Aufgefischt 20.6.2017

  • Regeln für automatisiertes Fahren
  • Planung für Bahnstrecke Ulm-Augsburg
  • DB I: Kritik am Baustellenmanagement
  • DB II: Selbstverschuldete Verlagerung auf die Straße

Die vom BMVI eingesetzte Ethikkommission für das automatisierte und autonome Fahren stellt am Dienstagvormittag in Berlin ihren Bericht vor. Sie warnt laut Handelsblatt unter anderem vor einem Wildwuchs beim Datenzugriff durch die Hersteller.

Der Ausbau der Bahnstrecke Augsburg-Ulm mit einem dritten Gleis soll in eine Sammelvereinbarung zur Planung von Bahnprojekten aufgenommen werden, die das BMVI in der zweiten Jahreshälfte mit der DB abschließen will. Das berichtet die Augsburger Allgemeine unter Berufung auf den CSU-Abgeordneten Hansjörg Durz.

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft, Aufgabenträger für den SPNV im Freistaat, bezeichnet die Verspätungen durch das DB-Baustellenmanagement auf der Strecke München-Rosenheim-Salzburg gegenüber dem Bayerischen Rundfunk als „nicht akzeptabel“. Laut dem privaten Bahnunternehmen Meridian/BOB werden Züge der Staatsbahnen DB und ÖBB regelmäßig bevorzugt.

Nach einem Bericht der Hannoverschen Allgemeinen leidet der Bahntransport von Stahlprodukten der Salzgitter AG unter einem Mangel an Wagen bei der bundeseigenen DB Cargo. Mitarbeiter von DB Cargo haben danach den Aufsichtsrat über die prekäre Lage informiert. (roe)