Al-Wazir: Hessen subventioniert Bundesfernstraßen

„Jede Baumaßnahme an Bundesfernstraße in Hessen wird vom Land subventioniert“, teilte das Ministerium am Montag aus Anlass der Vorstellung des Straßenbauetats 2017 mit.

Nach Darstellung des Ministeriums machten gerade bei Bundesfernstraßen die Planungskosten inzwischen bis zu 20 Prozent der Baukosten aus. Der Bund erstattet dafür jedoch nur eine Pauschale von 3 Prozent. Allein im Rahmen des Brückensanierungsprogramms des Bundes für 2015-2018 wolle Hessen 750 Mio. EUR investieren.

Von den insgesamt 144 Mio. EUR im Straßenbauetat 2017 seien daher 54 Mio. EUR zur Beauftragung von Ingenieurbüros und Fachgutachtern vorgesehen. Der größte Teil werde für Bundesprojekte eingesetzt, zum Beispiel für die Ersatzneubauten der Talbrücken an der A45 und an zahlreichen anderen Stellen oder auch den Neubau der A 44. Ressortchef Tarek Al-Wazir sagte zu der Summe, es sei mehr als doppelt so viel wie noch vor fünf Jahren. „Noch nie standen in Hessen für die Planungen von Baumaßnahmen mehr Geld zur Verfügung.“ (roe)

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