{"id":2647,"date":"2015-11-12T14:39:49","date_gmt":"2015-11-12T13:39:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/bmvi-will-neuen-a8-albaufstieg-als-opp-bauen-lassen"},"modified":"2015-11-12T14:44:06","modified_gmt":"2015-11-12T13:44:06","slug":"bmvi-will-neuen-a8-albaufstieg-als-opp-bauen-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=2647","title":{"rendered":"BMVI will neuen A8-Albaufstieg als \u00d6PP bauen lassen"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Barthle: Bau als \u00d6PP w\u00fcrde L\u00e4nderquote schonen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Planungsunterlagen m\u00fcssen aktualisiert werden<\/strong><\/li>\n<li><strong>Land peilt Beginn des Planfeststellungsverfahrens f\u00fcr Ende 2016 an<\/strong><\/li>\n<li><strong>Ein F-Modell wird vom Land klar abgelehnt<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Das BMVI will erneut einen Neubau des A8-Albaufstieges als \u00d6PP pr\u00fcfen. Ein entsprechender Bericht der <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.neue-bahnstrecke-albaufstieg-bau-mit-geld-von-versicherern.5ab1331a-94d1-4e2f-9639-706f03c131ae.html\" target=\"_blank\">Stuttgarter Nachrichten<\/a> wurde vom Ministerium in Berlin grunds\u00e4tzlich best\u00e4tigt. Laut Zeitung hat Verkehrsstaatssekret\u00e4r Norbert Barthle bei einer Veranstaltung in der N\u00e4he ein Verf\u00fcgbarkeitsmodell (V-Modell) ins Gespr\u00e4ch gebracht. <!--more--><\/p>\n<p>Bei dieser Variante erh\u00e4lt der Betreiber der Strecke neben anteiliger Anschubfinanzierung f\u00fcr den Bau ein laufendes Entgelt, dessen H\u00f6he nach der Verf\u00fcgbarkeit der Stra\u00dfe bemessen wird.<\/p>\n<h5>Barthle: Bau als \u00d6PP w\u00fcrde L\u00e4nderquote schonen<\/h5>\n<p>F\u00fcr die Realisierung als \u00d6PP spricht laut Barthle, dass das mindestens auf einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag taxierte Projekt bei konventioneller Finanzierung auf die L\u00e4nderquote angerechnet w\u00fcrde und so viele andere Neu- und Ausbauprojekte verdr\u00e4ngt w\u00fcrden. Das Landesverkehrsministerium hingegen pl\u00e4dierte auf Anfrage des Verkehrsbriefs f\u00fcr eine konventionelle Finanzierung au\u00dferhalb der L\u00e4nderquote, \u201eweil sie am schnellsten zum Ziel f\u00fchrt\u201c. Die gr\u00fcn-rote Landesregierung sieht \u00d6PP als Beschaffungsvariante grunds\u00e4tzlich kritisch.<\/p>\n<h5>Planungsunterlagen m\u00fcssen aktualisiert werden<\/h5>\n<p>Wie ein Sprecher des BMVI gegen\u00fcber dem Verkehrsbrief erl\u00e4uterte, muss das Land Baden-W\u00fcrttemberg aber zun\u00e4chst die Entwurfsunterlagen aktualisieren und mit Blick auf das seit 2005 ruhende Planfeststellungsverfahren eine belastbare Entscheidungsgrundlage f\u00fcr das Projekt vorlegen. Dazu geh\u00f6rte insbesondere die Aktualisierung der Baukosten. Anschlie\u00dfend kann \u00fcber das weitere Vorgehen entschieden werden. Mitte 2014 hatten Bund und Land vereinbart, das Planfeststellungsverfahren wieder aufzunehmen.<\/p>\n<h5>Land peilt Beginn des Planfeststellungsverfahrens f\u00fcr Ende 2016 an<\/h5>\n<p>Ein Sprecher des Landesverkehrsministerium erkl\u00e4rte gegen\u00fcber dem Verkehrsbrief, dass voraussichtlich bis Ende 2015 die Stra\u00dfenplanung aktualisiert sein wird. Offen seien dann noch die L\u00e4rm- und Luftschadstoffuntersuchungen, die tier\u00f6kologischen Untersuchungen sowie die Aktualisierung des Landschaftspflegerischen Begleitplans. Deren Ergebnisse w\u00fcrden voraussichtlich im Fr\u00fchjahr 2016 vorliegen. Gegen\u00fcber den alten Planungen m\u00fcssen in Abstimmung mit dem Bund auch noch der Tunnelquerschnitt an die heutigen Vorschriften angepasst werden. Die aktualisierten Planunterlagen seien dann vom Land und vom Bund zu genehmigen, so dass aus Sicht der Stra\u00dfenbauverwaltung das Planfeststellungsverfahrung fr\u00fchestens ab Ende 2016 fortgef\u00fchrt werden kann. F\u00fcr das Verfahren gehe das zust\u00e4ndige Regierungspr\u00e4sdium Stuttgart derzeit von einer Dauer von rund einem Jahr aus, mit dem Baurecht sei somit fr\u00fchestens Ende 2017 zu rechnen.<\/p>\n<h5>Ein F-Modell wird vom Land klar abgelehnt<\/h5>\n<p>Das Bundesverkehrsministerium hatte in der Vergangenheit schon mehrfach ein \u00d6PP f\u00fcr den Neubau ins Spiel gebracht. Zeitweise war ein F-Modell mit Mautstationen im Gespr\u00e4ch. 2011 war erneut eine Eignungsabsch\u00e4tzung in Auftrag gegeben worden, deren Ergebnis jedoch bis heute unter Verschluss ist. Laut BMVI haben Bund und Land gemeinsam untersucht, ob das Projekt A8-Albaufstieg als \u00d6PP realisiert werden kann. Ergebnis sei gewesen, dass \u201everschiedene wirtschaftlich tragf\u00e4hige Gesch\u00e4ftsmodelle und Projektzuschnitte\u201c m\u00f6glich seien. Der Sprecher des Landesverkehrsministeriums sprach sich allerdings klar gegen eine \u201esingul\u00e4re Mauterhebung auf diesem Streckenabschnitt\u201c aus, also gegen ein F-Modell. (roe)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Barthle: Bau als \u00d6PP w\u00fcrde L\u00e4nderquote schonen Planungsunterlagen m\u00fcssen aktualisiert werden Land peilt Beginn des Planfeststellungsverfahrens f\u00fcr Ende 2016 an Ein F-Modell wird vom Land klar abgelehnt Das BMVI will erneut einen Neubau des A8-Albaufstieges als \u00d6PP pr\u00fcfen. Ein entsprechender Bericht der Stuttgarter Nachrichten wurde vom Ministerium in Berlin grunds\u00e4tzlich best\u00e4tigt. 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