Aufgefischt 5.4.2018

  • A33 ab 2019 durchgängig befahrbar?
  • Münsterländer CDU enttäuscht von Ferlemann
  • Zoff zwischen Handwerkern und Landesverkehrsministerium
  • Grube wehrt sich gegen Abzocke-Vorwürfe

Das BMVI und Nordrhein-Westfalen wollen den Lückenschluss der A33 zwischen Paderborn und Osnabrück bis 2019 vollenden. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung von den Einweihungsfeierlichkeiten am vergangenen Samstag für den Abschnitt Bielefeld-Steinhagen.

In der CDU im Münsterland gärt es, weil Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann von seiner Zusage eines zweigleisigen Ausbaus der Strecke Münster-Lünen (siehe hier) immer weiter abrückt und die Entscheidung auf September 2018 verschoben worden ist. Das berichtet die Allgemeine Zeitung aus Münster.

Das baden-württembergische Landesverkehrsministerium und die Handwerkskammer Stuttgart zoffen sich, berichtet die Stuttgarter Zeitung: Die Handwerkskammer hatte in einer Mitteilung öffentlich heftige Kritik an Fahrverboten geäußert. Amtschef Uwe Lahl weist hingegen in einem Brief an die Kammer darauf hin, dass für Handwerksfahrzeuge weitgehende Ausnahmen gelten sollen. Süffisant fragt er, ob die Kritik der Kammer bedeute, dass die Ausnahmeregelungen ohne Bedeutung seien „und folglich aus Ihrer Sicht verzichtbar wären“.

Der ehemalige DB-Chef Rüdiger Grube wehrt sich im Gespräch mit der Zeit gegen den Vorwurf, er habe für 30 Tage Amtszeit im Januar 2017 2,3 Mio. EUR Vergütung kassiert. Es handle sich überwiegend um Bonus-Zahlungen für die Jahre 2014 bis 2016. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hatte bei Bekanntwerden der Summe vor einigen Tagen gefordert, bei der Bezahlung der DB-Vorstände künftig mehr auf „Maß und Mitte“ zu achten. (roe)