BMVI will nach Lösungen für Citylogistik suchen lassen

Ziel ist, eine Art Rezeptbuch mit Best-Practise-Lösungen für Regionen und Städte zu entwickeln, wie aus der Ausschreibung hervorgeht. Hintergrund ist, dass von einstmals bundesweit 46 Citylogistik-Projekten die meisten inzwischen eingestellt worden sind.

Die Gutachter sollen nach einer Bestandsaufnahme des gewerblichen Lieferverkehrs zunächst eine Trendentwicklung für die nächsten zehn Jahre ableiten. In vertiefenden Szenariountersuchungen sollen auch externe Faktoren wie Einschränkung von Haltemöglichkeiten, Ladenöffnungszeiten und verringerte Lagerhaltung im Einzelhandel beleuchtet werden. Untersucht werden sollen auch mögliche Einsparungen von Pkw-Verkehren sowie Potenziale für den Umweltschutz, zum Beispiel vermeidbare CO2-Emissionen, Stickoxide, Feinstaub oder Lärmbelastungen. Die Möglichkeiten alternativer Antriebe sind ebenfalls Teil des Arbeitsprogramms.

Die Dauer der Untersuchung veranschlagt das BMVI mit zwei Jahren. Sie war im Aktionsplan Güterverkehr und Logistik bereits für 2016 angekündigt. (roe)

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