{"id":2045,"date":"2015-09-25T12:10:48","date_gmt":"2015-09-25T10:10:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/durchbruch-bei-gvfg-und-regionalisierungsmitteln"},"modified":"2015-09-28T10:50:53","modified_gmt":"2015-09-28T08:50:53","slug":"durchbruch-bei-gvfg-und-regionalisierungsmitteln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=2045","title":{"rendered":"Durchbruch bei GVFG und Regionalisierungsmitteln"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>&#8222;Kieler Schl\u00fcssel&#8220; wird angewandt<\/strong><\/li>\n<li><strong>Trassenpreisanstieg soll begrenzt werden<\/strong><\/li>\n<li><strong>GVFG wird \u00fcber 2019 fortgef\u00fchrt<\/strong><\/li>\n<li><strong>Entflechtungsmittel bleiben offen<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Kieler-Schluessel.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2054 alignleft\" src=\"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Kieler-Schluessel-300x177.png\" alt=\"Kieler-Schluessel\" width=\"300\" height=\"177\" srcset=\"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Kieler-Schluessel-300x177.png 300w, https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Kieler-Schluessel.png 573w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><strong>Erg\u00e4nzt 25.9 und 28.9.<\/strong> Bund und L\u00e4nder haben sich in der vergangenen Nacht \u00fcber die Fortschreibung von Regionalisierungs- und GVFG-Mitteln geeinigt. <!--more-->Im Zuge der Verhandlungen \u00fcber die Fl\u00fcchtlingsproblematik vereinbarten sie, die Regionalisierungsmittel 2016 auf 8 Mrd. EUR zu erh\u00f6hen und in den Folgejahren j\u00e4hrlich mit einer Rate von 1,8 Prozent weiter anzuheben.<\/p>\n<h5>&#8222;Kieler Schl\u00fcssel&#8220; wird angewandt<\/h5>\n<p class=\"csD743F437\">Die Mittel sollen nach dem \u201eKieler Schl\u00fcssel\u201c auf die L\u00e4nder verteilt werden. Auf ihn hatten sich die L\u00e4nderverkehrsminister im Oktober 2014 in Kiel verst\u00e4ndigt. Ein derzeit beim Vermittlungsausschuss liegender Gesetzentwurf des Bundes sieht f\u00fcr das laufende Jahr 7,4 Mrd. EUR vor. <span class=\"csD743F437\">\u201eWenn der Vermittlungsausschuss jetzt schnell die Details kl\u00e4rt, war der gestrige Tag ein guter Tag f\u00fcr alle Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer in Deutschland\u201c, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Freitag in Berlin. Das Deutsche Verkehrsforum (DVF) mahnte an, die Zweckbindung der Mittel f\u00fcr den SPNV gesetzlich festzuschreiben. <\/span>&#8222;Sonst k\u00f6nnten die L\u00e4nderfinanzminister in Versuchung geraten, diese Gelder auch f\u00fcr andere Zwecke auszugeben.&#8220;<\/p>\n<h5>Trassenpreisanstieg soll begrenzt werden<\/h5>\n<p>Wie es weiter hei\u00dft, werden \u201eBund und L\u00e4nder die Dynamik des Anstiegs der Trassenpreise begrenzen\u201c &#8211; aus dem <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/Content\/DE\/_Anlagen\/2015\/09\/2015-09-24-bund-laender-fluechtlinge-beschluss.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3\" target=\"_blank\">Papier<\/a> (Seite 10) geht aber nicht hervor, wie das geschehen soll. Die SPNV-Bestellervereinigung BAG-SPNV fordert dar\u00fcber hinaus, dass auch die Anstieg der <span class=\"\">Entgelte f\u00fcr die Stationsnutzung begrenzt wird. Zumindest alle f\u00fcnf Jahre sei zu \u00fcberpr\u00fcfen. &#8222;ob die Dynamisierung der Regionalisierungsmittel und die Preisentwicklung bei den Infrastrukturentgelten noch zueinander passen&#8220;.<\/span><\/p>\n<h5>GVFG wird \u00fcber 2019 fortgef\u00fchrt<\/h5>\n<p>Beide Seiten vereinbarten weiter, die Mittel des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) \u201eim Rahmen der Neuregelung der Bund-L\u00e4nder Finanzbeziehungen ungek\u00fcrzt \u00fcber 2019 hinaus fortzuf\u00fchren.\u201c<\/p>\n<h5>Entflechtungsmittel bleiben offen<\/h5>\n<p>Sowohl der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen als auch Pro Mobilit\u00e4t forderten, auch die Entflechtungsmittel \u00fcber 2019 hinaus zu verl\u00e4ngern. &#8222;In den anstehenden Bund-L\u00e4nder Gespr\u00e4chen zum Finanzausgleich m\u00fcssen nun auch die Entflechtungsmittel bedarfsgerecht erh\u00f6ht werden und \u00fcber 2019 zweckgebunden weiterlaufen&#8220;, sagte VDV-Pr\u00e4sident J\u00fcrgen Fenske. &#8222;Die Mobilit\u00e4t und der \u00d6PNV im Besonderen sind Gemeinschaftsaufgabe von Bund, L\u00e4ndern und Kommunen, denn nur so k\u00f6nnen wir den \u00d6PNV fl\u00e4chendeckend ausbauen und instand halten.\u201c Pro-Mobilit\u00e4t-Pr\u00e4sident Peter Fischer bezeichnete die Einigung nur als <span class=\"cs9F0A4040\">ersten Schritt zur Sicherung des Regional- und Stadtverkehrs. &#8222;Doch was weiter dringend fehlt, ist eine Anschlussregelung \u00fcber die Zuweisungen des Bundes an die L\u00e4nder zur F\u00f6rderung von kommunalen Stra\u00dfen im Rahmen des Entflechtungsgesetzes.\u201c <\/span>(roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Kieler Schl\u00fcssel&#8220; wird angewandt Trassenpreisanstieg soll begrenzt werden GVFG wird \u00fcber 2019 fortgef\u00fchrt Entflechtungsmittel bleiben offen Erg\u00e4nzt 25.9 und 28.9. 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