrat enthält.

Laut Neuer Osnabrücker Zeitung verdichten sich die Anzeichen, dass die zerstörte Friesenbrücke über die Ems in grundsätzlich modernisierter Form wieder aufgebaut wird und damit auch das Projekt der „Wunderline“ zwischen Bremen und Groningen möglich wird. Nachteile sind der höhere Preis (49 statt 31 Mio. EUR) und die längere Bauzeit (bis 2021 statt 2024).

Leverkusener Unionsabgeordnete drohen mit einer Klage, falls der Bund auf dem Stadtgebiet eine Autobahn-Rastanlage mit WC anlegen will, berichtet das Stadtportal Leverkusen.com.

Die Koalitionsunterhändler von CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen präsentieren ihre ersten Ideen. Darüber berichtet der WDR. Im Mittelpunkt stehen Planungs- und Baubeschleunigung im Straßenbau sowie ein Ende der Kleinstaaterei bei den ÖPNV-Fahrkarten. (roe)