{"id":1935787,"date":"2018-03-28T16:21:28","date_gmt":"2018-03-28T14:21:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1935787"},"modified":"2018-04-06T11:32:28","modified_gmt":"2018-04-06T09:32:28","slug":"erste-lego-bruecke-ist-im-bau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1935787","title":{"rendered":"Erste &#8222;Lego-Br\u00fccke&#8220; ist im Bau"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Gewichte setzen Grenzen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Ziel ist Reduzierung der Sperrzeiten<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der \u201eLego-Br\u00fccken\u201c-Versuch in NRW kommt in die hei\u00dfe Phase. Es sind aber auch Grenzen des Verfahrens erkennbar. <!--more-->Vor gut einer Woche haben die Vorbereitungen f\u00fcr den Bau der ersten Fertigteil-Br\u00fccke \u2013 von Ex-Verkehrsminister Michael Groschek als \u201eLego-Br\u00fccke\u201c vermarktet &#8211; \u00fcber die A46 bei Hagen begonnen. Nach nur 100 Tagen Sperrzeit statt wie \u00fcblich 220 Tagen soll die neue Br\u00fccke dem Verkehr \u00fcbergeben werden, teilte der Landesbetrieb Stra\u00dfen NRW mit. Auch Fundamente und Widerlager werden vorgefertigt und vor Ort nur platziert. Die Fahrbahn besteht ebenfalls aus Betonteilen und wird auf Stahl-\u00dcberbaul\u00e4ngstr\u00e4gern aufgesetzt.<\/p>\n<p>Ein zweites Projekt ist \u00fcber die A3 bei Emmerich geplant und soll im Sommer 2018 in Bau gehen, wie aus der Antwort des Landesverkehrsministeriums auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion hervorgeht. Ein weiteres Projekt in der Stadt Werne befindet sich laut Ministerium im Vergabeverfahren. Bei einem vierten Projekt im Zuge der B446 in D\u00fclmen will der Landesbetrieb einen alternativen Ansatz mit Beton-Hohlkastentr\u00e4ger umsetzen. Das gr\u00fcne Licht des BMVI steht aber noch aus.<\/p>\n<h5>Gewichte setzen Grenzen<\/h5>\n<p>Wie das Landesverkehrsministerium weiter mitteilt, hat sich bei zwei in der letzten Zeit ausgeschriebenen Projekten gezeigt, dass viele Fertigteilwerke in Deutschland bei Bauteilgewichten ab ca. 100t an ihre Kapazit\u00e4tsgrenze sto\u00dfen. Betonfertigteill\u00e4ngen von mehr als 30m seien daher derzeit kaum realisierbar.<\/p>\n<h5>Ziel ist Reduzierung der Sperrzeiten<\/h5>\n<p>Hintergrund des Versuchs ist, dass viele der rund 10.000 Br\u00fccken, die Stra\u00dfen NRW betreut, durch einen Neubau ersetzt werden m\u00fcssen. Wenn Br\u00fcckenteile in konventioneller Bauweise betoniert werden, kostet die Herstellung der Schalung und Bewehrung viel Zeit. Der Beton ben\u00f6tigt Zeit, umauszuh\u00e4rten, bis er eine f\u00fcr den weiteren Bauablauf ausreichende Festigkeit erreicht hat. Das kann Tage oder sogar Wochen dauern, in denen der Verkehrsfluss beeintr\u00e4chtigt wird. Im Unterschied dazu werden die Bauteile einer Lego-Br\u00fccke vorgefertigt. Das alte Bauwerk muss erst dann abgerissen und damit die Verkehrsverbindung gekappt werden, wenn die Fertigteile vor Ort montiert werden k\u00f6nnen. (roe)<\/p>\n<p><strong>Externe Links:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.strassen.nrw.de\/presse\/meldungen\/2017\/pi2017-2-3412.html\">Pressemitteilung des Landesbetriebs Stra\u00dfen NRW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.strassen.nrw.de\/projekte\/a46\/neubau-der-bruecke-hammacher-strasse.html\">Projektdossier von Stra\u00dfen NRW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.landtag.nrw.de\/Dokumentenservice\/portal\/WWW\/dokumentenarchiv\/Dokument\/MMD17-2240.pdf;jsessionid=A269B0490462CA723A40487878BA90EC.ifxworker\">Antwort des Landesverkehrsministeriums auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gewichte setzen Grenzen Ziel ist Reduzierung der Sperrzeiten Der \u201eLego-Br\u00fccken\u201c-Versuch in NRW kommt in die hei\u00dfe Phase. 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