Das BMVI gab am Freitag bekannt, welche Bahnhöfe mit weniger als 1000 Ein- und Aussteigern in der zweiten Tranche gefördert werden (Liste siehe unten). Der Bund trägt die Hälfte der förderfähigen Kosten, die Kofinanzierung kommt von den Ländern.
Aus dem ursprünglich mit 50 Mio. EUR dotierten Programm waren in der ersten Tranche 108 Bahnhöfe gefördert worden. Wegen der hohen Nachfrage hatte das BMVI das Fördervolumen im Juni 2016 um 30 Mio. EUR aufgestockt (siehe hier). Das Geld stammt aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm (ZIP) des Bundes, das noch bis Ende 2018 läuft. Gefördert werden ausschließlich Stationen der DB.
Aus den Zahlen ergibt sich, dass der Umbau der ersten 108 Stationen im Durchschnitt jeweils 926.000 EUR kostete, der Stationen der zweiten Tranche jeweils 2,4 Mio. EUR.
Im Fokus des Umbaus stehen barrierefreie Wegeleitung und Kundeninformationen, stufenfreie Bahnsteigzugänge und eine optimierte Bahnsteighöhe. Bedingung ist, dass im Einzugsgebiet Einrichtungen liegen, die einen „Bedarfsschwerpunkt“ darstellen, z.B. Seniorenheime oder Behindertenwerkstätten. (roe)
Die Liste der 25 Stationen:
- Baden-Württemberg: Ergenzingen, Niklashausen, Sulz (Neckar)
- Bayern: Eichstätt Stadt, Gersthofen, Neumarkt St. Veit, Oberkotzau, Waging, Weilbach in Unterfranken
- Brandenburg: Herrensee, Brand Tropical Islands, Lindenberg (Mark), Ortrand, Pritzwalk, Rehfelde, Wriezen
- Hessen: Fritzlar, Goßfelden, Kirch Göns, Mandern, Mengeringhausen, Sterzhausen, Ungedanken
- Rheinland-Pfalz: Welgesheim-Zotzenheim
- Saarland: Bous