{"id":1936906,"date":"2018-11-08T18:02:01","date_gmt":"2018-11-08T17:02:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1936906"},"modified":"2018-11-08T18:02:01","modified_gmt":"2018-11-08T17:02:01","slug":"einigung-ueber-diesel-nachruestung-mit-vielen-fragezeichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1936906","title":{"rendered":"Einigung \u00fcber Diesel-Nachr\u00fcstung mit vielen Fragezeichen"},"content":{"rendered":"<p>Die drei gro\u00dfen deutschen Autokonzerne werden Haltern von Euro-5-Diesel-Pkw in den \u201eIntensivst\u00e4dten\u201c mit einem Festbetrag bis zu 3000 EUR f\u00fcr eine \u201eherstellerspezifische Ma\u00dfnahmen\u201c unter die Arme greifen, bei denen es sich auch um Hardware-Nachr\u00fcstungen handeln kann &#8211; aber erst ab Anfang 2020. <!--more-->Das verk\u00fcndete Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nach rund f\u00fcnfeinhalb Stunden Verhandlungen mit Unternehmensvertretern am Donnerstagnachmittag. Viele Details sind aber noch unklar, auch die Frage, wieviel die Nachr\u00fcstung je Fahrzeug kostet. Scheuer lehnte es deshalb ab, in Prozent zu beziffern, welchen Anteil die Hersteller an einer Hardware-Nachr\u00fcstung \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Nach seinen Angaben unterst\u00fctzen nur Daimler und VW eine Hardware-Nachr\u00fcstung. BMW bleibt seiner bisherigen Ablehnung treu. Auf die Frage des Verkehrsbriefs, ob \u201eUnterst\u00fctzung\u201c bedeutet, dass Daimler und VW eigene Nachr\u00fcsts\u00e4tze anbieten werden und auch die Garantie \u00fcbernehmen, verwies Scheuer auf die Hersteller. V\u00f6llig unklar blieb, was BMW-Kunden erwarten k\u00f6nnen. Das Unternehmen selbst spricht vage von \u201eMa\u00dfnahmen zur Sicherung ihrer Mobilit\u00e4t im Umfang von bis zu 3000 Euro\u201c.<\/p>\n<p>Scheuer betonte, dass die erste und wichtigste S\u00e4ule zur Unterst\u00fctzung der Kunden und der sauberen Luft in den Intensivst\u00e4dten die Umtauschpr\u00e4mien bleiben. Sie wirkten am schnellsten und sei auch nicht mit technischen Risiken behaftet. Die Umtauschpr\u00e4mien sollen je nach Hersteller bis Ende 2019 oder bis Ende 2020 weiterlaufen.<\/p>\n<p>Die Hardware-Nachr\u00fcstung stehe erst an zweiter Stelle. Das BMVI werde jetzt die n\u00f6tigen technischen Vorschriften erarbeiten, damit die Nachr\u00fcst-Anbieter beim KBA die Zulassung beantragen k\u00f6nnen. Vor Ende 2019 sei nicht mit der ersten Genehmigung zu rechnen, lie\u00df Scheuer durchblicken. Der Autoindustrieverband VDA teilte mit, er gehe davon aus, \u201edass mit solchen L\u00f6sungen erst um das Jahr 2021 zu rechnen ist\u201c.<\/p>\n<p>Ausweichend reagierte er auf die Frage, wie sich Kunden verhalten sollen, die kein Geld f\u00fcr ein neues Auto haben, aber ab 1. September 2019 mit einem Fahrverbot f\u00fcr Euro-5-Diesel konfrontiert werden. \u201eDie Hersteller werden jedem Kunden ein Angebot machen, damit er automobil bleibt\u201c, zitierte er aus seinem Manuskript.<\/p>\n<p>Scheuer ermahnte die ausl\u00e4ndischen Autohersteller, jetzt ebenfalls den Kunden entgegenzukommen, \u201eweil nach meinen gesicherten Erkenntnissen nicht jeder Bundesb\u00fcrger ein deutsches Dieselfahrzeug bewegt, sondern auch ausl\u00e4ndische Hersteller hier ihren Markt haben.\u201c (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die drei gro\u00dfen deutschen Autokonzerne werden Haltern von Euro-5-Diesel-Pkw in den \u201eIntensivst\u00e4dten\u201c mit einem Festbetrag bis zu 3000 EUR f\u00fcr eine \u201eherstellerspezifische Ma\u00dfnahmen\u201c unter die Arme greifen, bei denen es sich auch um Hardware-Nachr\u00fcstungen handeln kann &#8211; aber erst ab Anfang 2020.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1936906"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1936906"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1936906\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1936907,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1936906\/revisions\/1936907"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1936906"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1936906"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1936906"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}