{"id":3158,"date":"2016-01-07T15:55:45","date_gmt":"2016-01-07T14:55:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/barrierefreier-ausbau-kleiner-bahnhofe-stark-nachgefragt"},"modified":"2016-01-08T10:05:16","modified_gmt":"2016-01-08T09:05:16","slug":"barrierefreier-ausbau-kleiner-bahnhofe-stark-nachgefragt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=3158","title":{"rendered":"Barrierefreier Ausbau kleiner Bahnh\u00f6fe stark nachgefragt"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>F\u00f6rdervolumen wahrscheinlich um mehr als das Doppelte \u00fcberzeichnet<\/strong><\/li>\n<li><strong>Gr\u00fcne sehen Unstimmigkeiten in Anmeldeliste<\/strong><\/li>\n<li><strong>L\u00e4nder kritisieren kurze Programmlaufzeit<\/strong><\/li>\n<li><strong>Gastel w\u00fcnscht F\u00f6rderprogramm f\u00fcr mittelgro\u00dfe Bahnh\u00f6fe<\/strong><\/li>\n<li><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Erg\u00e4nzt: Die Anmeldungen der Bundesl\u00e4nder im \u00dcberblick<\/span><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Das 50-Mio.-EUR-F\u00f6rderprogramm des BMVI f\u00fcr den barrierefreien Ausbau kleiner Bahnh\u00f6fe ist sehr gut angenommen worden und deutlich \u00fcberzeichnet. Die L\u00e4nder haben zusammen 235 Antr\u00e4ge eingereicht, wie aus der Antwort des Ministeriums auf eine Kleine Anfrage des Gr\u00fcnen-Bahnexperten Matthias Gastel hervorgeht.<!--more--><\/p>\n<h5>F\u00f6rdervolumen wahrscheinlich um mehr als das Doppelte \u00fcberzeichnet<\/h5>\n<p>Legt man die Durchschnittskosten von 1,05 Mio. EUR je Bahnhof zugrunde, die sich aus den Anmeldungen von Niedersachsen und Hessen ergibt, w\u00fcrde das beantragte Gesamtvolumen knapp 250 Mio. EUR betragen, wovon der Bund 125 Mio. EUR tragen m\u00fcsste. Wie das BMVI dem Verkehrsbrief erg\u00e4nzend mitteilte, soll die Entscheidung \u00fcber die F\u00f6rderantr\u00e4ge im Februar 2016 abgeschlossen sein.<\/p>\n<h5>Gr\u00fcne sehen Unstimmigkeiten in Anmeldeliste<\/h5>\n<p>Gastel zeigte sich verwundert, dass die Aufstellung des BMVI f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg nur 33 Antr\u00e4ge auff\u00fchrt, obwohl das Land nach seiner Kenntnis mehr Bahnh\u00f6fe angemeldet habe. Bayern wiederum hatte laut eigener Pressemitteilung von Mitte Oktober (siehe <a href=\"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=2277\" target=\"_blank\">hier<\/a>) nur 21 Stationen angemeldet, in der Liste des Bundes sind jedoch 24 Antr\u00e4ge aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1455\" target=\"_blank\">Anders als vom BMVI im August dargestellt<\/a> k\u00f6nnen nur Stationen des DB-Konzerns gef\u00f6rdert worden. Die Bitte Baden-W\u00fcrttembergs, auch NE-Bahnh\u00f6fe zu f\u00f6rdern, hat das BMVI mit Hinweis auf das Bundesschienenwegeausbaugesetz (BSWAG) als F\u00f6rdergrundlage abgelehnt.<\/p>\n<h5>L\u00e4nder kritisieren kurze Programmlaufzeit<\/h5>\n<p>Bedenken, dass die ausgew\u00e4hlten Projekte wegen fehlenden Planungsvorlaufs nicht innerhalb des F\u00f6rderzeitraums 2016-2018 abgeschlossen werden k\u00f6nnen, teilt das BMVI nicht. \u201eNach Auskunft der DB Station&amp;Service AG zeichnet sich ab, dass sich viele Ma\u00dfnahmenvorschl\u00e4ge der L\u00e4nder auch ohne bereits vorliegende Planungen bis Ende 2018 realisieren lassen\u201c, hei\u00dft es. Baden-W\u00fcrttemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hatten vorgeschlagen, den Realisierungszeitraum des Programms \u00fcber das Jahr 2018 hinaus zu verl\u00e4ngern. NRW hatte erg\u00e4nzend vorgeschlagen, den 50 %igen Bundesanteil pro Ma\u00dfnahme in den Jahren 2016-2018 einzusetzen und den L\u00e4nderanteil an der Finanzierung in den Folgejahren einzubringen.<\/p>\n<p>Gastel kritisierte, die F\u00f6rderbedingungen seien \u201eleider so gestrickt, dass nicht die notwendigsten Ma\u00dfnahmen angegangen werden, sondern diejenigen, die am schnellsten umgesetzt werden k\u00f6nnen\u201c. Eine effektive Mittelverwendung und der gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Nutzen f\u00fcr Menschen mit Mobilit\u00e4tseinschr\u00e4nkung sei damit nicht gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n<h5>Gastel w\u00fcnscht F\u00f6rderprogramm f\u00fcr mittelgro\u00dfe Bahnh\u00f6fe<\/h5>\n<p>Im \u00fcbrigen besteht laut Gastel der gr\u00f6\u00dfte Handlungsbedarf in Sachen Barrierefreiheit h\u00e4ufig nicht bei den ganz kleinen, sondern bei den mittelgro\u00dfen Bahnh\u00f6fen. Der Um- und Ausbau dort m\u00fcsse aus LuFV-Mitteln finanziert werden, was einen Zielkonflikt mit der Sanierung der eigentlichen Verkehrswege in sich berge. (roe)<\/p>\n<h5>Die Anmeldungen der Bundesl\u00e4nder im \u00dcberblick:<\/h5>\n<ul>\n<li>Baden-W\u00fcrttemberg 33<\/li>\n<li>Bayern 24<\/li>\n<li>Brandenburg 20<\/li>\n<li>Bremen 3<\/li>\n<li>Hessen 25<\/li>\n<li>Mecklenburg-Vorpommern 5<\/li>\n<li>Niedersachsen 20<\/li>\n<li>Nordrhein-Westfalen 21<\/li>\n<li>Rheinland-Pfalz 16<\/li>\n<li>Sachsen 45<\/li>\n<li>Sachsen-Anhalt 6<\/li>\n<li>Schleswig-Holstein 4<\/li>\n<li>Saarland 4<\/li>\n<li>Th\u00fcringen 9<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hamburg hat als einziges Bundesland keine Station mit weniger als 1000 Ein-\/Aussteigern pro Tag.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00f6rdervolumen wahrscheinlich um mehr als das Doppelte \u00fcberzeichnet Gr\u00fcne sehen Unstimmigkeiten in Anmeldeliste L\u00e4nder kritisieren kurze Programmlaufzeit Gastel w\u00fcnscht F\u00f6rderprogramm f\u00fcr mittelgro\u00dfe Bahnh\u00f6fe Erg\u00e4nzt: Die Anmeldungen der Bundesl\u00e4nder im \u00dcberblick Das 50-Mio.-EUR-F\u00f6rderprogramm des BMVI f\u00fcr den barrierefreien Ausbau kleiner Bahnh\u00f6fe ist sehr gut angenommen worden und deutlich \u00fcberzeichnet. 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