Aufgefischt 2.6.2017

  • Weiterer Abgasschummler muss nachbessern
  • An der Schiersteiner Brücke hakt es erneut
  • Streit um Radfahrerschutzstreifen
  • Zuguterletzt: „Baue auf und reiße nieder…“

Audi muss 24.000 Autos wegen illegaler Abschalteinrichtungen für die Abgasreinigung zurückrufen, berichtet unter anderem die FAZ unter Berufung auf ein Pressestatement von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt am Donnerstagabend. Laut FAZ hängt aber auch noch der Verdacht im Raum, dass Audi über die Getriebesteuerung den Verbrauch künstlich gedrückt hat. Audi war in einer Studie von Transport & Environment von Ende Dezember 2016 mit einer ungewöhnlich hohen Diskrepanz zwischen Norm- und Realverbrauch aufgefallen.

Der Planfeststellungsbeschluss für die südliche Zulaufstrecke zur Schiersteiner Brücke (A643) verzögert sich um unbestimmte Zeit. Grund ist laut Frankfurter Neuer Presse, dass weitere Umweltschutzgutachten erforderlich sind, unter anderem zur Wasserrahmenrichtlinie. Rheinland-Pfalz macht das BMVI für die Verzögerung verantwortlich, weil es statt eines mit Umweltschützern bereits abgestimmten vierspurigen Ersatzneubaus eines sechsspurigen Ausbau angeordnet hat.

In einer der Modellregionen für den Radfahrerschutzstreifen außerorts in Mecklenburg-Vorpommern gibt es Widerstand der Bürger gegen vom Verkehrsministerium geplante Entfernung der Schutzstreifen nach Auslaufen des Versuches. Das berichtet die Schweriner Volkszeitung.

Zuguterletzt: „Bau auf und reiße nieder/so gibt es Arbeit immer wieder“ – dieses DDR-Sprichwort bewahrheitet sich nun auch im Westen. Ein von den Anrainern als lärmmindernd empfundener temporärer Wall aus Erdaushub an der A3 bei Weibersbrunn muss erst wieder abgetragen werden, bevor er wieder aus anderem Material wieder neu aufgebaut wird. Das berichtet das Main-Echo. (roe)