{"id":1935710,"date":"2018-03-21T18:33:53","date_gmt":"2018-03-21T17:33:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1935710"},"modified":"2018-03-21T18:33:53","modified_gmt":"2018-03-21T17:33:53","slug":"baden-wuerttemberg-priorisiert-vordringlichen-bedarf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1935710","title":{"rendered":"Baden-W\u00fcrttemberg priorisiert vordringlichen Bedarf"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Eigene Bewertungsmatrix entwickelt<\/strong><\/li>\n<li><strong>Ministerium will mehr Flexibilit\u00e4t in den Regierungspr\u00e4sidien<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Das baden-b\u00fcrttembergische Landesverkehrsministerium hat die Stra\u00dfenbauprojekte des vordringlichen Bedarfs aus dem Bundesverkehrswegeplan 2030 in einer eigenen Umsetzungskonzeption noch einmal untereinander priorisiert. <!--more-->Im Mittelpunkt der \u00dcberlegung stand, in einem transparenten Verfahren f\u00fcr alle noch nicht in der Planung befindlichen Vorhaben eine Reihenfolge zu erarbeiten, die auch die Interessen der B\u00fcrger heute ber\u00fccksichtigt. \u201eWir wollen die wirtschaftlichsten und wirksamsten Projekte dort umsetzen, wo die Belastungen heute am gr\u00f6\u00dften sind\u201c, erl\u00e4uterte Ressortchef Winfried Hermann am Dienstagabend auf einer Stra\u00dfenbaukonferenz in Stuttgart, auf der die Ergebnisse vorgestellt wurden.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu den Kriterien f\u00fcr die Bewertung im BVWP (Nutzen-Kosten-Verh\u00e4ltnis, Umweltbetroffenheit, raumordnerische sowie st\u00e4dtebauliche Bedeutung) hat das Land daher den Status quo bewertet. Betrachtet wurden Verkehrsfluss, L\u00e4rm, Schadstoffe, Verkehrssicherheit und au\u00dferdem die Verkehrsqualit\u00e4t im Klimaschutzszenario.<\/p>\n<h5>Eigene Bewertungsmatrix entwickelt<\/h5>\n<p>Je nach Projekttyp \u2013 Autobahnausbau, Bundesstra\u00dfenausbau oder Ortsumfahrung \u2013 wurden die Kriterien in unterschiedlicher Gewichtung ber\u00fccksichtigt, um so den regionalen und \u00fcberregionalen Interessen in m\u00f6glichst passender Weise gerecht zu werden: Bei Autobahnprojekten standen die BVWP-Kriterien mit 60 Prozent im Vordergrund, am anderen Ende des Spektrums \u2013 bei den Ortsumfahrungen \u2013 hatten die Status-quo-Kriterien mit 60 Prozent die Oberhand. Je nach erreichter Punktzahl wurden die Projekte dann in die Kategorie \u201ePlanungsbeginn vor 2025\u201c und \u201enach 2025\u201c eingeordnet. Ziel sei aber, dass alle Projekte bis 2030 in einem \u201egeordneten Planungsprozess\u201c sind, erl\u00e4uterte das Ministerium.<\/p>\n<p>Insgesamt mussten 61 noch nicht beplante Projekte priorisiert werden, au\u00dferdem f\u00fcnf Projekte aus dem weiteren Bedarf mit Planungsrecht (WB*). Die Umsetzungskonzeption sowie die jeweiligen aktuellen Arbeitsst\u00e4nde seien der Fachebene des BMVI vorgestellt und dort diskutiert worden, hei\u00dft es.<\/p>\n<h5>Ministerium will mehr Flexibilit\u00e4t in den Regierungspr\u00e4sidien<\/h5>\n<p>Weil die Stra\u00dfenbauverwaltung in Baden-W\u00fcrttemberg auf die vier Regierungspr\u00e4sidien verteilt ist, ist f\u00fcr jeden Regierungsbezirk eine eigene Reihenfolge erarbeitet worden. Perspektisch soll es aber nach \u00dcbergabe der Bundesautobahnen an die Infrastrukturgesellschaft \u201e\u00dcberlegungen zu einem Kapazit\u00e4tsausgleich zwischen den Regierungspr\u00e4sidien auf Basis des gesamten Aufgabenportfolios\u201c geben, stellt das Ministerium in Aussicht. (roe)<\/p>\n<p><strong>Externer Link:<\/strong> <a href=\"https:\/\/vm.baden-wuerttemberg.de\/de\/verkehrspolitik\/bundesverkehrswegeplan-bvwp\/bundesfernstrasse-bvwp\/\">Themenseite des Landesverkehrsministeriums zum BVWP 2030<\/a> (Materialien zur Stra\u00dfenbaukonferenz 2018 rechte Spalte)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigene Bewertungsmatrix entwickelt Ministerium will mehr Flexibilit\u00e4t in den Regierungspr\u00e4sidien Das baden-b\u00fcrttembergische Landesverkehrsministerium hat die Stra\u00dfenbauprojekte des vordringlichen Bedarfs aus dem Bundesverkehrswegeplan 2030 in einer eigenen Umsetzungskonzeption noch einmal untereinander priorisiert.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1935710"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1935710"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1935710\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1935711,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1935710\/revisions\/1935711"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1935710"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1935710"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1935710"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}