S-Bahn Berlin bittet Raucher zur Kasse

Zur Begründung führte sie eine zunehmende Zahl von Kundenbeschwerden „und ein gesellschaftlich gestiegenes Bewusstsein für nachhaltigen Gesundheitsschutz“ an.

Lediglich an insgesamt neun Berliner S-Bahnhöfen solle es Raucherzonen geben, die besonders gekennzeichnet und mit Aschenbechern ausgerüstet seien, hieß es in der Mitteilung der DB. Mit einer solchen Zone am Bahnhof Pankow „haben alle Beteiligten gute Erfahrungen gemacht“.

Das Rauchen ist an S-Bahnhöfen ebenso wie in den Zügen bereits seit geraumer Zeit nicht gestattet. Das Verbot, das auch für elektronische Zigaretten gilt, wurde auf den Bahnsteigen jedoch bis jetzt nicht mit großem Nachdruck durchgesetzt. „Freundliche Aufforderungen scheinen nichts zu bringen“, zitiert die Bahn Jörk Pruss, den Security Manager der S-Bahn Berlin. Das Bußgeld sei, ähnlich dem erhöhten Beförderungsentgelt fürs Schwarzfahren, direkt bar zu bezahlen oder als Einzahlung per Überweisung zu leisten.

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