- Elbe-Lübeck-Kanal im Visier
- Trickserei bei Kostenschätzung für BVWP?
- Zuguterletzt: Denkmal für Dobrindt
Das TV-Politmagazin Panorama 3 (drittes Programm NDR) berichtet am heutigen Dienstagabend über das umstrittene Vorhaben, den Elbe-Lübeck-Kanal auszubauen. Das hatten die Verkehrsberichterstatter von Union und SPD im Bundestags-Haushaltsausschuss im Zuge der Beratungen über den BVWP 2030 und den Bundeshaushalt 2017 durchgesetzt.
Die Grünen werfen Bayern und dem Bund laut Süddeutscher Zeitung vor, bei der Kostenberechnung für die B15n für den BVWP 2030 bei Landshut getrickst zu haben. Es sei nicht die von Stadt und Kreis bevorzugte Variante mit langem und teurem Tunnel zugrundegelegt zu haben, sondern vorübergehend eine unrealistische Billigvariante. Nun liege wieder die alte Planung auf dem Tisch. Statt der veranschlagten 260 Mio. EUR seien mindestens 400 Mio. EUR anzusetzen.
Zuguterletzt: Für Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ist ein erstes Denkmal gesetzt worden – und zwar als „Betonkopf des Jahres“ von der Bürgerinitiative „Beltretter“, die sich gegen die feste Fehmarnbeltquerung einsetzt. In einem Kommentar auf dem Blog der Initiative wird unterdessen schon angefragt, ob die Büste für eine Aktion zur Rettung der Traditionsschifffahrt ausgeliehen werden könnte. (roe)