{"id":1936399,"date":"2018-06-11T15:56:35","date_gmt":"2018-06-11T13:56:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1936399"},"modified":"2018-06-14T22:35:05","modified_gmt":"2018-06-14T20:35:05","slug":"vdv-will-nutzen-kosten-bewertung-fuer-gvfg-projekte-verbessern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1936399","title":{"rendered":"VDV will Nutzen-Kosten-Bewertung f\u00fcr GVFG-Projekte verbessern"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Baukapazit\u00e4ten werden knapp<\/strong><\/li>\n<li><strong>Neue Kampagne gestartet<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der VDV will mehr Nutzen in die sogenannte \u201estandardisierten Bewertung\u201c f\u00fcr GVFG-gef\u00f6rderte \u00d6PNV-Projekte einflie\u00dfen lassen und einen Teil der Kosten herausrechnen. <!--more--><\/p>\n<p>Damit w\u00fcrde es es leichter werden, ein volkswirtschaftliches Nutzen-Kosten-Verh\u00e4ltnis von \u00fcber 1 zu erzielen.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Fenske, Pr\u00e4sident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen, pl\u00e4dierte am Montag zum Auftakt der VDV-Jahrestagung daf\u00fcr, Kosten f\u00fcr gesellschaftliche Zusatzanforderungen \u2013 zum Beispiel f\u00fcr st\u00e4dtebauliche Qualit\u00e4t und anwohnerfreundliche Bauverfahren, Brandschutz, L\u00e4rmschutz oder Barrierefreiheit \u2013 bei der Berechnung des Nutzen-Kosten-Verh\u00e4ltnisses auszuklammer. Gleichzeitig sollte die monetarisierten Ans\u00e4tze f\u00fcr den Nutzen zum Beispiel durch Vermeidung von CO2-Aussto\u00df, Luftschadstoffen und Unf\u00e4llen aktualisiert werden. Zuletzt sind die Kosten- und Wertans\u00e4tze f\u00fcr die standardisierte Bewertung 2012 aktualisiert worden.<\/p>\n<p>Anlass f\u00fcr die Forderung d\u00fcrfte sein, dass es bei mehreren Projekten in der j\u00fcngsten Vergangenheit schwierig geworden war, ein positives Nutzen-Kosten-Verh\u00e4ltnis-Verh\u00e4ltnis zu erzielen. So weicht das bayerische Verkehrsministerium allen Fragen nach einnem konkreten Nutzen-Kosten-Verh\u00e4ltnis f\u00fcr die 2. M\u00fcnchner S-Bahn-Stammstrecke nach den letzten Kostensteigerungen aus.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem sollte bei \u201emarginalen Streckenerg\u00e4nzungen\u201c &#8211; Linienverl\u00e4ngerung um wenige Haltestellen \u2013 der Nutzen nicht isoliert betrachtet werden, sondern der Nutzen\u00fcberschuss aus dem Gesamtprojekt mit einflie\u00dfen. Fenske k\u00fcndigte an, mit dem BMVI \u00fcber die Vorschl\u00e4ge in einen Dialog \u00fcber die Forderungen eintreten zu wollen.<\/p>\n<h5>Baukapazit\u00e4ten werden knapp<\/h5>\n<p>Erfreut zeigte er sich \u00fcber die Zusage der Politik, die GVFG-Mittel schrittweise auf 1 Mrd. EUR\/Jahr zu steigern. Eine Herausforderung werde es nun sein, die Mittel auch tats\u00e4chlich zu verbauen. Er r\u00e4umte ein, dass es inzwischen schwierig wird, von den Bauunternehmen wirtschaftlich akzeptable Angebote zu erhalten.<\/p>\n<p>Die Frage, f\u00fcr wieviel Projektvolumen derzeit Baurecht besteht, blieb am Montag unbeantwortet. Fenske wiederholte seinen Wunsch, dass auch Ersatzinvestitionen aus dem GVFG gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h5>Neue Kampagne gestartet<\/h5>\n<p>Der VDV legte au\u00dferdem eine in seinem Auftrag von PWC und Intraplan verfasste Studie vor, die sich mit der Frage befasst, wie bis 2030 eine Verkehrswende zu erreichen ist. Sie ist der Auftakt zu einer neuen langfristigen Kampagne, die die bisherige Infrastrukturinitiative \u201eDamit Deutschland vorne bleibt\u201c abl\u00f6st. (roe)<\/p>\n<p><strong>Externer Link:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.vdv.de\/180611-pm-deutschland-mobil-2030.pdfx?forced=true\">Studie Verkehrswende 2030<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Baukapazit\u00e4ten werden knapp Neue Kampagne gestartet Der VDV will mehr Nutzen in die sogenannte \u201estandardisierten Bewertung\u201c f\u00fcr GVFG-gef\u00f6rderte \u00d6PNV-Projekte einflie\u00dfen lassen und einen Teil der Kosten herausrechnen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1936399"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1936399"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1936399\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1936400,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1936399\/revisions\/1936400"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1936399"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1936399"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1936399"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}