Aufgefischt 21.2.2017

Die norddeutschen Küstenländer haben am Donnerstag mit Nordrhein-Westfalen eine engere Zusammenarbeit verabredet, meldet unter anderem das Landesverkehrsministerium in Kiel. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek begründete die Hinwendung zu den norddeutschen Küstenländern unter anderem mit dem „seit Jahren schwächelnden Hafen von Rotterdam“.

Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der beförderten Personen im Schienenfernverkehr 2016 um 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen, im Fernbusverkehr um 5 Prozent.

Die grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg will laut SWR am Dienstag über Maßnahmen zur Luftreinhaltung in Stuttgart entscheiden. Während die Regierung entschlossen ist, bei Bundeskanzlerin Angela Merkel die Einführung einer blauen Plakette einzufordern, stößt die Forderung der CDU nach Bau eines Nordostrings zur Entlastung der Innenstadt bei den Grünen auf Widerstand.

Der DB-Aufsichtsrat werde am 22. März einen Nachfolger für DB-Chef Rüdiger Grube wählen, berichtet unter anderem die Bild-Zeitung unter Berufung auf Bundesverkehrsminister Rüdiger Grube. Neben dem Siemens-Manager Siegfried Russwurm sind auch der Schweizer SBB-Chef Andreas Meyer und als interner Kandidat Ronald Pofalla im Gespräch.

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann kommt laut Süddeutscher Zeitung Dobrindts Bewältigung des Abgasskandals in die Quere: Herrmann will die VW-Polizeiautos des Landes nicht zum Software-Update schicken, solange nicht Klarheit über mögliche Schadenersatzansprüche besteht. Dobrindt hatte Schadenersatzansprüche bisher verneint, weil die Autos nach dem Update in einem regelkonformen Zustand seien. (roe)

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