Hoffnungen, dass der plötzliche Anstieg der Anträge auf Elektroauto-Kaufprämie im März Vorbote eines dauerhaften Aufschwungs sein könnten, haben sich nicht erfüllt (siehe hier). Das geht aus den jüngsten Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hervor. Im April und Mai dümpelten die Zahlen auf dem neuen Niveau von rund 2600-2700 Anträgen pro Monat vor sich hin. Um den Fördertopf von 600 Mio. EUR Anteil des Bundes bis zum Ende der Programmlaufzeit 2019 zu leeren, wären monatlich rund 10.000 Anträge nötig. Wie schon in den Vormonaten entfiel etwas mehr als die Hälfte der Anträge auf Batteriefahrzeuge (BEV), den Rest stellten Plug-In-Hybride.

In der Zulassungsstatistik des Kraftfahrtbundesamtes stellen Plug-In-Hybride einen größeren Anteil als die BEV. Grund dürfte sein, dass die ein großer Teil der Plug-In-Hybride über der 55.000-EUR-Preisobergrenze für die Kaufprämie liegt. Monatlich werden aktuell rund 1500 BEV und rund 2300 Plug-In-Hybride neu zugelassen. (roe)
