- Weiterer Aufrücker aus dem potenziellen Bedarf?
- Unruhe im DB-Aufsichtsrat
- Sylt klagt über Autozug-Chaos
- Ärger wegen Wasserstraßenmaut für Binnenschiffe
Die Elektrifizierung der Bahnstrecke Gotha-Leinefelde hat gute Chancen, vom potenziellen Bedarf des BVWP 2030 in den vordringlichen Bedarf aufzurücken. Das berichtet die Thüringer Allgemeine unter Berufung auf ein Schreiben von Verkehrsstaatssekretär Rainer Bomba an den Mühlhausener Bürgermeister. „Die Bewertung einer Elektrifizierung (…) zeigt bislang eine positive Tendenz.“
Im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG gibt es Streit über die Besetzung des Vorstandspostens für Güterverkehr und Logistik, derzeit kommissarisch geführt von Berthold Huber. Aufsichtsratschef Utz-Hellmuth Felcht hat DB-Cargo-Chef Jürgen Wilder vorgeschlagen. Das Bundeswirtschaftsministerium und das SPD-Aufsichtsratsmitglied Kirsten Lühmann sind von Wilders Qualifikation nicht überzeugt und wollen möglichst eine Frau in den Vorstand wählen.
Der „Open Access“ für eigenwirtschaftliche Verkehre führt bei den Autozügen zwischen Niebüll und Sylt zu chaotischen Zuständen bei der Verladung, berichten die SHZ-Zeitungen. Die Politik zeigt sich ratlos, weil sie bei unbezuschussten Verkehren keine Einflussmöglichkeiten hat.
Die Absicht der Hamburger Hafenverwaltung HPA, Hafenbenutzungsgebühren für von auswärts kommende Binnenschiffe einzuführen, stößt auf Protest in der Wirtschaft, berichtet das Hamburger Abendblatt. Das Vorhaben kollidiere auch mit der Absicht der Landesregierung, den Anteil des Binnenschiffs am Hinterlandverkehr zu erhöhen. (roe)