{"id":522,"date":"2015-03-26T16:39:26","date_gmt":"2015-03-26T15:39:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/verteilung-der-zusatzmittel-im-bmvi-etat-bleibt-im-vagen"},"modified":"2015-03-26T16:52:10","modified_gmt":"2015-03-26T15:52:10","slug":"verteilung-der-zusatzmittel-im-bmvi-etat-bleibt-im-vagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=522","title":{"rendered":"Verteilung der Zusatzmittel im BMVI-Etat bleibt im vagen"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Dobrindt: L\u00f6wenanteil der 4,35 Mrd. EUR geht an die Stra\u00dfe<\/strong><\/li>\n<li><strong>Das wichtige an der Pkw-Maut ist der Einnahmentransfer <\/strong><\/li>\n<li><strong>Bis zur Bundesfernstra\u00dfenverwaltung ist es noch ein weiter Weg<\/strong><\/li>\n<li><strong>Digitales Testfeld Autobahn geht sp\u00e4testens 2017 in Betrieb<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will sich noch nicht abschlie\u00dfend festlegen, wie die 4,35 Mrd. EUR zus\u00e4tzlicher Steuermittel aus dem 7-Milliarden-Investionspaket der Bundesregierung f\u00fcr die Jahre 2016 bis 2018 verteilt werden. Im \u00f6ffentlichen Teil der Mitgliederversammlung des Deutschen Verkehrsforums (DVF) sagte er am Mittwochabend, rund 1,1 Mrd. EUR w\u00fcrden in \u201eDigitales\u201c flie\u00dfen \u2013 bisher war die Rede von 1,0 Mrd. EUR. <!--more-->F\u00fcr die Schiene werde es \u201eknapp eine Mrd. EUR\u201c sein, die vor allem f\u00fcr L\u00e4rmsanierung und L\u00e4rmbek\u00e4mpfung an der Quelle ausgegeben werden soll. Au\u00dferdem solle das &#8222;Sonderprogramm Br\u00fcckenmodernisierung&#8220; f\u00fcr die Bundesfernstra\u00dfen aufgestockt werden. Bei den Wasserstra\u00dfen will er mit 200 Mio. EUR \u201edie Schleusen anpacken\u201c. Mehr sei nicht verbaubar, bedauerte er. Der Rest komme der Stra\u00dfe zugute \u2013 er sagte zwar 2,8 Mrd. EUR, gemeint waren wohl 1,8 Mrd. EUR. Das letzte Wort bei der Mittelverteilung habe aber der Bundestag, betonte Dobrindt.<\/p>\n<h5>Das wichtige an der Pkw-Maut ist der Einnahmentransfer ins BMVI<\/h5>\n<figure id=\"attachment_524\" aria-describedby=\"caption-attachment-524\" style=\"width: 238px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Dobrindt-Alexander-DVF-150325.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-524\" src=\"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Dobrindt-Alexander-DVF-150325-238x300.jpg\" alt=\"Alexander Dobrindt beim DVF (Foto: roe)\" width=\"238\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Dobrindt-Alexander-DVF-150325-238x300.jpg 238w, https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Dobrindt-Alexander-DVF-150325-600x755.jpg 600w, https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Dobrindt-Alexander-DVF-150325-323x406.jpg 323w, https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Dobrindt-Alexander-DVF-150325.jpg 700w\" sizes=\"(max-width: 238px) 100vw, 238px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-524\" class=\"wp-caption-text\">Alexander Dobrindt beim DVF (Foto: roe)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Erneut verteidigte er die Einf\u00fchrung der Pkw-Maut. Eine Komponente seien die Nettomehreinnahmen, eine andere der Systemwechsel und die damit erreichte Unabh\u00e4ngigkeit von der Steuerfinanzierung. 3,7 Mrd. EUR\/Jahr w\u00fcrden damit aus dem allgemeinen Bundeshaushalt in den Haushalt des BMVI transferiert und seien damit dem einfachen Zugriff anderer Politikbereiche entzogen.<\/p>\n<h5>Bis zur Bundesfernstra\u00dfenverwaltung ist es noch ein weiter Weg<\/h5>\n<p>Zu den Berichten \u00fcber eine geplante Verkehrsinfrastrukturgesellschaft sagte Dobrindt, er sei im Gespr\u00e4ch mit Bundesfinanzminister Wolfgang Sch\u00e4uble. Die neue Gesellschaft solle auch private Finanzierung in Anspruch nehmen k\u00f6nnen. Er begr\u00fcndete die Notwendigkeit einer eigenen Bundesfernstra\u00dfenverwaltung damit, dass die L\u00e4nder in der Auftragsverwaltung inzwischen sehr unterschiedlich aufgestellt seien. Es gebe L\u00e4nder, die kein einziges baureifes Projekt vorweisen k\u00f6nnen. Er als Bundesverkehrsminister habe aber daf\u00fcr Sorge zu tragen, dass \u00fcberall im Bundesgebiet gleiche Voraussetzungen herrschen. Das Vorhaben sei allerdings schwierig: An der derzeitigen Auftragsverwaltung h\u00e4nge ein riesiger Personalk\u00f6rper. \u201eDen kann man nicht so einfach aufdr\u00f6seln.\u201c<\/p>\n<h5>Digitales Testfeld Autobahn geht sp\u00e4testens 2017 in Betrieb<\/h5>\n<p>Dobrindt k\u00fcndigte weiter an, dass die juristischen Eckpunkte f\u00fcr autonomes Fahren auf dem \u201edigitalen Testfeld Autobahn\u201c auf der A9 M\u00fcnchen-N\u00fcrnberg bis zur IAA im Herbst vorliegen werden. Die Strecke werde noch in diesem Jahr mit der notwendigen Technik ausgestattet. Er wolle das Testfeld noch in seiner Amtszeit in Betrieb nehmen. DVF-Pr\u00e4sidiumsmitglied Ivo K\u00f6rner von IBM mahnte bei Dobrindt an, gegen\u00fcber den Unternehmen klarer zu kommunizieren, \u201ewie man an das Testfeld herankommt\u201c, um dort Versuche zu unternehmen. Der scheidende DVF-Pr\u00e4sidiumsvorsitzende Klaus-Peter M\u00fcller fasste den j\u00fcngst verabschiedeten Aktionsplan Intelligente Mobilit\u00e4t mit \u201e3 D&#8217;s\u201c zusammen: \u201eDaten verf\u00fcgbar machen, Daten vernetzen, Datenschutz sicherstellen.\u201c (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dobrindt: L\u00f6wenanteil der 4,35 Mrd. EUR geht an die Stra\u00dfe Das wichtige an der Pkw-Maut ist der Einnahmentransfer Bis zur Bundesfernstra\u00dfenverwaltung ist es noch ein weiter Weg Digitales Testfeld Autobahn geht sp\u00e4testens 2017 in Betrieb Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will sich noch nicht abschlie\u00dfend festlegen, wie die 4,35 Mrd. 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