- DB-Vorstand bleibt unvollständig
- Goldene Zeiten auf dem Rhein
- A81: Hermann prescht vor
- Viersen hat Angst vor Bahnlärm
Jürgen Wilder, umstrittener Kandidat für den Vorstandsposten Güterverkehr und Logistik bei der DB AG (siehe auch hier), hat am Mittwoch seine Kandidatur zurückgezogen, teilt die Deutsche Bahn mit. Er werde Ende Oktober auch als Vorstandschef von DB Cargo zurücktreten und das Unternehmen verlassen. Die Welt sieht die Ursache im Zerwürfnis zwischen SPD und Union im Aufsichtsrat.
Laut Binnenschifffahrtsverband BDB steht der Rheinschifffahrt ein Zuwachs von über 20 Prozent bis 2030 bevor. Zu diesem Ergebnis komme eine offiziell noch unveröffentlichte Studie für das BMVI (eigener Bericht des Verkehrsbriefs folgt).
Laut Südkurier hat Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann das Regierungspräsidium Freiburg angewiesen, auf der A81 zwischen Engen und Dürrheim Tempo 130 anzuordnen, ohne die Entscheidung im Koalitionsausschuss abzuwarten (siehe hier). Der Koalitionsausschuss am Dienstag hatte das Thema vertagt. Als Grund für das Tempolimit nennt das Ministerium die illegalen Autorennen, die keine andere Wahl ließen.
In Viersen wird befürchtet, dass mit der Hochstufung des Bahnausbaus Venlo-Kaldenkirchen-Rheydt-Odenkirchen (siehe hier) die vorgesehene Verbindungskurve durch den Ort geführt wird. Das berichtet die Rheinische Post. Der lokale SPD-Bundestagsabgeordnete Udo Schiefner hält die Sorgen für unbegründet und verweist auf das BVW-Projektdossier, das lediglich von einer „neuen Verbindungskurve im Raum Viersen“ spricht. (roe)