{"id":1935412,"date":"2018-02-20T14:36:41","date_gmt":"2018-02-20T13:36:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1935412"},"modified":"2018-02-20T14:36:41","modified_gmt":"2018-02-20T13:36:41","slug":"bmvi-haelt-an-sachkundenachweis-fuer-taxiunternehmer-fest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1935412","title":{"rendered":"BMVI h\u00e4lt an Sachkundenachweis f\u00fcr Taxiunternehmer fest"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Bund will in Ladeverbot f\u00fcr Berliner Taxen am SXF nicht eingreifen<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Bundesregierung will am Rechtsrahmen f\u00fcr den Taxiverkehr offenbar nicht gro\u00df r\u00fctteln. <!--more-->Das geht aus der Antwort des BMVI auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor. Danach h\u00e4lt die Bundesregierung den Sachkundenachweis als Unternehmer gem\u00e4\u00df Berufszugangsverordnung f\u00fcr den Stra\u00dfenpersonenverkehr (PBZugV) weiter f\u00fcr n\u00f6tig. \u201eDas Erfordernis der fachlichen Eignung wird auch im Taxen- und Mietwagenverkehr aus Gr\u00fcnden der Verkehrssicherheit und des Verbraucherschutzes als erforderlich erachtet\u201c, hei\u00dft es. Dagegen l\u00e4sst sie beim Personenbef\u00f6rderungs-Schein ein Hintert\u00fcrchen offen. \u201eDie Beurteilung und Entscheidung dar\u00fcber, ob und inwiefern fahrerlaubnisrechtliche Vorschriften zur Fahrerlaubnis zur Fahrgastbef\u00f6rderung reformiert werden, bleiben einer neuen Bundesregierung vorbehalten.\u201c<\/p>\n<p>Die FDP-Verkehrsexpertin Daniela Kluckert kritisiert die z\u00f6gerliche Haltung des Bundes. \u201eInstrumente, die dazu gedacht sind, den Marktzugang k\u00fcnstlich zu erschweren, m\u00fcssen \u00fcberarbeitet werden\u201c, sagte sie gegen\u00fcber dem Verkehrsbrief. \u201eDer P-Schein ist ein solches Instrument. Neue Wettbewerber werden hiermit aufgrund von Besitzstandswahrung vom Markt fern gehalten.\u201c Der Verbraucher m\u00fcsse am Ende h\u00f6here Preise bezahlen, da das Prinzip von Angebot und Nachfrage vernachl\u00e4ssigt und somit das Marktgef\u00fcge verzerrt werde.<\/p>\n<h5>Bund will in Ladeverbot f\u00fcr Berliner Taxen am SXF nicht eingreifen<\/h5>\n<p>Ebenfalls kritisch sieht Kluckert, dass das BMVI am heutigen Laderecht im Taxiverkehr festhalten will \u2013 Fahrg\u00e4ste d\u00fcrfen im Grundsatz nur dort aufgenommen werden, wo das Unternehmen angemeldet ist. \u201eWenn heute ein Berliner Taxifahrer einen Fahrgast von Mitte nach zum Flughafen Sch\u00f6nefeld im Land Brandenburg f\u00e4hrt, darf er auf dem R\u00fcckweg keine weitere Person bef\u00f6rdern\u201c, moniert sie. \u201eDurch die Leerfahrten entstehen sowohl h\u00f6here Kosten f\u00fcr Fahrg\u00e4ste als auch eine h\u00f6here Belastung der Umwelt. Die Abschaffung dieser Regelung, halte ich f\u00fcr zwingend notwendig.\u201c<\/p>\n<p>Das BMVI h\u00e4lt dagegen, dass der Grundsatz, wonach Taxen nur in der Gemeinde bereitgehalten werden d\u00fcrfen, in der der Unternehmer seinen Betriebssitz hat, den \u00f6rtlichen Bezug herstellt. Dieser sei unter anderem f\u00fcr die Bestimmung \u00f6ffentlicher Verkehrsinteressen und f\u00fcr die Kontingentierung zugelassener Taxen notwendig ist (PBefG \u00a747 Absatz 2 Satz 1). Im \u00fcbrigen sehe das \u00a747 Absatz 2 Satz 3 PBefG insbesondere f\u00fcr den Taxenverkehr von und zu Flugh\u00e4fen die M\u00f6glichkeit vor, dass die Genehmigungsbeh\u00f6rden einvernehmlich das Bereithalten au\u00dferhalb der Betriebssitzgemeinde gestatten k\u00f6nnen. Im konkreten Fall seien Berlin und Brandenburg zust\u00e4ndig. \u201eDie Beurteilung und Entscheidung dar\u00fcber, ob und inwiefern personenbef\u00f6rderungsrechtliche Vorschriften, die das Taxigewerbe betreffen, reformiert werden, bleiben einer neuen Bundesregierung vorbehalten.\u201c (roe)<\/p>\n<p><strong>Externer Link:<\/strong> <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/19\/007\/1900726.pdf\">Antwort auf Kleine Anfrage der FDP zu innovativen Mobilita\u0308tsl\u00f6sungen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bund will in Ladeverbot f\u00fcr Berliner Taxen am SXF nicht eingreifen Die Bundesregierung will am Rechtsrahmen f\u00fcr den Taxiverkehr offenbar nicht gro\u00df r\u00fctteln.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1935412"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1935412"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1935412\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1935413,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1935412\/revisions\/1935413"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1935412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1935412"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1935412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}