Günter Haberland neu im DSLV-Präsidium

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Günter Haberland (Foto: DSLV)

Günter Haberland, Geschäftsführer der Spedition M. Zietzschmann GmbH & Co. KG in Neuss, ist am Freitag neu ins Präsidium des Speditionsverbandes DSLV gewählt worden. Mit der Wahl von Haberland rücke seit längerem wieder ein Binnenschifffahrtsfachmann in das höchste Verbandsgremium, erklärte der DSLV. Er gelte zudem als ausgemachter Kenner öffentlicher Verwaltungsstrukturen. Haberland folgt auf Dr. Michael Kubenz (Kube & Kubenz Internationale Speditions- und Logistikgesellschaft mbH & Co. KG), der nicht mehr kandidierte. (roe)

Presseschau 18. September

Die DB hat die Ausschreibungen für den Bau der 2. S-Bahn-Stammstrecke in München gestartet, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Ziel ist, die bisherige Kostenschätzung von 3 Mrd. EUR zu überprüfen und anschließend die Finanzierung zu klären (siehe auch hier).

In Mülheim (Ruhr) wird laut WAZ-Zeitungen überlegt, die U-Bahn wieder ans Tageslicht zu holen, weil die Sanierung der alternden Tunnelanlagen nicht mehr finanzierbar ist. (roe)

Presseschau 18. September

Die DB hat die Ausschreibungen für den Bau der 2. S-Bahn-Stammstrecke in München gestartet, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Ziel ist, die bisherige Kostenschätzung von 3 Mrd. EUR zu überprüfen und anschließend die Finanzierung zu klären (siehe auch hier).

In Mülheim (Ruhr) wird laut WAZ-Zeitungen überlegt, die U-Bahn wieder ans Tageslicht zu holen, weil die Sanierung der alternden Tunnelanlagen nicht mehr finanzierbar ist. (roe)

Binnenschifffahrt moniert Bürokratie bei Schiffszulassung

Der Schiffbauverband VSM und der Binnenschifffahrtsverband BDB fordern geschmeidigere Verfahren bei der Zulassung von Binnenschiffen. Dafür sollten auch verstärkt externe Sachverständige eingebunden werden. Die zur Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes gehörende Zentralstelle Schiffsuntersuchungskommission (ZSUK) sei unterbesetzt und könne häufig nicht zeitnah genug reagieren. Die Wartezeiten für Besichtigungen oder Besprechungen betragen nach Angaben der Verbände inzwischen bis zu vier Monate.

Konkret schlagen VSM und BDB vor:

  • Leichter externe Sachverständige zuzulassen
  • Sicherzustellen, dass auch außerhalb der Bürozeiten Sachverständige die Weiterfahrt von Schiffen erlauben können, die von der Wasserschutzpolizei festgelegt worden waren
  • Besichtigerteams auf ein bis zwei Personen zu beschränken
  • Von anderen Stellen ausgestellte Bescheinigungen leichter anzuerkennen
  • Möglichst viele Bauvorschriften so zu gestalten, dass sie die Schutzziele definieren und nicht eine bestimmte Art der Konstruktion.

Außerdem sollte Deutschland die Erfahrungen von Nachbarstaaten auswerten, die private Inspektoren stärker einbinden. (roe)