Deutschlandtakt wird im BVWP 2015 berücksichtigt

  • Nahverkehr erst an dritter Stelle
  • Netzwirkung wird durch Reisezeitvorteile abgebildet

Trotz der zeitlichen Enge werden die für den Deutschlandtakt notwendigen Infrastrukturausbaumaßnahmen für den BVWP 2015 geprüft und gegebenenfalls aufgenommen. Das war am Rande der Sitzung des Bundestags-Verkehrsausschusses aus BMVI-Kreisen zu hören. Die Gutachter der Ende August vorgelegten Machbarkeitsstudie und die für den BVWP zuständigen Mitarbeiter des BMVI seien schon vor Fertigstellung des Gutachtens in ständigem Kontakt gewesen, so dass die vorgeschlagenen Maßnahmen jetzt in der Prüfung seien. Ein Teil der Maßnahmen – Ausbau der Rheintalbahn, zusätzliche Kapazitäten zwischen Frankfurt und Fulda – sei ohnehin schon im Bau oder für den BVWP angemeldet.

Netzwirkung wird durch Reisezeitvorteile abgebildet

Befürchtungen der Opposition, dass die heutige Bewertungsmethodik zu sehr auf das Nutzen-Kosten-Verhältnis der Einzelmaßnahme abhebe und zu wenig die Netzwirkung berücksichtige, teilt das BMVI nicht. Die Netzwirkung werde durch die netzweite Reisezeitverkürzung (nicht Fahrzeitverkürzung!) abgebildet und entsprechend hoch bewertet.

Nahverkehr erst an dritter Stelle

Eingeräumt wurde, dass der Nahverkehr noch nicht berücksichtigt ist. Er sei aber leichter in das Taktgebilde aus Personenfernverkehr und Güterverkehr einzuflechten als umgekehrt, hieß es. (roe)

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