- Neuer Streit über Fahreignung alter Autofahrer
- Benziner und Diesel driften auseinander
- Knatsch in Kiel
- Anschlussverwendung für Groschek
Eine Umfrage im Auftrag der Bild-Zeitung, wonach 70 Prozent der Befragten verpflichtende Fahrtests für Senioren befürworten, hat der Diskussion neuen Schub verleihen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt lehnte die Forderung wie schon bisher ab und verneinte einen Zusammenhang zwischen Alter und Fahreignung. Die Unfallforschung der Versicherer sieht zwar Senioren ab 75 Jahren als Hochrisikogruppe an, sieht aber verpflichtende Fahreignungsprüfungen skeptisch.
Laut einem Bericht des Spiegel, der sich auf unveröffentlichte Daten der Fahrleistungserhbung 2014 beruft, ist die durchschnittliche Fahrleistung von in Deutschland zugelassenen Pkw von 2002 bis 2014 nur „unwesentlich“ gestiegen und beträgt 13.600km/Jahr. Die Spanne zwischen Benzinern und Diesel beträgt aber 7000km/Jahr. Weniger überraschend ist, dass ausländische Lkw gut ein Drittel der Lkw-Fahrleistung auf den Autobahnen ausmachen. Bei mautpflichtigen Lkw betrug der Anteil laut Bundesamt für Güterverkehr zuletzt sogar knapp 43 Prozent.
Die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, FDP und Grünen wären beinahe an der Frage eines Bekenntnisses zu A20 und Fehmarnbelttunnel gescheitert, berichten unter anderem die Kieler Nachrichten. Jetzt wird die Verantwortung beim Bund abgeladen.
Der nordrhein-westfälische Noch-Verkehrsminister Michael Groschek ist neuer Parteichef der Landes-SPD, berichtet unter anderem der WDR. (roe)