{"id":1935177,"date":"2018-01-29T19:08:59","date_gmt":"2018-01-29T18:08:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1935177"},"modified":"2018-02-02T11:31:36","modified_gmt":"2018-02-02T10:31:36","slug":"bund-zieht-zuegel-gegenueber-autoindustrie-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/?p=1935177","title":{"rendered":"Bund zieht Z\u00fcgel gegen\u00fcber Autoindustrie an"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Hardware-Nachr\u00fcstung als Wiedergutmachung?<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Bundesregierung hat die Stickoxid-Versuche der Autoindustrie an Menschen und Tieren am Montag in ungew\u00f6hnlich scharfer Form verurteilt. <!--more-->\u201eDiese Tests an Affen oder sogar Menschen sind ethisch in keiner Weise zu rechtfertigen, und sie werfen viele kritische Fragen an diejenigen auf, die hinter diesen Tests standen, Fragen, die dringend beantwortet werden m\u00fcssen\u201c, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. \u201eWas ist das denn f\u00fcr eine Zielsetzung solcher Tests? Die Autokonzerne haben die Schadstoffemissionen immer weiter zu begrenzen, sie haben Grenzwerte einzuhalten, und sie haben nicht mithilfe von Affen oder sogar Menschen die vermeintliche Unsch\u00e4dlichkeit von Abgasen zu beweisen.\u201c Die Versuche hatten New York Times und Stuttgarter Zeitung aufgedeckt (siehe <a href=\"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/aufgefischt-29-1-2018\/\">hier<\/a>).<\/p>\n<h5>Hardware-Nachr\u00fcstung als Wiedergutmachung?<\/h5>\n<p>Bundesverkehrsminister Christian Schmidt sagte, die Tests sollten offenbar reinen PR-Zwecken der Autohersteller dienen. \u201eIch bin als Verkehrs- und auch als Tierschutzminister nicht bereit, solche Verhaltensweisen hinzunehmen.\u201c Verkehrsstaatssekret\u00e4r Michael Odenwald sei angewiesen worden, eine Sondersitzung der hauseigenen Untersuchungskommission Abgas einzuberufen. Dort sollen die Hersteller unter anderem Auskunft geben, ob es noch weitere derartige Aktivit\u00e4ten gab oder gibt.<\/p>\n<p>Schmidt lie\u00df in seinem Statement eine Formulierung fallen, die als Aufforderung zu mehr Kooperation der Hersteller in der Frage von Nachr\u00fcstungen gedeutet werden kann: \u201eWir empfehlen der Automobilwirtschaft, dem Vertrauensverlust dadurch zu begegnen, dass sie bei der Bew\u00e4ltigung der Folgen von solchen Themen mit uns und mit der \u00d6ffentlichkeit auch im Sinne des Vertrauens des Verbrauchers mit uns zusammenarbeitet, und dass in Zukunft insbesondere dieses Engagement erkennbar sein wird.\u201c<\/p>\n<p>Ein Sprecher des Bundesumweltministerium lie\u00df in Sachen Hardware-Nachr\u00fcstung ebenfalls eine harte Linie durchblicken. \u201eNat\u00fcrlich ist es so, dass sich die Branche im Moment dagegen sperrt. Aber die Bundesregierung beh\u00e4lt sich vor, hier, wenn die Gutachten es ergeben, auch eine andere Entscheidung zu treffen.\u201c<\/p>\n<p>Zum morgigen Treffen von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks mit EU-Umweltkommissar Karmenu Vella sagte er, die Ministerin werde nicht nur das Sofortprogramm saubere Luft vorstellen (sieh auch <a href=\"http:\/\/www.verkehrsbrief.de\/bund-will-mit-sonderprogramm-bei-der-eu-punkten\/\">hier<\/a>), sondern auch auch die Ergebnisse des Nationalen Dieselforums, \u201eeben die gerade von mir skizzierten Ma\u00dfnahmen, die seitens der Autobranche erforderlich sind, damit sich die Luftqualit\u00e4t in den St\u00e4dten verbessert\u201c. (roe)<\/p>\n<p>Externer Link: <a href=\"http:\/\/www.bmvi.de\/SharedDocs\/DE\/SocialMedia\/Youtube\/public\/2018\/01\/Statement-zu-Menschen--und-Tierversuchen-im-Auftrag-der-Automobilindustrie-von-BM-Schmidt__2p9qPhq0Ls.html\">Videostatement von Bundesverkehrsminister Christian Schmidt<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hardware-Nachr\u00fcstung als Wiedergutmachung? Die Bundesregierung hat die Stickoxid-Versuche der Autoindustrie an Menschen und Tieren am Montag in ungew\u00f6hnlich scharfer Form verurteilt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1935177"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1935177"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1935177\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1935179,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1935177\/revisions\/1935179"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1935177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1935177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verkehrsbrief.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1935177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}