{"id":2311,"date":"2015-10-15T11:44:03","date_gmt":"2015-10-15T09:44:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/vermittlungsausschuss-einigt-sich-bei-regionalisierungsmitteln"},"modified":"2015-10-16T09:23:54","modified_gmt":"2015-10-16T07:23:54","slug":"vermittlungsausschuss-einigt-sich-bei-regionalisierungsmitteln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=2311","title":{"rendered":"Vermittlungsausschuss einigt sich bei Regionalisierungsmitteln"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Bund soll Verteilungsschl\u00fcssel per Verordnung festlegen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Ausgestaltung der Trassenpreisbremse noch offen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Schlupfloch f\u00fcr Trassenpreiserh\u00f6hungen?<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Aktualisiert 14:50<\/strong><\/span> Es bleibt bei den am 24. September im Grundsatz vereinbarten 8 Mrd. EUR Regionalisierungsmitteln ab 2016 und der j\u00e4hrlichen Dynamisierungsrate von 1,8 Prozent ab 2017. Der Verteilungsschl\u00fcssel auf die L\u00e4nder soll allerdings noch einmal angefasst werden. <!--more-->Das haben Bund und L\u00e4nder am sp\u00e4ten Mittwochabend im Vermittlungsausschuss vereinbart. Der Bundestag hat der notwendigen \u00c4nderung des Regionalisierungsgesetzes am Donnerstag bei Enthaltung der Linken zugestimmt. Der Bundesrat soll am morgigen Freitag zustimmen.<\/p>\n<h5>Bund soll Verteilungsschl\u00fcssel per Verordnung festlegen<\/h5>\n<p>Wie aus dem <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/18\/063\/1806370.pdf\" target=\"_blank\">Beschlussempfehlung<\/a> hervorgeht, soll die Bundesregierung erm\u00e4chtigt werden, \u201emit Zustimmung des Bundesrates unter Zugrundelegen der Entwicklung der Verkehrsleistung und der Bev\u00f6lkerungsentwicklung\u201c den Verteilungsschl\u00fcssel festzulegen. Vereinbart wurde, dass die Bundesregierung den Verteilungsschl\u00fcssel gemeinsam mit den L\u00e4ndern aushandelt. Wie aus mit den Verhandlungen vertrauten Kreisen zu h\u00f6ren ist, sollen die L\u00e4nder mit der Zustimmungspflicht des Bundesrates in die Lage versetzt werden, gegebenenfalls die \u201eNotbremse\u201c zu ziehen.<\/p>\n<h5>Ausgestaltung der Trassenpreisbremse noch offen<\/h5>\n<p>Vage bleiben die Aussagen zur geplanten Trassen- und Stationspreisbremse. Die Dynamik des Anstiegs der Infrastrukturentgelte im SPNV sei \u201enach Ma\u00dfgabe des Eisenbahnregulierungsrechts zu begrenzen\u201c. In einer erg\u00e4nzenden <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/doc\/btp\/18\/18130.pdf\" target=\"_blank\">Protokollerkl\u00e4rung<\/a> (Seite 12728) verpflichtet sich die Bundesregierung, im Entwurf f\u00fcr das neue Eisenbahnregulierungsgesetz sicherzustellen, \u201edass das Volumen der j\u00e4hrlichen l\u00e4nderspezifischen Steigerung der Infrastrukturentgelte\u201c die Dynamisierungsrate von 1,8 Prozent nicht \u00fcbersteigt.<\/p>\n<h5>Schlupfloch f\u00fcr Trassenpreiserh\u00f6hungen?<\/h5>\n<p>Die Dynamisierungsrate gilt aber erst ab 2017 \u2013 ein vom Verkehrsbrief befragter Bahnexperte wollte daher nicht ausschlie\u00dfen, dass sich die DB-Infrastruktursparte 2016\/17 noch einen kr\u00e4ftigen \u201eSchluck aus der Pulle\u201c genehmigt, um dann in den Folgejahren die 1,8 Prozent einhalten zu k\u00f6nnen. Der Experte wies auch darauf hin, dass die Trassen- und Stationspreisbremse nur f\u00fcr den SPNV gilt und die DB versucht sein d\u00fcrfte, die Mindereinnahmen durch Mehreinnahmen im Personenfernverkehr und im G\u00fcterverkehr auszugleichen. (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bund soll Verteilungsschl\u00fcssel per Verordnung festlegen Ausgestaltung der Trassenpreisbremse noch offen Schlupfloch f\u00fcr Trassenpreiserh\u00f6hungen? Aktualisiert 14:50 Es bleibt bei den am 24. September im Grundsatz vereinbarten 8 Mrd. EUR Regionalisierungsmitteln ab 2016 und der j\u00e4hrlichen Dynamisierungsrate von 1,8 Prozent ab 2017. 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