{"id":1936546,"date":"2018-06-27T16:32:27","date_gmt":"2018-06-27T14:32:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1936546"},"modified":"2018-06-28T13:10:20","modified_gmt":"2018-06-28T11:10:20","slug":"autobahngesellschaft-kommt-unter-strenge-kontrolle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1936546","title":{"rendered":"Autobahngesellschaft kommt unter strenge Kontrolle"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Wer erh\u00e4lt die Gewinne?<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>An der Kontrolle der Autobahngesellschaft (Infrastrukturgesellschaft Autobahnen\/IGA) scheiden sich erneut die Geister. <!--more-->Er frage sich, was die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung \u00fcberhaupt noch entscheiden d\u00fcrfe, sagte der FDP-Verkehrsexperte Torsten Herbst gegen\u00fcber dem Verkehrsbrief zu dem am Mittwoch im Bundestags-Verkehrsausschuss vorgelegten Entwurf des Gesellschaftsvertrages. Dem Aufsichtsrat werde eine sehr starke Rolle einger\u00e4umt.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Zum Beispiel muss der Aufsichtsrat Anstellungsvertr\u00e4gen oder Honorarvertr\u00e4gen zustimmen, wenn die K\u00fcndigungsfrist von einem Jahr \u00fcberschritten wird. F\u00fcr au\u00dfer- und \u00fcbertarifliche Anstellungsvertr\u00e4ge kann der Aufsichtsrat einen Schwellenwert f\u00fcr das Bruttojahresgehalt festlegen, ab dem seine Zustimmung erforderlich ist.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber begr\u00fc\u00dften die Gr\u00fcnen ausdr\u00fccklich die enge Kontrolle, die Aufsichtsrat, Parlament und Bundesrechnungshof zugestanden wird. Aus Fraktionskreisen wurde aber Kritik daran ge\u00e4u\u00dfert, dass das BMVI vier Aufsichtsratssitze besetzen will, w\u00e4hrend Wirtschafts- und Finanzministerium nur jeweils einen Sitz erhalten. Au\u00dferdem sei das Parlament mit jeweils zwei Sitzen f\u00fcr Vertreter von Verkehrs- und Haushaltsausschuss unterrepr\u00e4sentiert.<\/p>\n<h5>Wer erh\u00e4lt die Gewinne?<\/h5>\n<p>Die Gr\u00fcnen bem\u00e4ngeln ferner, dass der IGA ein \u201eBlankoscheck\u201c eine Ausweitung der Gesch\u00e4fte einger\u00e4umt wird: \u201eSoweit gesetzlich zul\u00e4ssig und nach diesem Gesellschaftsvertrag nicht untersagt, ist die Gesellschaft zu allen Gesch\u00e4ften und Ma\u00dfnahmen berechtigt, die geeignet erscheinen, dem Gegenstand des Unternehmens zu dienen\u201c, hei\u00dft es in dem Vertrag, der dem Verkehrsbrief vorliegt. Sie fordern au\u00dferdem, dass eventuelle Gewinne der IGA nicht ausschlie\u00dflich in die Bundesfernstra\u00dfen zur\u00fcckflie\u00dfen (\u201eGewinne d\u00fcrfen ausschlie\u00dflich zu Zwecken der Bundesautobahnen und der sonstigen Bundesstra\u00dfen des Fernverkehrs in Bundesverwaltung einschlie\u00dflich der Bildung von angemessenen R\u00fccklagen verwendet werden\u201c), sondern zumindest zu einem Teil f\u00fcr nachhaltige Mobilit\u00e4t verwendet werden.<\/p>\n<p>Einziger Gesellschafter der IGA ist die Bundesrepublik Deutschland. Der Gesellschaftsvertrag legt aber nicht fest, welches Ressort die Gesellschafterfunktion wahrnimmt. Bei der Deutschen Bahn AG ist es das BMVI.<\/p>\n<p>Die IGA ist laut Errichtungsgesetz binnen zwei Monaten nach der Verabschiedung des Bundeshaushalts f\u00fcr 2018 zu gr\u00fcnden, voraussichtlich also bis zum 6. September. Am 1. Januar 2021 soll sie Planung, Bau und Betrieb der Autobahnen von den L\u00e4ndern \u00fcbernehmen. (roe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer erh\u00e4lt die Gewinne? 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