{"id":2695,"date":"2015-11-17T17:03:23","date_gmt":"2015-11-17T16:03:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/weniger-ausbau-der-mittelweser-dafur-betriebliche-optimierung"},"modified":"2015-11-17T17:06:20","modified_gmt":"2015-11-17T16:06:20","slug":"weniger-ausbau-der-mittelweser-dafur-betriebliche-optimierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=2695","title":{"rendered":"Weniger Ausbau der Mittelweser, daf\u00fcr betriebliche Optimierung"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Freigabe f\u00fcr GMS ab Anfang 2017<\/strong><\/li>\n<li><strong>Mehr Verbesserung durch l\u00e4ngere Schleusenbetriebszeiten m\u00f6glich<\/strong><\/li>\n<li><strong>Verbreiterung teilweise auf Eis gelegt<\/strong><\/li>\n<li><strong>Ausbau ist Gemeinschaftsprojekt von Bund und Bremen<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>An der Mittelweser wird der Ausbauumfang f\u00fcr Gro\u00dfmotorg\u00fcterschiffe (GMS) reduziert, stattdessen werden die Schleusenbetriebszeiten besser an die Bed\u00fcrfnisse der Schifffahrt angepasst.<\/p>\n<p><!--more-->Das k\u00fcndigten Hans-Heinrich Witte, Pr\u00e4sident der Generaldirektion f\u00fcr Wasserstra\u00dfen und Schifffahrt (GDWS), am Montag in Bremen bei einem gemeinsamen Pressetermin mit Verkehrsstaatsekret\u00e4r Enak Ferlemann und der Bremer Staatsrat Ekkehart Siering an. Grund sind erhebliche Kostensteigerungen. Deswegen h\u00e4tten sich der Bund und das Land Bremen dazu entschlossen, \u201edie Durchf\u00fchrung der vereinbarten Ma\u00dfnahmen dem aktuellen Verkehrsaufkommen anzupassen\u201c.<\/p>\n<p>Ziel ist, Anfang 2017 den GMS-Verkehr mit verkehrlichen Beschr\u00e4nkungen zuzulassen. Um die vorgesehenen Regelungen f\u00fcr die Freigabe zu \u00fcberpr\u00fcfen, ist f\u00fcr das Fr\u00fchjahr 2016 ist eine Probefahrt mit einem GMS geplant.<\/p>\n<h5>Mehr Verbesserung durch l\u00e4ngere Schleusenbetriebszeiten m\u00f6glich<\/h5>\n<p>Wie eine GDWS-Sprecherin gegen\u00fcber dem Verkehrsbrief erl\u00e4uterte, habe eine Verkehrssimulation ergeben, dass die bisher geplanten Ma\u00dfnahmen \u2013 unter anderem Verbreiterung und Kurvenbegradigung &#8211; nicht den gew\u00fcnschten Erfolg bringen. Der ma\u00dfgebliche Teil der Wartezeiten entstehe vor den Schleusen, und zwar vor allem im oberen Teil. Mehr Effekte seien daher durch eine Ausdehnung der Schleusenbetriebszeiten zu erreichen. Witte k\u00fcndigte an, dass 2019 als Voraussetzung daf\u00fcr eine neue Leitzentrale in Minden in Betrieb gehen soll, die alle Schleusen der Mittelweser von Bremen bis Minden steuert.<\/p>\n<h5>Verbreiterung teilweise auf Eis gelegt<\/h5>\n<p>Wie die GDWS weiter mitteilte, werden in der Stauhaltung Drakenburg die drei s\u00fcdlichsten Uferr\u00fcckverlegungen (URV)\u00a0 1.1 bis 1.3 auf Eis gelegt. Die URV 1.4. bis 1.6 sind bereits fertig gestellt, die URV 1.7 wird voraussichtlich 2017 fertiggestellt werden. In der Stauhaltung D\u00f6rverden liegen die URV 2.2 bis 2.7 auf Eis. &#8222;Es wird angestrebt, die URV 2.1 in Zusammenhang mit der neuen Wendestelle zu realisieren.&#8220;<\/p>\n<h5>Ausbau ist Gemeinschaftsprojekt von Bund und Bremen<\/h5>\n<p align=\"LEFT\">Der Ausbau der Mittelweser gehen zur\u00fcck auf Vertr\u00e4ge aus den Jahren 1988 und 1997 zwischen dem Bund und dem Land Bremen, in denen auch eine Kostenteilung im Verh\u00e4ltnis 2 zu 1 festgelegt wurde.Laut GDWS belaufen sich die Kosten f\u00fcr den Ausbau der Mittelweser auf 154 Mio. EUR. Der vergr\u00f6\u00dferte Ersatzneubau der Schleuse D\u00f6rverden kostete 71 Mio. EUR, der Neubau der Weserschleuse Minden wird mit 97 Mio. EUR veranschlagt. Einer <a href=\"http:\/\/www.wsa-verden.wsv.de\/service\/PDF\/Broschuere_zukunft_mw.pdf\" target=\"_blank\">Brosch\u00fcre des Wasser- und Schifffahrtsamtes Verden<\/a> zufolge sollte der Ausbau bereits 2012 abgeschlossen sein. (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freigabe f\u00fcr GMS ab Anfang 2017 Mehr Verbesserung durch l\u00e4ngere Schleusenbetriebszeiten m\u00f6glich Verbreiterung teilweise auf Eis gelegt Ausbau ist Gemeinschaftsprojekt von Bund und Bremen An der Mittelweser wird der Ausbauumfang f\u00fcr Gro\u00dfmotorg\u00fcterschiffe (GMS) reduziert, stattdessen werden die Schleusenbetriebszeiten besser an die Bed\u00fcrfnisse der Schifffahrt angepasst.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2695"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2695"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2695\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2705,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2695\/revisions\/2705"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2695"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2695"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2695"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}