19 öffentliche Verkehrsinfrastrukturprojekte in Deutschland sollen mit EU-Mitteln der Connecting Europe Facility (CEF) gefördert werden. Das gab die EU-Kommission am Montag in Brüssel bekannt. Weiterlesen
Schiffstreibstoff LNG ringt weiter mit Henne-Ei-Dilemma
- Treibstoff kommt derzeit per Lkw aus den Niederlanden
- Von Norwegen und Niederlanden lernen
- Für Frachter Powercontainer statt Powerbarge
Das BMVI dämpft Erwartungen, Behördenschiffe könnten maßgeblich zum Durchbruch von LNG (Flüssigerdgas) als Schiffstreibstoff beitragen. „Es wird keinen Sinn machen, alle Schiffe mit LNG-Antrieb auszurüsten“, sagte Achim Wehrmann, Leiter der Unterabteilung Schifffahrt, am Montag in Berlin auf einer Pressekonferenz der Maritimen LNG-Plattform. Weiterlesen
Schiffstreibstoff LNG ringt weiter mit Henne-Ei-Dilemma
- Treibstoff kommt derzeit per Lkw aus den Niederlanden
- Von Norwegen und Niederlanden lernen
- Für Frachter Powercontainer statt Powerbarge
Das BMVI dämpft Erwartungen, Behördenschiffe könnten maßgeblich zum Durchbruch von LNG (Flüssigerdgas) als Schiffstreibstoff beitragen. „Es wird keinen Sinn machen, alle Schiffe mit LNG-Antrieb auszurüsten“, sagte Achim Wehrmann, Leiter der Unterabteilung Schifffahrt, am Montag in Berlin auf einer Pressekonferenz der Maritimen LNG-Plattform. Weiterlesen
Presseschau 29. Juni
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will laut Welt auf Grundlage des Abschlussberichtes der Reformkommission Großprojekte einen Aktionsplan entwickeln, der im Herbst vom Kabinett verabschiedet werden soll. Der Abschlussbericht wird am Montagmittag im BMVI vorgestellt.
Finanz- und Verkehrsminister von NRW, Norbert Walter-Borjans und Michael Groschek, lassen in einem Interview mit der Neuen Westfälischen Bewegung beim Thema ÖPP erkennen und bringen die Idee eines Sondervermögens für den Straßenbau ins Spiel. Groschek will außerdem die Bodewig-Kommission wieder einberufen.
Wie die Märkische Oderzeitung berichtet, will der Interessenverband „Weitblick – Verkehrsinfrastruktur, Wirtschaft, Logistik“ demnächst ein Angebot vorlegen, wie die beiden noch ausstehenden Schleusenertüchtigungen (Kleinmachnow und Fürstenwalde) an Spree-Oder-Wasserstraße zwischen Berlin und Eisenhüttenstadt in einem ÖPP-Projekt umgesetzt werden können. Der Verband will dabei die Planung übernehmen.
366 Autobahnbaustellen von mehr als vier Tagen Dauer wird es in Juli geben, berichtet die Welt am Sonntag. Künftig würden es noch mehr, lässt Verkehrsstaastsekretär Norbert Barthle mit Blick auf die zunehmenden Erhaltungsinvestitionen wissen. (roe)
Presseschau 29. Juni
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will laut Welt auf Grundlage des Abschlussberichtes der Reformkommission Großprojekte einen Aktionsplan entwickeln, der im Herbst vom Kabinett verabschiedet werden soll. Der Abschlussbericht wird am Montagmittag im BMVI vorgestellt.
Finanz- und Verkehrsminister von NRW, Norbert Walter-Borjans und Michael Groschek, lassen in einem Interview mit der Neuen Westfälischen Bewegung beim Thema ÖPP erkennen und bringen die Idee eines Sondervermögens für den Straßenbau ins Spiel. Groschek will außerdem die Bodewig-Kommission wieder einberufen.
Wie die Märkische Oderzeitung berichtet, will der Interessenverband „Weitblick – Verkehrsinfrastruktur, Wirtschaft, Logistik“ demnächst ein Angebot vorlegen, wie die beiden noch ausstehenden Schleusenertüchtigungen (Kleinmachnow und Fürstenwalde) an Spree-Oder-Wasserstraße zwischen Berlin und Eisenhüttenstadt in einem ÖPP-Projekt umgesetzt werden können. Der Verband will dabei die Planung übernehmen.
366 Autobahnbaustellen von mehr als vier Tagen Dauer wird es in Juli geben, berichtet die Welt am Sonntag. Künftig würden es noch mehr, lässt Verkehrsstaastsekretär Norbert Barthle mit Blick auf die zunehmenden Erhaltungsinvestitionen wissen. (roe)
Rheintalbahn-Projektbeirat beschließt Trasse an der A5
- Auch Altstrecke erhält mehr Lärmschutz
- Mehrkosten summieren sich auf rund 1,7 Mrd. EU
- Hermann und Odenwald betonen Finanzvorbehalt
Der jahrelange Ringen um die weitere Trassenführung beim Ausbau der Rheintalbahn Karlsruhe-Basel ist beendet: Der Bund und das Land Baden-Württemberg einigten sich auf einer Sitzung des Projektbeirats am Freitag in Stuttgart auf den Neubau der zweigleisigen Güterzugtrasse entlang der Autobahn A5 zwischen Offenburg und Riegel (am Nordrand des Kaiserstuhls). Wie das Landesverkehrsministerium mitteilte, werde durch ergänzende Schallschutzmaßnahmen sichergestellt, dass ein Anstieg der derzeitigen Gesamtlärmbelastung für die Anlieger vermieden wird. „Wir stellen sicher, dass es auch bei der Realisierung dieser Trasse nicht lauter wird als heute“, sagte Minister Winfried Hermann. Weiterlesen
Rheintalbahn-Projektbeirat beschließt Trasse an der A5
- Auch Altstrecke erhält mehr Lärmschutz
- Mehrkosten summieren sich auf rund 1,7 Mrd. EU
- Hermann und Odenwald betonen Finanzvorbehalt
Der jahrelange Ringen um die weitere Trassenführung beim Ausbau der Rheintalbahn Karlsruhe-Basel ist beendet: Der Bund und das Land Baden-Württemberg einigten sich auf einer Sitzung des Projektbeirats am Freitag in Stuttgart auf den Neubau der zweigleisigen Güterzugtrasse entlang der Autobahn A5 zwischen Offenburg und Riegel (am Nordrand des Kaiserstuhls). Wie das Landesverkehrsministerium mitteilte, werde durch ergänzende Schallschutzmaßnahmen sichergestellt, dass ein Anstieg der derzeitigen Gesamtlärmbelastung für die Anlieger vermieden wird. „Wir stellen sicher, dass es auch bei der Realisierung dieser Trasse nicht lauter wird als heute“, sagte Minister Winfried Hermann. Weiterlesen
Presseschau 26. Juni
In einem Gastbeitrag für die FAZ kommt österreichische Rechtsanwalt Bernhard Müller zu dem Ergebnis, dass die Kompensation bei der deutschen Pkw-Maut nicht nach Staatsangehörigkeit diskriminiert. Zudem habe Österreich vergleichbare Kompensationsmechanismen für seine Bürger eingeführt, die bisher von der EU nicht beanstandet worden seien.
Das Raumordnungsverfahren (ROV) für den Bau einer vierspurigen B87n von Leipzig nach Torgau ist abgebrochen worden, berichtet das Portal Leipziger Internet Zeitung. Danach habe die Planungsgesellschaft Deges ihren ROV-Antrag an die sächsische Landesverwaltung Mitte Mai zurückgezogen mit der Begründung, dass die „wesentlichen Rahmenbedingungen“ – möglicherweise das Verkehrsaufkommen? – nicht mehr gegeben seien. (roe)
Presseschau 26. Juni
In einem Gastbeitrag für die FAZ kommt österreichische Rechtsanwalt Bernhard Müller zu dem Ergebnis, dass die Kompensation bei der deutschen Pkw-Maut nicht nach Staatsangehörigkeit diskriminiert. Zudem habe Österreich vergleichbare Kompensationsmechanismen für seine Bürger eingeführt, die bisher von der EU nicht beanstandet worden seien.
Das Raumordnungsverfahren (ROV) für den Bau einer vierspurigen B87n von Leipzig nach Torgau ist abgebrochen worden, berichtet das Portal Leipziger Internet Zeitung. Danach habe die Planungsgesellschaft Deges ihren ROV-Antrag an die sächsische Landesverwaltung Mitte Mai zurückgezogen mit der Begründung, dass die „wesentlichen Rahmenbedingungen“ – möglicherweise das Verkehrsaufkommen? – nicht mehr gegeben seien. (roe)
Schlichtung bei der DB bis 30. Juni verlängert
Die Lokführergewerkschaft GDL und der DB-Arbeitgeberverband Agv MoVe haben sich mit den beiden Schlichtern Matthias Platzeck und Bodo Ramelow darauf verständigt, das Schlichtungsverfahren nochmals bis einschließlich 30. Juni 2015 zu verlängern. Das teilte die GDL am Freitag mit. In der Mitteilung wurde vorsichtiger Optimismus für eine Lösung angedeutet: „Die Parteien sind sich darüber einig, dass auch in den vergangenen Tagen weitere wichtige Schritte auf dem Weg zu einer Einigung vereinbart wurden.“ Eine öffentliche Erklärung zu den Ergebnissen wurde für den 1. Juli angekündigt. (roe)