- Tegel-Streit vertagt
- Wettbewerb ohne Air Berlin?
- City-Maut statt Fahrverbot vom Tisch
Die drei Eigentümer der Berliner Flughäfen – Berlin, Brandenburg und der Bund – haben auf einer Gesellschafterversammlung am Mittwochabend vereinbart, im November juristisch fundiert über die Möglichkeiten zu beraten, den Flughafen Tegel offenzuhalten. Das berichtet die unter anderem die Berliner Zeitung. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hatte in den vergangenen Wochen immer wieder dafür geworben, Tegel wegen unzureichender Kapazitäten am BER nicht zu schließen, wie es bisher beschlossen ist.
Kartellexperten empfehlen, bei einer Übernahme von Teilen der insolventen Air Berlin durch Lufthansa genau die Auswirkungen auf den Wettbewerb auf einzelnen Strecken zu prüfen, berichtet die Rheinische Post. Laut Frankfurter Allgemeine ist Air Berlin mit zwei weiteren Fluggesellschaften im Gespräch.
Überlegungen in Essen, die Luftqualität in der Innenstadt durch eine City-Maut zu verbessern, sind bei einem runden Tisch zum Luftreinhalteplan mangels rechtlicher Gangbarkeit verworfen worden, berichten die WAZ-Zeitungen. (roe)