Aufgefischt 7.6.2017

  • Österreich schmiedet Allianz gegen Deutschland
  • Datenschutz beim automatisierten Fahren
  • Fahrschülerfalle bei Chemnitz
  • Erste Großstadt will komplett auf E-Busse umsteigen
  • Offenbarungseid von Schleswig-Holsteins Straßenbauverwaltung
  • Zuguterletzt: Digitalisierung im Verkehr für die Jugend

Der österreichische Verkehrsminister Jörg Leichtfried bekräftigt in der Passauer Neuen Presse sein Absicht, gegen die deutsche Pkw zu klagen. Zunächst steht aber ein dreimonatiges Vermittlungsverfahren mit Deutschland an. Am heutigen Mittwoch treffen sich Vertreter der grundsätzlich klageinteressierten Länder in Luxemburg, berichtet der RBB. neben Österreich sind es noch Luxemburg, Belgien und die Niederlande.

Um den Datenschutz beim vernetzten und automatisierten Fahren ging es auf einem Symposium der Bundesdatenschutzbeauftragten, über den Car IT berichtet. Grundsätzlich sei der Schutz persönlicher Daten möglich, es müssten aber klare Regeln geschaffen werden. Außerdem wurde erneut ein „Trust Center“ gefordert.

Eine unübliche Straßenmarkierung sorgt an der Einfädelung der A72 in die A4 bei Chemnitz für Verdruss bei Fahrschülern und Fahrlehrern, berichtet die Chemnitzer Neue Presse. Offensichtlich vertreten die Prüfer der Dekra eine andere Rechtsauffassung als von der Straßenbauverwaltung beabsichtigt und lassen Führerscheinanwärter deswegen durchfallen.

Wiesbaden will bis 2022 seine gesamte Busflotte auf Elektro- oder Brennstoffzellenbusse umstellen, berichtet der Wiesbadener Kurier. Liefern wird voraussichtlich die Daimler-Tochter Evobus, auf Unterwegsladen („Opportunity Charging“) wollen die Stadtwerke möglichst verzichten. Fördermittel vom Land und vom Bund sind fest eingeplant. Wiesbaden gehört zu den „Musteropfern“ der Deutschen Umwelthilfe wegen überschrittener NOx-Grenzwerte.

Aufgrund der Planungsengpässe in der schleswig-holsteinischen Straßenbauverwaltung bietet die Stadt Itzehoe an, die im BVWP 2030 als vordringlicher Bedarf gelistete Nordumgehung in Eigenregie zu planen. Das berichtet die Norddeutsche Rundschau.

Zuguterletzt: Laut Postillon will das Bundesverkehrsministerium der digitalisierten Jugend entgegenkommen und die Ampelanzeigen von Farben auf Emojis („Smileys“) umstellen. (roe)