{"id":636,"date":"2015-04-15T18:43:41","date_gmt":"2015-04-15T16:43:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/hamburg-alle-ressorts-auf-elbvertiefung-verpflichtet"},"modified":"2015-04-15T18:43:41","modified_gmt":"2015-04-15T16:43:41","slug":"hamburg-alle-ressorts-auf-elbvertiefung-verpflichtet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=636","title":{"rendered":"Hamburg: Alle Ressorts auf Elbvertiefung verpflichtet"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Tariferleichterungen f\u00fcr Containerbarges angestrebt<\/strong><\/li>\n<li><strong>\u00d6PP f\u00fcr Hafenquerspange offenbar akzeptiert<\/strong><\/li>\n<li><strong>Ausbau des Bahnknotens Hamburg gefordert<\/strong><\/li>\n<li><strong>Pr\u00e4ferenz f\u00fcr Bestandsausbau statt Y-Trasse<\/strong><\/li>\n<li><strong>Erweiterungen f\u00fcr S- und U-Bahn geplant<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>SPD und Gr\u00fcne in Hamburg sind sich zwar weiterhin \u00fcber die Notwendigkeit der Elbvertiefung uneinig, verpflichten aber sich und alle hamburgischen Beh\u00f6rden \u201ezu einer verbindlichen und zeitnahen Umsetzung aller etwaigen gerichtlichen Ma\u00dfgaben des Bundesverwaltungsgerichtes und werden in der Folge alle n\u00f6tigen Ma\u00dfnahmen ergreifen, um die z\u00fcgige bauliche Umsetzung der Fahrrinnenanpassung zu erreichen.\u201c Das geht aus dem Koalitionsvertrag von SPD und Gr\u00fcnen f\u00fcr die neue Landesregierung in Hamburg hervor, der am Dienstag auch von der SPD endg\u00fcltig verabschiedet wurde.<!--more--> Mit der Formulierung soll offensichtlich etwaiger Verschleppungstaktik durch gr\u00fcn regierte Ressorts vorgebeugt werden. Flankiert werden soll die Elbvertiefung durch zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen f\u00fcr eine bessere Gew\u00e4sserg\u00fcte und Sedimentabfluss, die auch Unterhaltungsbaggerungen vermindern sollen. Der Anteil des Hafengelds, der der Stiftung Lebensraum Elbe zuflie\u00dft, wird von 4 auf 5 Prozent angehoben.<\/p>\n<h5>Tariferleichterungen f\u00fcr Containerbarges angestrebt<\/h5>\n<p>Um die Umfuhren im Hafen per Lkw zu vermindern, sollen Containerbarges gef\u00f6rdert werden. \u201eDer Senat wirkt \u00fcber den Aufsichtsrat der HHLA und \u00fcber die HPA darauf hin, daf\u00fcr die n\u00f6tigen tariflichen und organisatorischen Vorkehrungen zu schaffen.\u201c Er will sich ferner daf\u00fcr einsetzen, dass der Bund die Anbindung des Hafens an das deutsche Binnenwasserstra\u00dfennetz deutlich verbessert und den Engpass beim Schiffshebewerk Scharnebeck behebt. Bisher spielen Containerbarges und Container-Binnenschiffe in Hamburg nur eine untergeordnete Rolle, weil unter anderem die Liegegeb\u00fchren zu hoch sind.<\/p>\n<h5>\u00d6PP f\u00fcr Hafenquerspange offenbar akzeptiert<\/h5>\n<p>Ohne die von SPD und Gr\u00fcnen sonst \u00fcblichen skeptischen Vorbehalte wird festgestellt, dass der Bund die Realisierung der Hafenquerspange (A 26 Ost) im Rahmen eines \u00d6PP-Modells pr\u00fcft. \u201eNaheliegenderweise kommt daf\u00fcr ein Verf\u00fcgbarkeitsmodell in Frage\u201c, hei\u00dft es lediglich. Der Bau soll aber erst dann beginnen, wenn die Gesamtfinanzierung gesichert ist.<\/p>\n<p>Bei den innerst\u00e4dtischen Stra\u00dfen wollen die Koalitionspartner Erhalt vor Neubau stellen und den Sanierungsstau weiter abarbeiten. In dieser Legislaturperiode sollen mindestens 500 km Fahrbahn in Ordnung gebracht werden. Ein zweiter Schwerpunkt soll ein Br\u00fcckenerhaltungsprogramm werden. Ziel sei, \u201eein Erhaltungssystem zu etablieren, das einen dauerhaft guten Zustand der Hamburgischen Br\u00fccken gew\u00e4hrleistet\u201c.<\/p>\n<h5>Ausbau des Bahnknotens Hamburg gefordert<\/h5>\n<p>Ausdr\u00fccklich bekennen sich die Koalitionspartner zu Hamburgs Stellung als Bahnhafen. Damit die zu erwartenden Steigerungen beim Umschlag im Hamburger Hafen nicht vollst\u00e4ndig auf dem Lkw landen, fordern sie, \u201edass alle Ma\u00dfnahmen im Schienenknoten Hamburg, insbesondere ein neues \u00dcberwerfungsbauwerk, in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden m\u00fcssen\u201c. Im Detail brauche der Schienenknoten Hamburg dringend neue Kapazit\u00e4ten im Hamburger S\u00fcden und im s\u00fcdlichen Umland. \u201eBesonders dringend ist die \u00f6stliche Umfahrung des Rangierbahnhofes Maschen\u201c, hei\u00dft es. Beide Partner fordern den Ausbau des sogenannten \u201eOstkorridors\u201c \u00fcber Uelzen und Magdeburg nach Regensburg.<\/p>\n<h5>Pr\u00e4ferenz f\u00fcr Bestandsausbau statt Y-Trasse<\/h5>\n<p>Bei der Y-Trasse ist aus dem Koalitionsvertrag indirekt eine Positionierung gegen das \u201eklassische\u201c Y und f\u00fcr Ausbaul\u00f6sungen herauszulesen. \u201eHamburg unterst\u00fctzt Niedersachsen darin, eine schnelle und in wirksamen Teilschritten realisierbare m\u00f6glichst hochleistungsf\u00e4hige, natur- und anwohnervertr\u00e4gliche Variante zu w\u00e4hlen\u201c, hei\u00dft es.<\/p>\n<h5>Erweiterungen f\u00fcr S- und U-Bahn geplant<\/h5>\n<p>Im Personenverkehr setzen sich SPD und Gr\u00fcne daf\u00fcr ein, den Bau der neuen S-Bahnlinie S 4 im Zuge der Hinterlandanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung umzusetzen. Im notorisch \u00fcberlasteten Hauptbahnhof m\u00fcssten ein zus\u00e4tzlicher Bahnsteig sowie weitere Ausg\u00e4nge f\u00fcr Fahrg\u00e4ste im S\u00fcden geschaffen werden.<\/p>\n<p>Die U-Bahn-Linie U4 soll ab 2019 von der Horner Rennbahn in die Horner Geest mit den Haltestellen Stoltenstra\u00dfe und Dannerallee verl\u00e4ngert werden. F\u00fcr die neue U-Linie U5 sollen jetzt die Vorplanungen beginnen, damit der Bau im kommenden Jahrzehnt in Angriff genommen werden kann. Die Linie f\u00fchrt von Bramfeld \u00fcber Steilshoop \u00fcber Sengelmannstra\u00dfe und Borgweg in die Innenstadt und von dort \u00fcber Lurup zum Osdorfer Born. In sp\u00e4testens 15 Jahren sollen die wichtigsten Streckenabschnitte fertiggestellt sein. Um da zu erreichen, sollen Planung und Bau von Ost und West m\u00f6glichst gleichzeitig begonnen werden. (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tariferleichterungen f\u00fcr Containerbarges angestrebt \u00d6PP f\u00fcr Hafenquerspange offenbar akzeptiert Ausbau des Bahnknotens Hamburg gefordert Pr\u00e4ferenz f\u00fcr Bestandsausbau statt Y-Trasse Erweiterungen f\u00fcr S- und U-Bahn geplant SPD und Gr\u00fcne in Hamburg sind sich zwar weiterhin \u00fcber die Notwendigkeit der Elbvertiefung uneinig, verpflichten aber sich und alle hamburgischen Beh\u00f6rden \u201ezu einer verbindlichen und zeitnahen Umsetzung aller etwaigen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[9,8,11],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/636"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=636"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/636\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":637,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/636\/revisions\/637"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=636"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=636"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=636"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}