- DB plant geforderten Lärmschutz am Ostkorridor
- Weiter Ringen um Leverkusener Tunnel
- Streit um Ausbau der Bahn ins bayerische Chemiedreieck
- Bald ein Kanal-Nadelöhr weniger
Die DB hat laut Mittelbayerischer Zeitung bestätigt, vom BMVI angewiesen worden zu sein, parallel zur Elektrifizierung der Strecke Marktredwitz-Hof auch Lärmschutz einzuplanen (siehe auch hier). Hintergrund ist, dass die Strecke Teil des sogenannten Ostkorridors für den Güterverkehr werden soll.
Der Leverkusener SPD-Bundestagsabgeordnete und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach lässt im seinen Ringen um eine „große Tunnellösung“ für die A1-Rheinquerung nicht nach und will sowohl seine Partei als auch die Grünen auf Bundesebene dafür gewinnen. Das berichtet die Rheinische Post.
Der SPD-Abgeordnete Günter Knoblauch wirft dem BMVI und der DB laut Oberbayerischem Volksblatt vor, die tatsächliche Auslastung der Ausbaustrecke (Mühldorf-) Tüßling-Burghausen (-Freilassing) zu unterschätzen. Es seien weder Leerfahrten von Kesselwagenzügen noch Schiebelok-Bereitstellungsfahrten berücksichtigt worden. Die Folge sei, dass der Ausbau unterdimensioniert ist.
Die WSV will den Ausbau des letzten Nadelöhrs im Mittellandkanal bei Haldensleben westlich von Magdeburg bis April 2018 abschließen, berichtet die Magdeburger Volksstimme. Dann können auf 2,80m abgeladene Binnenschiffe im Gegenverkehr fahren. Der Ausbau ist Teil des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 17. (roe)