{"id":1936216,"date":"2018-05-22T15:13:30","date_gmt":"2018-05-22T13:13:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1936216"},"modified":"2018-05-22T15:13:30","modified_gmt":"2018-05-22T13:13:30","slug":"schiene-und-wasserstrasse-ringen-mit-investitionshochlauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1936216","title":{"rendered":"Schiene und Wasserstra\u00dfe ringen mit Investitionshochlauf"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Baureife Projekte fehlen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Schiffsbeschaffung verz\u00f6gert<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei Schiene und Wasserstra\u00dfe sind auch 2017 wieder Investitionsmittel im dreistelligen Bereich liegengeblieben. <!--more-->Das geht aus einer Aufstellung der Bundesregierung f\u00fcr den Bundestags-Haushaltsausschuss hervor, die dem Verkehrsbrief vorliegt.<\/p>\n<h5>Baureife Projekte fehlen<\/h5>\n<p>Danach summieren sich die Ausgabereste f\u00fcr die Schienenwege inzwischen auf gut 1,14 Mrd. EUR. Davon sind nach Berechnungen des Verkehrsbriefs knapp 218 Mio. EUR allein im Jahr 2017 hinzugekommen. Die Summe umfasst 43 Mio. EUR aus dem Bundesschienenwege-Kapital 1202 und 175 Mio. EUR aus dem 2017 noch separat erfassten Zukunftsinvestitionsprogramm (ZIP).<\/p>\n<p>Aus dem ZIP sollten insbesondere L\u00e4rmsanierung, das Seehafenhinterlandprogramm II (SHHV II, siehe <a href=\"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/seehafenhinterlandprogramm-ii-lahmt-mehr-als-erwartet\/\">hier<\/a>), die beschleunigte Ausr\u00fcstung mit ETCS\/ERTMS, die Barrierefreiheit an kleineren Bahnh\u00f6fen, die Verst\u00e4rkung von Bedarfsplanma\u00dfnahmen und ein Planungsvorrat finanziert werden.<\/p>\n<p>Die hohen Reste sind laut Bundesregierung vor allem darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass umgeplant werden musste und\/oder Baurecht fehlte und daher die Mittel nicht ausgegeben werden konnten.<\/p>\n<h5>Schiffsbeschaffung verz\u00f6gert<\/h5>\n<p>Bei der Wasserstra\u00dfe sind inzwischen 627 Mio. EUR Reste aufgelaufen. 2017 sind aus dem Wasserstra\u00dfen-Kapitel 99 Mio. EUR und aus dem ZIP 28 Mio. EUR neu hinzugekommen.<\/p>\n<p>Bei der Wasserstra\u00dfe werden die Mittel laut Bundesregierung vor allem f\u00fcr Elb- und Weservertiefung ben\u00f6tigt. Au\u00dferdem hat der Wunsch des Bundestags, die beiden Ersatzneubauten f\u00fcr die Gew\u00e4sserschutzschiffe Mellum und Scharh\u00f6rn mit LNG-Antrieb auszustatten, die Ausschreibung bis Anfang 2018 verz\u00f6gert. F\u00fcr die Reste im ZIP ist der Grund, dass das daraus finanzierten Baggerschiffs f\u00fcr die Nordsee 2017 nicht abnahmereif geworden ist.<\/p>\n<p>Einzig bei den Bundesfernstra\u00dfen verringerten sich die aufgelaufenen Reste um knapp 71 Mio. EUR auf jetzt 26,5 Mio. EUR. Hier wurden auch die ZIP-Mittel vollst\u00e4ndig ausgesch\u00f6pft.<\/p>\n<p>Der Gr\u00fcnen-Haushaltsexperte Sven-Christian Kindler h\u00e4lt die hohen Reste f\u00fcr die Schienenwege f\u00fcr symptomatisch f\u00fcr das BMVI. \u201e<span style=\"color: #000000;\">Dass bei der Schiene so viel Geld liegen bleibt, zeigt die falsche Priorit\u00e4tensetzung im Haus\u201c, erkl\u00e4rte er gegen\u00fcber dem Verkehrsbrief. \u201eDie umwelt- und klimafreundliche Schiene wird im Ministerium links liegen gelassen, Hauptsache es gibt neue Autobahnen und Ortsumgehungen, die kein Mensch braucht. Das ist eine Verkehrspolitik aus dem letzten Jahrhundert.\u201c (roe)<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Baureife Projekte fehlen Schiffsbeschaffung verz\u00f6gert Bei Schiene und Wasserstra\u00dfe sind auch 2017 wieder Investitionsmittel im dreistelligen Bereich liegengeblieben.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[9,8,11],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1936216"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1936216"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1936216\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1936217,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1936216\/revisions\/1936217"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1936216"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1936216"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1936216"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}