{"id":3838,"date":"2017-03-09T16:07:24","date_gmt":"2017-03-09T15:07:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/guterzuglarm-zwischenziel-fur-2016-knapp-verfehlt"},"modified":"2017-03-14T15:38:20","modified_gmt":"2017-03-14T14:38:20","slug":"guterzuglarm-zwischenziel-fur-2016-knapp-verfehlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=3838","title":{"rendered":"G\u00fcterzugl\u00e4rm-Zwischenziel f\u00fcr 2016 knapp verfehlt?"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Schl\u00e4rmSchG: EBA soll von Verwaltungslasten der L\u00e4nder verschont werden<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der L\u00e4rm-Meilenstein 2016 f\u00fcr den Schieneng\u00fcterverkehr wird voraussichtlich knapp verfehlt. <!--more--><\/p>\n<p>Wie aus Branchenkreisen zu h\u00f6ren ist, waren mit Stand Jahresende 2016 nach \u00fcberschl\u00e4gigen Sch\u00e4tzungen 46 bis 47 Prozent aller Wagen \u201eleise\u201c. Der Koalitionsvertrag verlangt, dass 2016 die H\u00e4lfte aller in Deutschland verkehrenden G\u00fcterwagen mit Fl\u00fcsterbremsen ausger\u00fcstet sein muss. Knackpunkt bei der Ermittlung der Quote sind weiterhin die im Ausland registrierten Wagen ausl\u00e4ndischer Eigent\u00fcmer. In einigen ausl\u00e4ndischen Registern wird die Bremsausstattung nicht erfasst.<\/p>\n<p>Der BMVI wartet jetzt nach eigener Aussage auf die genauen Zahlen der von der DB als \u201eleise\u201c abgerechneten Z\u00fcge. Die sollen Ende April vorliegen. Die zusammengefassten Evaluierungsergebnisse werden f\u00fcr Mai oder Juni erwartet. Zieht man das aktuelle Umr\u00fcstungstempo heran, d\u00fcrfte dann aber die 50-Prozent-Quote schon \u00fcberschritten sein.<\/p>\n<p>Der Koalitionsvertrag droht mit \u201eordnungsrechtlichen Ma\u00dfnahmen\u201c, falls das Umr\u00fcstziel nicht erreicht wird. Das BMVI hat in j\u00fcngster Zeit zwar immer wieder beteuert, es bereite daf\u00fcr eine Verordnung vor, hat aber nie etwas zu den Einzelheiten durchblicken lassen.<\/p>\n<h5>Schl\u00e4rmSchG: EBA soll von Verwaltungslasten der L\u00e4nder verschont werden<\/h5>\n<p>Unterdessen wehrt sich der Bund dagegen, dass die L\u00e4nder ihren Verwaltungsaufwand aus dem Schienenl\u00e4rmschutzgesetz auf das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) abw\u00e4lzen wollen. \u201eDie Lasten f\u00fcr die Verwaltung sind danach zu differenzieren, ob Eisenbahnen des Bundes oder Nichtbundeseigene Eisenbahnen betroffen sind\u201c, hei\u00dft es in seiner Gegen\u00e4u\u00dferung zur Stellungnahme des Bundesrates (siehe <a href=\"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/buerokratieentlastung-auf-kosten-des-bundes-1877489.html\">hier<\/a>). Der Gesetzentwurf wurde am Donnerstag vom Bundestag in erster Lesung ohne Debatte an die Aussch\u00fcsse \u00fcberwiesen.<\/p>\n<p>Ebenso lehnt er den Wunsch der L\u00e4nder ab, nicht auf \u201eFl\u00fcsterbremsen\u201c umger\u00fcstete Z\u00fcge mit h\u00f6heren Trassenpreisen zu belegen, statt sie so langsam fahren zu lassen, dass der L\u00e4rm dem eines \u201eleisen\u201c Zuges entsprechen. Umweltbezogene Entgeltbestandteile m\u00fcssten erl\u00f6sneutral sein; das hei\u00dft, dass die kaum kalkulierbaren Mehreinnahmen f\u00fcr \u201elaute\u201c Z\u00fcge\u201c durch eine entsprechende Trassenpreissenkung f\u00fcr \u201eleise\u201c Z\u00fcge ausgeglichen werden m\u00fcssen. Im \u00fcbrigen obliege die Trassenpreisfestlegung den Eisenbahninfrastrukturunternehmen.<\/p>\n<p>Positiv nimmt die Bundesregierung den Vorschlag auf, die Pr\u00fcfergebnisse des EBA zur Richtigkeit der Angaben von Infrastrukturunternehmen und Zugbetreibern j\u00e4hrlich zu ver\u00f6ffentlichen. Das sei geeignet, \u201eum die Akzeptanz des Schienenverkehrs in der Bev\u00f6lkerung zu erh\u00f6hen.\u201c (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schl\u00e4rmSchG: EBA soll von Verwaltungslasten der L\u00e4nder verschont werden Der L\u00e4rm-Meilenstein 2016 f\u00fcr den Schieneng\u00fcterverkehr wird voraussichtlich knapp verfehlt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3838"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3838"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3838\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3894,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3838\/revisions\/3894"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3838"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3838"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3838"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}