- Investitionen steigen um rund ein Viertel
- Regionalleitungen sind schon besetzt
Um den Investitionshochlauf besser bewältigen zu können, wird der Landesbetrieb Straßen NRW umstrukturiert. Dafür werden vier neue Regionen gebildet. Ziel sei es, einen besseren Kapazitätsausgleich zwischen den zehn Niederlassungen zu ermöglichen, teilte Straßen NRW mit. Die Aufgabe „Brückenbau“ werde direkt bei den Regionalleitern angebunden. Die neue Struktur solle weitestgehend bis zum Jahresende umgesetzt sein.
Investitionen steigen um rund ein Viertel
Die Investitionsmittel für den Straßenbau steigen in NRW von rund 900 auf rund 1,25 Mrd. EUR/Jahr. Wie die Anfang August angetretene neue Hauptgeschäftsführerin Elfriede Sauerwein-Braksiek einräumte, habe der Betrieb durch den rasanten Stellenabbau in den vergangenen Jahren eine knappe Personaldecke. „Aber inzwischen ist der Stellenabbau gestoppt und es ist gut und richtig, dass wir wieder Personal einstellen können.“ Jetzt seien alle Mitarbeiter aufgefordert, mit nicht wesentlich mehr Personal ein Viertel mehr an Bauumsatz zu stemmen.
Regionalleitungen sind schon besetzt
Straßen NRW gab bei einer Auftaktveranstaltung in der vergangenen Woche auch den Zuschnitt und die Leiter der neuen Regionen bekannt:
- Region 1: Niederlassungen Ostwestfalen-Lippe, Sauerland-Hochstift und Südwestfalen; Leiter Thomas Rensing.
- Region 2: Niederlassungen Münsterland und Ruhr; Leiter Dirk Griepenburg.
- Region 3: Niederlassungen Niederrhein, Rhein-Berg und Ville-Eifel; Leiter Thomas Ganz.
- Region 4: „Autobahn-Region“ mit den Niederlassungen Hamm und Krefeld; Leiter Thomas Oehler. (roe)