- Fonds für Luftreinheit?
- Zweifel an Durchsetzbarkeit der Rettungsgasse
- DB-Cargo-Führung unter Beschuss
- Weitere Festlegung für Gäubahn
Nach Informationen der Wirtschaftswoche prüft das BMVI einen Fonds, mit dem die Verbesserung der Luftqualität in den Städten finanziert werden soll. Der dreistellige Millionenbetrag soll hälftig von Bund und Industrie aufgebracht werden. Unter anderem sollen Verkehrsleitsysteme oder Mooswände, die Schadstoffe binden, gefördert werden. Weiter berichtet die Wirtschaftswoche, dass im BMVI hinter vorgehaltener Hand eingeräumt werde, auch für Euro-6-Diesel seien wegen der hohen NOx-Emissionen im Realbetrieb eigentlich Fahrverbote angesagt.
Die HR-Hessenschau trägt in einem größeren Beitrag die zwiespältigen Erfahrungen Österreichs mit der Rettungsgasse zusammen, obwohl es dort wesentlich höhere Bußgelder gibt als in Deutschland geplant sind.
Laut Süddeutscher Zeitung wirft der Gesamtbetriebsrat von DB Cargo der Unternehmensführung Versagen vor. Das Unternehmen sei aktuell nicht einmal in der Lage, die vorhandenen Aufträge zu bewältigen.
Laut Schwarzwälder Bote hat die DB dem Ausbau der Gäubahn für Neigetechnik-Züge zugestimmt. Bisher hatte sie sich skeptisch gezeigt, weil sie sich selbst von dieser Technik verabschiedet und daher perspektisch der Schweizer SBB den Fernverkehr auf dieser Strecke überlassen müsste. Das Gutachten der Landesregierung, das dazu beigetragen hatte, den Ausbau in den vordringlichen Bedarf des BVWP 2030 zu befördern, hatte allerdings von Anfang an Neigetechnik-Züge vorausgesetzt. (roe)